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Konferenz in Nairobi: Die Welt versinkt im Plastik - und die Uno schaut zu
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Europa kann Wattestäbchen, Wegwerfgabeln oder Tüten verbieten. Doch die Hauptursache für das globale Problem mit dem Kunststoff liegt woanders. Welche Staaten die Meere vermüllen.

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maxuli 15.03.2019, 21:13
70. ökologische Katastrophen

So kommt eine ökologisch Katastrophe zur anderen: der globale Klimawandel, die Vermüllung der Meere, die Vergiftung der Meere durch Öltankerunglücke und ähnliches, die Vergiftung der landwirtschaftlich zur Verfügung stehenden Erde und des Grundwasser, was mehr ein Proble der reichen Nationen ist ( so ist das Grundwasser in den trockenen Zonen Afrikas wesentliche sauberer als unser europäisches (wie lange noch, denn auch in Afrika beginnt die Agrarindustrie sich auszudehnen), das Artensterben (besonders auffällig bei den Insekten), was zu abnehmender Biodiversität führt. Dadurch wird wiederum die Krankheits- und Seuchenbekämpfung schwieriger und die Morbiditätsrate höher. Eine höhere Morbiditätsrate führt auf Grund unserer Erbanlagen zu höherer Geburtenrate und damit zu relativer Überbevölkerung. Ich gebe zu, die letzten Sätze sind Thesen, aber durchaus nachdenkenswert.

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wahrsager26 15.03.2019, 21:17
71. Ich habe nichts dagegen,

wenn es bei uns keine Plastiktüten mehr gibt! Allerdings kann ich auch unter meiner Dusche' Wasser für Afrika ' sparen .Wenn der geneigte Leser diesen Vergleich versteht! Die Überbevölkerung in entsprechenden Ländern ist das Drama-je mehr Menschen, desto mehr Müll.Da wäre anzusetzen.Stattdessen wird hier gegen den Diesel gehetzt,anstatt auf eine neue Autogeneration zu warten und die jetzigen Diesel werden dann verschrottet,da alt und abgefahren.Wie lange wird es denn dauern ,bis diese Länder 'sozialisjert ' sind? Jahrhunderte? Danke

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curiosus_ 15.03.2019, 21:18
72. Unsinn

Zitat von seniorfd
Sieht man genau das Problem. Es ist dieses ständige „whataboutism“ Aber die anderen machen doch viel mehr Müll,was nützt es denn wenn wir...... Wacht auf Leute jeder kann nur bei sich selbst anfangen, alles andere ist heuchelei , so einfach ist das. Tut weh oder?
0,28% kommt aus Europa, aber wir müssen anfangen? Nun raten Sie mal warum es 0,28% sind. Weil wir nicht anfangen müssen, sondern praktisch schon fertig sind.

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Schartin Mulz 15.03.2019, 21:31
73. Ich das Problem genau anders

Zitat von seniorfd
Sieht man genau das Problem. Es ist dieses ständige „whataboutism“ Aber die anderen machen doch viel mehr Müll,was nützt es denn wenn wir...... Wacht auf Leute jeder kann nur bei sich selbst anfangen, alles andere ist heuchelei , so einfach ist das. Tut weh oder?
Mit Pipifax wie Verbot von Plastiktüten uns Ohrstäbchen wrid uns vorgegaukelt, dass sich etwas verbessert.
Da kann man sich zufrieden zurücklehnen, man hat ja was getan, und an den Problemen ändert sich nichts.
Zur Problemlösung gehört als erstes die Analyse.
Und wenn gerade mal 0.28 % des Plastikabfalls in den Meeren aus ganz Europa stammt, können Sie sich ja mal ausrechnen, was der Verzicht auf einen winzigen Teil von Plastikprodukten in Europa an dem Problem ändert. Nämlich nichts.
Ein Verbot von Plastikmüll-Exporten z.B. hätte eine weitaus größere Wirkung. Hilfen der reichen Länder für Recycling- und Entsorgungsanlagen in den ärmeren Ländern.
Mir tut weh, dass man mit sachlichen Argumenten in dieser Diskussion imemr auf taube Ohren stößt.

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hru 15.03.2019, 21:32
74.

Zitat von oldsack
Artikel der zeigt das Asien am meisten Plastik in die Meere spült....und trotzdem wird in Deutschland wie mit dem CO2 die grosse PANIK damit gemacht!,Was nütz es uns wenn wir in Deutschland alle wieder nur Fahrrad Fahren und damit die C02 Ziele einhalten wenn der Rest der Welt nichts tut,genau so ist es auch mit dem Plastikmüll...Wie steht es in der Anzeige im diesen Artikel "Deutsches Recyclingsystem versagt bei Plastik"....das liest sich dann so "DEUTSCHLAND VERURSACHT DAS PLASTIK PROBLEM".....versteht ihr?,hier wird Panik gemacht...und alle in Deutschland müssen dann Handeln genau so wie bei den Fahrverboten und dem CO2...bis wir all unseren Reichtum aus dem Fenster geworfen haben an Sachen die wir nicht ändern können darum weil wir nicht der Hauptverursacher sind!.......
Vielleicht ist unser Anteil bei den Weltmeeren niedrig aber das Plastik landet auch bei uns in der Natur, auf Feldern und damit auch in unserem Essen. Und bei CO2 ist unser Anteil viel höher, MBA pro Kopf einer der höchsten weltweit.

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Sueme 15.03.2019, 21:36
75.

Zitat von Bibs1980
"Plastikgabeln und Ohrstäbchen zu verbieten, reicht nicht." Jedes vermiedene Stück Plastik hilft. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Artikel eine Beruhigungspille für die Deutschen sein soll, weil man ja nicht Hauptverursacher der Umweltverschmutzung sei.
Als Zyniker muss ich jetzt darauf hinweisen das jeder Mensch der deutlich vor seinem natürlichen Verfallsdatum ablebt das Plastikproblem dann aber auch deutlich verringert. Die Frage ist jetzt kann man diese Erkenntnis zukünftig als straf mildernd in Mordprozessen verwenden? Quasi war ja gar kein Mord, war gelebter Umweltschutz? Nur um einmal zu verdeutlichen das nicht jeder Zweck die Mittel heiligt und etwaiges Verhalten oder Verbote auch verhältnismäßig zum Nutzen sein sollten. Überlegen Sie einmal die Prognose für 2050 - 0,0482% so hoch wird dann der Anteil Deutschlands am falsch gemanagtem Abfall sein. Die ersten zehn Länder hingegen kommen auf 69,63%. Vielleicht aber auch nur vielleicht wäre es viel sinnvoller dort vor Ort zu helfen eine funktionierende Abfallwirtschaft zu etablieren.

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spiegelleser987 15.03.2019, 21:38
76.

Zitat von maxuli
So kommt eine ökologisch Katastrophe zur anderen: der globale Klimawandel, die Vermüllung der Meere, die Vergiftung der Meere durch Öltankerunglücke und ähnliches, die Vergiftung der landwirtschaftlich zur Verfügung stehenden Erde und des Grundwasser, was mehr ein Proble der reichen Nationen ist ( so ist das Grundwasser in den trockenen Zonen Afrikas wesentliche sauberer als unser europäisches (wie lange noch, denn auch in Afrika beginnt die Agrarindustrie sich auszudehnen), das Artensterben (besonders auffällig bei den Insekten), was zu abnehmender Biodiversität führt. Dadurch wird wiederum die Krankheits- und Seuchenbekämpfung schwieriger und die Morbiditätsrate höher. Eine höhere Morbiditätsrate führt auf Grund unserer Erbanlagen zu höherer Geburtenrate und damit zu relativer Überbevölkerung. Ich gebe zu, die letzten Sätze sind Thesen, aber durchaus nachdenkenswert.
Da hat sich die Deutsche Umwelthilfe etwas neues ausgedacht. Die haben die Windrichtung rumgedreht.

Immer mehr Wind strömt nicht nur aus Bayern zur Nordsee. Aha, die Windrichtung hat sich jetzt geändert. Dabei transportiert der Wind die Plastiktüten durch die Luft und wirft sie ins Meer. Wir haben also keine Wolken mehr am Himmel. Es sind Plastiktüten.

Wie soll das sonst funktionieren, wenn die DUH behauptet:
"Etwa 90 Prozent landen auf Mülldeponien, wo sie dann vor sich hin rotten oder schlimmer noch: von dort durch den Wind ins Meer gelangen."
https://www.duh.de/themen/recycling/plastik/plastiktueten/

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FocusTurnier 15.03.2019, 21:41
77. Details

Zitat von hru
Vielleicht ist unser Anteil bei den Weltmeeren niedrig aber das Plastik landet auch bei uns in der Natur, auf Feldern und damit auch in unserem Essen.
Wieviele Millionen Tonnen Plastik-Müll landen denn in Deutschland auf den Feldern und Äckern? In welcher Größenordnung bewegt sich das Problem ganz konkret in Deutschland? Haben diese Kunststoffreste größere Auswirkungen als zB die steigenden Medikamentenrückstände im Abwasser?

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izach 15.03.2019, 21:52
78. Unnötige Panikmache am falschen Ort.

Panik in Deutschland nützt also gar nichts. Dazu sind wir viel zu klein. Wir verursachen weder das Treibhausgas noch vermüllen wir die Meere. Dennoch sind wir die hysterischsten von allen Umweltschützern. Aber nur dann, wenn die Politik die Bürger mit Steuern und Gebühren zur Kasse bitten kann. Bei Agrar-,Chemie- und sonstigen Industrieverbänden drückt man in Berlin gern alle Augen zu. Also, auch wenn wir keine Plastiktüten mehr verwenden wird sich am Klima und an den Weltmeeren genau 0,0 ändern. Deutsche Außenpolitik hat kein Gewicht mehr in der Welt (wir kommen halt mit dem Zug) und werden entsprechend belächelt.

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adal_ 15.03.2019, 21:55
79. Aus den Augen, aus dem Sinn

Zitat von curiosus_
Wo zeigen die das? Das Plastikproblem muss da gelöst werden wo es entsteht. Doch genau das zeigen die Daten, dass es in Europa nicht entsteht. Also muss es dort auch nicht gelöst werden.
Teilweise leider schon. Wir Deutsche zum Beispiel sammeln unseren Verpackungsmüll in gelben Säcken, zahlen obendrein für dieses "Grüner Punkt" genannte "Recycling-System" und das angebliche Recycling-Unternehmen verschifft einen Teil unseres mühsam gesammelten Mülls nach Fernost, wo wiederum ein Teil davon im Meer landet.
Ein anderer Teil dient als Brennstoff in Müllverbrennungsanlagen und Zementfabriken, der kleinste Teil wird recycelt.
Wer kontrolliert eigentlich das "Duale System Deutschland GmbH"? Handelt es sich bei diesem Unternehmen um eine gesetzlich geschützte Müll-Mafia? :-)

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