Forum: Wissenschaft
Korallen am Great Barrier Reef: Das große Sterben
REUTERS/ Australian Research Council/ Coral Reef Studies

Zwei Drittel aller Korallen sind in manchen Gebieten tot: Forscher haben das dramatische Massensterben am Great Barrier Reef dokumentiert. Fotos zeigen das Ausmaß des Desasters.

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Oberleerer 29.11.2016, 11:56
1.

Ich kann mir kaum vorstellen, wie anfällig die Natur sein soll. Die Temperatur steigt ja nicht blitzartig, es sollte also genug Zeit zur Anpassung sein. Normalerweise sollte auch ein Kampf um jeden cm² Fläche am Licht entbrennen.
Wenn das alles abstirbt, ist das vlt. der Eintrag von Pestiziden in der Landwirtschaf, die sich in der Nahrungskette konzentrieren und die genannten Algen vergiften?

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cindy2009 29.11.2016, 12:05
2. Eben doch

Zitat von Oberleerer
Ich kann mir kaum vorstellen, wie anfällig die Natur sein soll. Die Temperatur steigt ja nicht blitzartig, es sollte also genug Zeit zur Anpassung sein.
Sie steigt eben doch blitzartig. Anpassungen brauchten bisher viele tausende Jahre. Und nun soll das in Jahrzehnten gehen?

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Minette 29.11.2016, 12:10
3. Und...

keinen kümmert's offenbar. Wie unglaublich traurig - unter den Augen der gesamten Welt

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frytom 29.11.2016, 12:13
4. Zeitdimensionen...

Die Meere werden einfach immer saurer. Das können u.a. Korallen schlecht ab.
Der Mensch ist erst seit wenigen Sekunden auf der Welt und richtet in so unglaublicher kurzer Zeit so viel an, er verändert, formt um etc und fragt sich immer noch, ob er dafür verantworlich wäre? Wie bizarr ist das?
Wir müssen endlich lernen in den richtigen Zeiträumen zu messen, damit wir lernen, unsere Geschwindigkeit richtig einzuschätzen, mit der "wir" auf der Welt herumwerkeln. Wir müssen lernen, was gutes Handeln und was schlechtes Handeln ist.

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hartwig2 29.11.2016, 12:17
5. Natürlich....

....Ist es wieder der Klimawandel, also der von Menschen gemachte.
Es ist schlicht physikalisch unmöglich mit Luft Wasser zu erwärmen, aber was zählen physikalische Gesetze. Hauptsache der dumme Bürger macht das Portemonaie auf.
Also nochmals - um die Temperatur von einen Kubikmeter Luft um 1 Grad zuerhöhen, benötigt man 1.056 Joule. Für die gleiche Menge Wasser 4.000.000Joule. Nur das 4.000 fache.

Wenn also eine erhöhte Wassertemperatur, wie im Beitrag genannt, gemessen wurde und als Ursache erkannt wurde, haben wir ein reelles Problem, denn in der Arktis und Permafrostgebieten liegt es ähnlich. Aber es muss dringend die Wissenschaft wieder gehört werden und nicht den Katastrophikern , die nur monitäre Nutzniesser sein wollen .
Wer es schon geschafft hat, sein Teewasser warmzupusten, darf dann das Gegenteil behaupten, das der menschgemachte Klimawandel physikalische Gesetze außer Kraft setzt.

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kritischergeist 29.11.2016, 12:20
6. Der Mensch soll mal wieder Schuld sein

Mr. Wachenfeld scheint mal wieder mehr zu wissen als die Klimaforscher des IPCC, denn diese sagen zwar auch dass sich das Klima in Richtung Erwärmung verändert wobei immer noch völlig unklar ist welchen Anteil der Anstieg des CO2 in der Atmosphäre gegenüber natürlichen Erwärmungsprozessen wirklich hat. Wachenfeld und SPON möchten wohl das Schuldgefühl-Syndrom der Grünen füttern, das zu ihrer geistigen Nahrung gehört. Im Laufe der Jahrmillionen hat sich das Klima schon oft drastisch verändert. Der Evolutionsprozess hat aber immer wieder dafür gesorgt dass sich Lebewesen an neue Bedingungen anpassen, ansonsten gäbe es auch keine Tiefseekorallen die in extrem kalten Wasser prächtig gedeihen. Aus anderen Meeresgebieten in denen sich schon vor Jahren eine Korallenbleiche ereignete weil veränderte Meeresströmungen wärmeres Wasser eintrug weiß man, dass nach dem Absterben dieser Korallen sich andere ansiedelten die mit höheren Wassertemperaturen bestens zurecht kommen. Binnen Jahren waren die Riffe wieder neu besiedelt. Es gibt Meereszonen in anderen Seegebieten die wesentlich wärmeres Wasser haben und auch voller Korallestöcke sind. Das Meer ist voller Korallensporen die von Strömungen überall hin getragen werden. Treffen sie auf Riffzonen mit für sie guten Umweltbedingungen, siedeln sie sich auf den alten Kalkskeletten neu an. Nach Jahren ist das Riff wieder besiedelt. Es besteht also keinerlei Grund für ökobeseelte Panikmache nur um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und Schuldgefühle zu füttern. Die Natur findet ihren Weg wie schon seit Millionen Jahren.

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David McB 29.11.2016, 12:20
7. Das Sterben ist da...

...es geht unheimlich schnell, es betrifft viele Arten. Das Fatale: es ist nicht umkehrbar! Die Meere als Müllkippe der Industrie, et voila: wenn das grosse Kippen beginnt, kann die Menschheit schon mal sehen wo sie bleibt. Solange alles der Industrie untergeordnet bleibt, Strafverfolgung vielleicht auf dem Papier existiert, Wirtschaftswachstum die Grundlage allen Miteinanders ist und Tiere schlicht Nutzdinge sind ohne nennenswerte Rechte, ja solange reiten wir schleunigst weiter in den Untergang. Glückwunsch dazu an alle "Regierungen" dieser Welt! Sehenden Auges auf den Abgrund zu, das schafft tatsächlich NUR der Mensch. Welch Kröning der Schöpfung.

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Bürger5180 29.11.2016, 12:55
8. Klimawandel

Schlimm genug was da passiert, dennoch ist die Klimaerwärmung ein ganz natürlicher Prozess, der sich zyklisch repetiert. Der Einfluss des Menschen ist marginal, es soll in erster Linie nur Profit daraus geschlagen werden.

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Beat.Adler 29.11.2016, 13:14
9. Sind PLUS 45% in kuerzester Zeit marginal?

Zitat von Bürger5180
Schlimm genug was da passiert, dennoch ist die Klimaerwärmung ein ganz natürlicher Prozess, der sich zyklisch repetiert. Der Einfluss des Menschen ist marginal, es soll in erster Linie nur Profit daraus geschlagen werden.
Sind PLUS 45% in kuerzester Zeit marginal? Soviel haben wir Menschen durch das Verbrennen fossiler Energietraeger und durch das Abholzen von Baeumen den CO2 Gehalt der Athmospahaere gesteigert. Fuer mich ist 45% PLUS viel und nicht marginal.

All dies, auch die Erwaermung des Meerwassers, ist nicht nur messbar, sondern es wird auch gemessen und in Messreihen dargestellt.

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