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Konferenz in Nairobi: Die Welt versinkt im Plastik - und die Uno schaut zu
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Europa kann Wattestäbchen, Wegwerfgabeln oder Tüten verbieten. Doch die Hauptursache für das globale Problem mit dem Kunststoff liegt woanders. Welche Staaten die Meere vermüllen.

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gunpot 15.03.2019, 19:18
10. natürlich sind wir ziemlich machtlos angesichts

dieser weltweiten Plastikschwemme. Ich lebe in Kamerun und habe eine Villa direkt am Meer mit einem Grundstück von etwa 50 Metern Breite direkt am Strand. Sie können sich gar nicht vorstellen was da tagtäglich an Plastik am Strand angespült wird. Ich habe meinem Personal strikte Order erteilt, jeden Tag sämtliche Plastikteile, die angeschwemmt wurden aufzusammeln, auch die, die sich am Strand der benachbarten Grundstücke befinden, aufzusammeln und zunächst auf einem nicht weit vom Strand zwischenzulagern. Wohin nun aber mit all der Plastik. Da gibt es keine Müllabfuhr. Ich beseitige das Problem, indem ich alle 2 bis 3 Monate alles abfackle. Da sträuben sich sicherlich die Haare unserer Umweltschützer, Weltverbesserer, etc.... Können Sie mir eine bessere umweltgerechter Entsorgung emphehlen. Ich kenne keine. Möchte auch nicht, das das Grundwasser Schaden nimmt. Da wo ich verbrenne, weiss ich, dass das Grundwasser nicht meine Wasserversorgung beeinträchtigen kann. Die ist gewährleistet durch einen selbstgebauten Wasserturm, zu dem das Wasser aus einem selbstgebauten Brunnen hochgepumt wird. Was können mir die Umweltfreaks raten? bin für jeden parktischen Vorschlag zugänglich.

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s.pam 15.03.2019, 19:18
11. Die Bösen

sind immer die anderen!
Nee, ist klar.
Wie gut, dass Deutschland um die 380.000 Tonnen Plastikmüll nach China exportiert hat (2017) - andere Länder der EU und zB die USA gar nicht mit eingerechnet.
Aber egal. Wir sind ja so fortschrittlich, kaufen erst alles in Plastik verpackt-trennen dann und freuen uns.
Der getrennte Müll landet seit 2018 zwar kaum noch ich China, dafür verbrennen wir den Mist jetzt u.a. In Gibs/Beton Fabriken.

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loboloco 15.03.2019, 19:21
12. Die Menschheit...

ist schlichtweg eine üble Seuche für den Planeten!

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k-lab 15.03.2019, 19:21
13.

Ich bin gerade in den USA, genauer gesagt auf Hawaii. Was hier abgeht ist einfach unfassbar. Überall Plastik. Plastikteller, Plastikbesteck, Plastikbecher- alles für die To-Go Mentalität, die hier Kulturstatus hat. Und alles Einweg. Es gibt sehr selten Restaurants, bei denen man das Essen nicht auf Einweg-Plastikteller serviert bekommt und dieses dann mit Einweg-Plastikbesteck isst. Selbst, wenn man im Restaurant konsumiert. Es gibt einfach keine Porzelanteller. Alles aus Einweg-Plastik. Es gibt auch keine Spülmaschinen sondern ein riesen Mülleimer, wo alles entsorgt wird. Mittlerweile kosten auch hier Plastiktüten 0,35$- man sieht aber der Bevölkerung an, dass dies mit großem Unverständnis aufgenommen wird. Wenn man sich die Kuchentheke anschaut, wo jedes einzelne Stück in einer Plastikverpackung präsentiert wird. Will man sechs Kuchenstücke, hat man gleich sechs Plastikverpackungen. Ein Umdenken ist bereits viel zu spät- aber umso notwendiger!

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ayberger 15.03.2019, 19:22
14. Ich vermisse Rhein, Ems, Weser und Elbe

in der Spitzengruppe, wenn ich die Hysterie unserer Politiker so höre, sind wir doch die Schuldigsten der Erde ...

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karlo1952 15.03.2019, 19:27
15. Bei diesen internationalen Zahlen

muß man sich doch fragen, warum wir wegen ein paar Wattestäbchen und Plastikgeschirr, welches auch noch sauber entsorgt wird, so einen Aufstand und Aufwand machen. Ich glaube es würde wichtigere und dringendere Probleme für die EU geben. Das Problem liegt, wie man sieht, ganz wo anders.

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herjemine 15.03.2019, 19:28
16. Die ersten drei Kommentare

...sind wieder mal von den Leuten die es einfach nicht verstehen wollten. Viel von dem Plastikmüll welcher in China im Meer landete oder heute in Malaysia im Meer landet stammt: aus Deutschland und Europa.

Und das meiste Plastik gelangt nicht in Form von Plastiktüten oder Getränkeföaschen ins Meer sondern in Form von Abrieb: Mikroplastik. Fragen Sie doch botte mal bei ihrem örtlichen Klärwerk nach ob und wenn ja, zu welchen Kosten die es aus den Abwässern herausbekommen.

Was ist denn bitte so schlimm dran auf diversen Kleinkram aus Plastik zu verzichten?
Und ja, ohne Auto wäre die Welt auch ein angenehmerer, weil besser geplanter Ort. Eine Welt wie sie die Herren (!) Komentatoren in den Beiträgen 1-3 erwünschen können sie gerne bei uns in der dritten Welt besichtigen: das ist nicht schön, und dass wünschen Sie sich für Deutschland und Europa sicher nicht!

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thompopp 15.03.2019, 19:30
17. Die Geister die ich rief ...

Wachstum sage ich, Halleluja. Ich kann jetzt leider nicht mehr schreiben, muss den Plastikmüll zum Wertstoffhof bringen.

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laufer 15.03.2019, 19:32
18.

Das Hauptproblem ist in meinen Augen die Mentalität. In Vietnam z.B. wurde vor 30 Jahren kein Plastik genutzt. Alles was weggeworfen wurde verrottete. Es waren hauptsächlich natürliche Verpackungsmittel damals. Heutzutage wird dort alles in Plastiktüten eingepackt, die in der Umwelt landen. Das umdenken hat dort noch nicht stattgefunden. Langsam erkennt die Regierung das Problem und agiert. Auf einigen Inseln sind z.B. Plastiktüten verboten. An anderen Stellen jedoch türmen sich riesige Plastikmüllberge auf. Ich hoffe, dass Land ändert sich.

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euro-paradies 15.03.2019, 19:32
19. Der Plastikmüll ist nur ein Nebenprodukt. Kein Mensch darf mehr

schreiben, dass die Überbevölkerung in Asien und Afrika das Hauptproblem der Menschheit sowie des Niedergangs der Umwelt ist. Milliarden müssen zumindest grundversorgt werden, meist unter großem finanziellen Aufwand über Entwicklungshilfe. Das Ergebnis kostet unendlich Ressourcen in Sachen Nahrung, Energie und Raum und verdrängt nach und nach die Natur. Erste Massenwanderungen gen zumeist westliche Staaten, initiiert durch naive Reden und Taten, werden zunehmen und bieten skrupellosen Diktatoren bestes Erpressungsmaterial.

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