Forum: Wissenschaft
Kosmodrom Wostotschnij: Putins Weltraumbahnhof hat ein Problem
Roskosmos

Das Kosmodrom in Sibirien ist ein Prestigeprojekt von Wladimir Putin. Nun soll die erste Rakete starten. Doch es wird noch Jahre dauern, bis Menschen von hier ins All fliegen.

Seite 3 von 8
vulcan 26.04.2016, 22:07
20.

Zitat von friedenspfeife
bei wissenschaftlichen Themen eine gewisse Haeme in den Spon-Artikeln. OK, das mit den Fertigstellungstermin hat nicht geklappt- aber das die USA dieses Jahr gerade einen Vertrag ueber die Lieferung von 20 Raketenmotoren aus russischer Produktion unterschreiben mussten, da sie selber nicht in der Lage sind solche Motoren herzustellen, wird sanft unterschlagen. Wann kapiert man, das es ohne die Russen nicht geht?
So ziemlich alles geht ohne die Russen. Selbst Wodka können die Polen besser.
Und besagte Motoren hat man keineswegs bestellt, weil man 'selbst nicht in der Lage ist, solche Motoren herzustellen". Was für ein Unfug. Entweder machen Sie sich mal schlau oder verbreiten nicht so einen Schwachsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomars 26.04.2016, 22:09
21. Herr Kowalski hat ein Problem

weil sein Artikel neben unnötiger Polemik auch sachliche Fehler enthält. Ursprünglich waren bemannte Flüge von Vostochny ab 2018 geplant- aber mit einem neuen Raumschiff und mit einer neuen Rakete. Insofern ist das Argument mit dem Ochotskischen Meer schlicht falsch, da niemals geplant war, die jetzige bemannte Soyuz von Vostochny aus starten zu lassen. Ausserdem wird die NASA noch vor 2023 mit ihrer Orion Kapsel zur ISS fliegen- womit es dann wieder 2 bemannte Startplätze zur ISS geben wird, genauso wie es vor dem Ende der Shuttle Flüge war. Von einem Weltraum"Spezialisten" hätte man etwas mehr Sachlichkeit und -wissen erwarten können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schmidti43 26.04.2016, 22:10
22. So ein Quatsch.

Der neue Weltraumbahnhof hat noch einen gravierenden Nachteil: Er liegt zu weit nördlich.
Ideale Startplätze liegen in Äquatornähe, da man dann beim Start die Erdumdrehung nutzen kann.

Die Weltraumbasis in Neuschwabenland liegt in der Antarktis, und da sind die Mondnazis schon 1930 zum Aldebaran geflogen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000350466 26.04.2016, 22:16
23. Korruption...

"Mehrere Köpfe sind schon gerollt, und bei der Generalstaatsanwaltschaft sind rund 20 Ermittlungsverfahren anhängig." - Bei den Russen scheint man wenigstens gewillt zu sein gegen Korruption und Schlamperei vorzugehen - beim BER passiert in die Richtung überhaupt nichts. In Deutschland sind die öffentlichen Kassen ein Selbstbedienungsladen für Wirtschaftsganoven.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 26.04.2016, 22:29
24.

Zitat von friedenspfeife
bei wissenschaftlichen Themen eine gewisse Haeme in den Spon-Artikeln. OK, das mit den Fertigstellungstermin hat nicht geklappt- aber das die USA dieses Jahr gerade einen Vertrag ueber die Lieferung von 20 Raketenmotoren aus russischer Produktion unterschreiben mussten, da sie selber nicht in der Lage sind solche Motoren herzustellen, wird sanft unterschlagen. Wann kapiert man, das es ohne die Russen nicht geht?
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Sollte SpOn nun nicht darüber berichten, weil die USA Raketenteile aus Russland kaufen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
d.u.s 26.04.2016, 22:30
25. Der laxe Ausdruck..

.. des Artikels befremdet mich irgendwie. Ist das Journalismus oder darf ich da auch mal was schreiben - zu irgendeinem beliebigen Thema? Interessant, dass der bereits bemerkte, leicht feindselige Tonfall sich auf der Internetpräsenz des "Raumfahrtjournalisten – Buchautors – Moderators – Fachübersetzers und Consultants" Gerhard Kowalski nicht wiederfindet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 26.04.2016, 22:30
26.

Zitat von magier
ist wieder einmal so, dass wohl der Eindruck erweckt werden soll, diese Raketenstarts seien Putins oberstes Anliegen (Prestigeobjekt), aber er bekomme nichts geregelt. Dass gerade ein Deutscher dies herausarbeiten möchte, entbehrt nicht einer gewissen Komik. In Berlin oder Hamburg und sicherlich demnächst auch in Stuttgart wäre man sicherlich höchst glücklich, nur ein paar Monate Verspätung gehabt zu haben. Während die "Schaustehler" Hawkins und Zuckerberg großspurig "Forschungen" ankündigen, fliegen die russischen Raketen. Ohne die Russen bekämen die Amerikaner ihre Besatzung gar nicht mehr aus der ISS auf die Erde zurück. Trotz des Boykotts sind die USA gezwungen, weiterhin ihre Raketenmotoren von den Russen zu kaufen. Angesichts dieser Ausgangslage ist es schön mutig, hier das Weltraumprogramm der Russen madig machen zu wollen.
Also weil der Flughafen in Berlin nicht fertig wird, sollte ein deutsches Nachrichtenmagazin nicht über solche Probleme in Russland berichten?

Nein, die USA sind nicht dazu gezwungen, sondern machen das, weil das die günstigere Alternative ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 26.04.2016, 22:32
27.

Zitat von Walter Sobchak
Lustig machen über die Russen sollte nur, wer den BER fertig bekommt.
Weshalb? Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Also ganz ernsthaft, meinen Sie wirklich, der Spiegel sollte nicht über solche Probleme in Russland berichten, weil auch in Deutschland Bauprojekte nicht pünktlich fertig werden? Ich kann da den Zusammenhang nicht ganz sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wahrsager26 26.04.2016, 22:39
28. An Muttisbester. Nr13

Zum besseren Verständnis.Rakete startet und muss so lange Land unter sich haben auf ihrer Flugbahn ,bis das Raumschiff die Erdumlaufbahn erreicht hat .Ab diesem Zeitpunkt kann der Eintritt in die Erdatmosphäre berechnet werden,da aus dieser Bahn kein Absturz möglich ist,so dass die Kapsel über Land niedergehen kann!Das trifft die USA nicht,da deren Kapseln dank Schwimmfähigkeit auf dem Atlantik nach dem Start wassern könnten...Danke

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Robert_Rostock 26.04.2016, 22:39
29.

Zitat von muttisbester
die Russen können also keine bemannten Flüge starten, weil die Flugbahn über Wasser führt? Tun das nicht alle Flugbahnen irgendwann? Bei wie vielen bemannten Starts kam es denn bisher dazu, dass die Raumkapsel ungeplant notlanden musste? Sollten nicht die 800 km bis zum Meer ausreichend sein, als Sicherheitspuffer? Eine bemannte Rakete fliegt doch nur max.400 km hoch - ab welcher Flughöhe landet die Rakete denn "wenn es dumm läuft" im Pazifik, ab wann fliegt die weiter bis in die USA? Fragen über Fragen...
Es steht einiges dazu im Artikel.
Kritisch ist die Aufstiegsphase, bevor das Raumschiff die Umlaufbahn erreicht hat.

Ungeplante Notlandungen gab es bisher bei zwei Sojus-Raumschiffen: Sojus 18-1 im Jahr 1975 und Sojus T-10-1 im Jahr 1983.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 8