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Konferenz in Nairobi: Die Welt versinkt im Plastik - und die Uno schaut zu
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Europa kann Wattestäbchen, Wegwerfgabeln oder Tüten verbieten. Doch die Hauptursache für das globale Problem mit dem Kunststoff liegt woanders. Welche Staaten die Meere vermüllen.

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maxuli 15.03.2019, 20:03
40. @ coruosus_

Die Daten zeigen aber auch, dass sehr viel Plastikmüll von uns in die armen Länder exportiert wird, die nicht das Geld dazu haben, dies vernünftig zu entsorgen. Was nicht in dem Bericht steht, was aber wahrscheinlich stimmt, ist, dass ausser viel Plastikmüll auch in den reichn Ländern hergestelltes Plastik in die armen Länder exportiert wird und dort die nachhaltigen Verpackungen verdrängen.

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jetbundle 15.03.2019, 20:04
41. Wohlstand

Mit dem Wohlstand kommt auch das Umweltbewusstsein. Das sieht man sehr gut in Ländern wie Südkorea, die quasi gleichzeitig mit dem Erreichen des Status als Industrieland massiv den Umweltschutz ausgebaut haben. Wenn die Menschen aber materielle Sorgen haben, dann ist die Umwelt für sie zweitrangig. Daher muss es das Ziel sein, den betreffenden Ländern zu helfen, sich wirtschaftlich zu entwickeln.

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jetbundle 15.03.2019, 20:05
42.

Zitat von Pfaffenwinkel
Trotz aller Bemühungen und Maßnahmen habe ich noch immer alle vier Wochen einen Gelben Sack voller Plastik. Plastikfrei ist einfach nicht möglich.
Und ich hab den Sack einmal die Woche voll. Das ist aber ziemlich egal, solange die Kunststoffe zumindest verbrannt werden.

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FocusTurnier 15.03.2019, 20:06
43. Genauer gesagt....

Zitat von herjemine
Und das meiste Plastik gelangt nicht in Form von Plastiktüten oder Getränkeföaschen ins Meer sondern in Form von Abrieb: Mikroplastik. Fragen Sie doch botte mal bei ihrem örtlichen Klärwerk nach ob und wenn ja, zu welchen Kosten die es aus den Abwässern herausbekommen.
Kunstsoffperlen in Peelings.
Woher soll denn sonst Mikroplastik in das zu reinigende Abwasser kommen? Es zerhäkselt doch niemand seine Plastikflaschen und spült den Kram im Klo runter....
Und, wer nutzt Peelings am meisten?

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Smarty- 15.03.2019, 20:11
44. 100 Jahre noch

Dann hat sich der Planet oder wir selbst durch Kriege der Menschheit entledigt und das ist dann wohl auch besser so. Dass wir nur diesen einen Planeten haben, scheint der Mehrheit der Menschheit immer noch nicht klar zu sein.

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maxuli 15.03.2019, 20:14
45. nach meiner Erfahrung auch nicht viel besser

Zitat von Ökofred
Wie kann man so schlampig recherchieren? "Ohnehin steht es um das Recyclingsystem in Deutschland nicht zum Besten, obwohl kaum ein Land so emsig seinen Müll trennt. Laut Schätzungen werden hierzulande nur fünf bis sechs Prozent des Abfalls wiederverwertet. " Das ist natürlich Unsinn, da es ja noch ANDEREN Abfall gibt, und da sind die Recyclingquoten viel höher. (Papier, Biomüll) Einfach mal nicht immer nur von "Abfall" sprechen wenn man Plastik meint!
Wahr ist allerdings, dass der Biomüll sehr oft nicht recyclend werden kann, da durch Plastik verunreinigt. Verunreinigter Biomüll landet dann gemäß Aussage der Entsorgerfirma im Restmüll. Ausserdem habe ich erfahren, dass Pappe und Papier aus technisch- bzw. chemischen Gründen nicht mehrfach recycled werden kann. Deshalb landet das meiste der getrennt gesammelten Pappe im Restmüll.

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hador2 15.03.2019, 20:16
46.

Zitat von FocusTurnier
Kunstsoffperlen in Peelings. Woher soll denn sonst Mikroplastik in das zu reinigende Abwasser kommen? Es zerhäkselt doch niemand seine Plastikflaschen und spült den Kram im Klo runter.... Und, wer nutzt Peelings am meisten?
Wenn es "nur" die Peelings wären, dann wäre es kein Problem. Mikroplastikperlen befinden sich in fast allen Duschmitteln und Shampoos. Dazu fällt unter Mikroplastik auch der Abrieb von Autoreifen und synthetischen Stofffasern aus Kleidung.
Und ja, letztlich enden auch Plastikflaschen oft genug als Mikroplastik, denn Plastik verrottet ja nicht, die Plastikteilchen werden nur durch UV Licht brüchig und immer mehr verkleinert bis es dann Mikro- bzw. Nanoplastik ist. Die eigentlichen Polymerketten brechen über natürliche Prozesse kaum bis gar nicht auf. Zumindest nicht bei den gängigen Kunststoffen.

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Der Pragmatist 15.03.2019, 20:17
47. Unglaublich

Ein langer Artikel mit vielen Tabellen und Graphiken und nicht ein einziges Mal wurden die USA oder gar Trump fuer diese Verschmutzung verantwortlich gemacht.

Bisher hat auch noch kein Forist die Schuld an diesem Debakel den USA in die Schuhe geschoben. Aber, der Tag ist noch jung und sicherlich wird bald einer der Foristen den wahren Schuldigen beschimpfen.

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Naice 15.03.2019, 20:18
48. Endlich mal Sachlichkeit!

So einen sachlichen Artikel zu einem
Umwelt Thema hätte ich dem Spiegel gar nicht mehr zugetraut! Mit Daten untermauert was man sowieso schon lange wusste, wenn man im Ausland mit offenen Augen unterwegs war: das Verbieten von Plastikstrohhalmen und Einwegbechern in Westeuropa und den USA bringt genau: gar nichts in Bezug auf Meeresplastik. Unsere Gesellschaft macht sich unreflektiert zum Opfer irgendwelchen Ökofaschismus, während die wahren Ursachen unbekänoft bleiben. Übrigens - beim CO2 ist es das gleiche. Die Einsparungen dort müssen von den Verursachern kommen, primär China. Wir müssen endlich mit dem blinden Aktionismus aufhören und da anpacken wo es auch etwas bringt.

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Bibs1980 15.03.2019, 20:21
49.

"Plastikgabeln und Ohrstäbchen zu verbieten, reicht nicht."
Jedes vermiedene Stück Plastik hilft. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Artikel eine Beruhigungspille für die Deutschen sein soll, weil man ja nicht Hauptverursacher der Umweltverschmutzung sei.

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