Forum: Wissenschaft
Krebs-Impfung: Heftiger Disput zwischen Nobelpreisträger und Ärztekammer-Chef

Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen wirbt offensiv für die umstrittene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs - inzwischen sogar in Anzeigen der Chemieindustrie. Jetzt ist es zu einem heftigen Streit mit Ärztekammerpräsident Günther Jonitz gekommen. Er zeigt, wie gespalten die Ärzteschaft ist.

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Peter Kunze 20.07.2009, 10:08
1. Trau keiner medizinischen Prophylaxe/Therapie...

...die jünger als 25 Jahre ist.

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rf12345 20.07.2009, 10:24
2. Es gibt keine Krebs-Impfung

Wie kann es sein, dass man diesen Artikel mit "Krebs-Impfung" betitelt? Das Verfahren wurde doch sogar kurz erklärt: Eine Impfung gegen das Virus, das ich manchen Fällen, Gebärmutterhalskrebs auslösen KANN.
Es ist unmöglich gegen Krebs zu impfen.

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golomann 20.07.2009, 10:33
3. Vorsicht

ich bin kein Arzt, habe also keine Ahnung, aber mein Hausarzt (der auch noch Kassenpatienten behandelt) darauf angesprochen sagt ganz klar, "Ich bin entsetzt über so manche Kollegen".
Was mein Tierarzt zum selben Thema sagt lasse ich lieber sein,
könnte eine Anzeige wegen übler nachrede zur folge haben.

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copic_marco 20.07.2009, 10:43
4. Glaubwürdig oder PR?

Studien für die Öffenlichkeit müssen immer unabhängig sein.

Es gab da früher schon den schönen Witz von Otto:
"...es wurde festgestellt das rauchen doch nicht die Gesundheit schädigt.
Gezeichnet Doktor Malboro"

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camemberta 20.07.2009, 11:09
5. ...

Ich möcht mal so sagen:
Klar sagt der eine Professor, dass es zum Nutzen und Frommen der Mädchen ist.
Doch welchen Nutzen hätte der andere, dies abzulehnen? Neid kanns ja auch nicht sein, den Nobelpreis hat zur Hausen ja eh schon.

Und das ist genau der Punkt, der mich stutzig macht: Falls nicht wirklich starke begründete Zweifel am nachhaltigen Nutzen der Impfung bestehen, hätte der Jonitz nun wirklich keinerlei Grund oder Vorteil, dagegen zu sein.

Ich hab meine ältere Tochter noch nicht impfen lassen, ich schau mir das noch kritisch an und bin an sich kein Impf-Gegner, aber so lange doch immer wieder Zweifel auftauchen, nehme ich diese ernst.

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herbert nau 20.07.2009, 11:26
6. Heftiger Disput zu "Krebs-Impfung"

Bei einem Aufwand von mehr als 500€ (480€ für den Impfstoff und den Kosten für die ärztliche Untersuchung und Beratung) ist die Impfung ein lohnendes Thema. Hoffentlich auch für die Zielgruppe der jungen Mädchen und Frauen - da sind die Experten ja durchaus gegensätzlicher Meinung.

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mbschmid 20.07.2009, 11:29
7. Nützt es nichts, so schadet es nichts.

So wie ich den Artikel verstehe, behauptet zumindest niemand, diese Impfung könne schaden. Also was soll's? Wenn ich die Wahl habe zwischen etwas, was mich vielleicht schützt aber sicher nicht schadet und nichts tun, was tue dann wohl?
Die Galle aber geht mir dann hoch, wenn argumentiert wird, die Impfung könne dazu führen dass Patientinnen nachlässig werden und weniger zur Früherkennung kommen. Wegen ein paar Dummen soll also dem Rest auch eine zumindest teilweise wirksame Impfung verwehrt bleiben. So was nenne ich einen Skandal.

Aber dies ist typisch für das Denken von Medizinern. Der Patient wird grundsätzlich als unmündig angesehen und der Onkel Doktor weiss immer am besten was für uns gut ist. Aber wehe ein Arzt macht mal einen Fehler und das undankbare Opfer wagt es den Mund aufzumachen. Spätestens dann ist Medizinerblut dicker als Wasser und eine Äskulapnatter beisst der anderen sicher kein Auge aus.

Ein böser Gedanke zum Schluss: Ich frage mich immer wer hat bei was den Nutzen. Wer von den beiden Streithähnen verdient an der Impfung und wer mehr an Diagnose zur Früherkennung? Sicher ist doch nur, wenn die Impfung mal noch besser wird und 100%ig wirkt, gibt es definitiv weniger zu verdienen. Ich empfehle ein kleines Experiment. Seit Jahren wird behauptet es sei theoretisch möglich den natürlich vorhandenen Bakterienstamm im Mund durch einen zu setzen, der keine Karies mehr verursacht, quasi durch einmalige Mundspülung, wie eben auch ein Art Impfung wenn man so will. Erzählt das doch mal Eurem Zahnarzt und guckt wie er reagiert.

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paul.wuerdig@yahoo.de 20.07.2009, 11:30
8. natürlich impf ich.

GANZ KLARER FALL:
solange alleine die chance besteht dass die impfung das risiko auf gebärmutterkrebs minimiert, lass ich meine mädchen impfen*. egal welche lobby dahintersteht.

* = sofern die impfung keine negativen nebenwirkungen hat. und die hat sie nicht, oder?

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ubogun 20.07.2009, 11:36
9. Impfkomplikationen

In diesem Bericht vermisse ich schmerzlich die Erwähnungen ungeklärter Todesfälle vorher kerngesunder Mädchen und gravierender vermutlicher Impfschäden, über die zumindest bei Spiegel TV vor nicht allzu langer Zeit berichtet wurde.

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