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Kriegsschiff "Holigost": Forscher wollen Heinrichs Wunderwaffe untersuchen
British Library Board

Ein Blick 600 Jahre in die Vergangenheit: Mit Schallwellen möchten Archäologen ein im Schlamm vermutetes Kriegsschiff von Heinrich V. inspizieren. Die "Holigost" aus Englands Flotte hatte die Franzosen das Fürchten gelehrt.

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wahrsager26 20.10.2015, 19:08
10. Seefahrt

Mein persönliche Hobby ist die Luftfahrt-also kann ich nicht voll umfänglich mitreden....aber ich ersehe aus den Reaktionen der werten Mitforisten,dass ganz offensichtlich in der Recherche Fehler stecken,ja von einem erbärmlichen Bericht gesprochen wird-es reicht eben nicht,über ein Thema zu schreiben und sich dabei im Netz zu bedienen ...noch jegliche Reportage war in der Vergangenheit in entscheidenden Punkten unrichtig oder ganz falsch-ein Leiden,,das den Journalismus nicht los lassen möchte!Danke

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sierrabravofour 20.10.2015, 20:33
11.

Zitat von Tiananmen
Das mit den auf dem Rücken liegenden Rittern, die sich nicht mehr bewegen konnten, ist vielleicht Legende. Angesichts der Tatsache, dass die Rüstungen 25-35 kg gewogen haben sollen. Das ist etwa so viel, wie der Koffer meiner Frau wiegt, wenn wir verreisen. OK, ich bin schon froh, wenn wir den beim Check-in los sind ;- ) Die Eiben hätten die Briten vielleicht aus Frankreich importieren können; die hatten es nicht so mit dem Bogenschießen. Interessanterweise sind auch die junsteinzeitlichen Bögen (ca. 3.800 vor Chr.) bei uns in Süddeutschland aus Eibe gewesen. Das Material scheint sich bewährt zu haben.
Schon klar, nur zu oft lag halt noch das Pferd auf einem guten Teil des Reiters ;-). Oder der Aufschlag hat ihn benommen gemacht.
Bei Crecy, Poitiers und spater Agincourt wurden nicht wenige Franzosen durch die Archer einfach am Boden liegend abgeschlachtet.

Es gab eine Zeit da musste jedes Schiff das einen englischen Hafen anlief 4 Bogenstaebe aus Eibe fuer ein tun abliefern, dies wurde spaeter auf 10 erhoeht.

Eibe ist wohl wegen ihrer Eigenschaften ideal.

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darthmax 20.10.2015, 21:57
12. Forenleser

es ist immer wieder interessant, wieviele Berichte falsch oder zumindest nicht vollständig sind.
Geht es nun um ein altes Schiff, mag diese nicht wichtig sein, es gibt aber eben auch politische Berichte, es ist folgerichtig , dass da die Foren abgeschafft wurden.
Danke an die Foristen zur Klarstellung.

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Tiananmen 20.10.2015, 22:13
13.

Zitat von sierrabravofour
Schon klar, nur zu oft lag halt noch das Pferd auf einem guten Teil des Reiters ;-). Oder der Aufschlag hat ihn benommen gemacht. Bei Crecy, Poitiers und spater Agincourt wurden nicht wenige Franzosen durch die Archer einfach am Boden liegend abgeschlachtet. Es gab eine Zeit da musste jedes Schiff das einen englischen Hafen anlief 4 Bogenstaebe aus Eibe fuer ein tun abliefern, dies wurde spaeter auf 10 erhoeht. Eibe ist wohl wegen ihrer Eigenschaften ideal.
OK, da stimmen wir wohl nahtlos überein.

Bitte können Sie mir erläutern was unter "ein tun" zu verstehen ist? Ich kenne den Ausdruck nicht.

Den frühen Nachweis von Eibe habe ich nur wegen der erstaunlichen Kontinuität gebracht und weil es dadurch woh das ultimative Material der "Archers" war.

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Tiananmen 20.10.2015, 22:20
14.

Zitat von wahrsager26
Mein persönliche Hobby ist die Luftfahrt-also kann ich nicht voll umfänglich mitreden....aber ich ersehe aus den Reaktionen der werten Mitforisten,dass ganz offensichtlich in der Recherche Fehler stecken,ja von einem erbärmlichen Bericht gesprochen wird-es reicht eben nicht,über ein Thema zu schreiben und sich dabei im Netz zu bedienen ...
Das müssen Sie missverstanden haben. Frau Angelika Franz " ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist" (SPON). Also muss sie wohl etwas vom Thema verstehen, auch wenn ich seit Monaten (Jahren?) das Gefühl habe, dass sie sich bestenfalls halbherzig mit den Themen auseinandersetzt, die sie im SPON publiziert.

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sierrabravofour 21.10.2015, 00:21
15.

Zitat von Tiananmen
OK, da stimmen wir wohl nahtlos überein. Bitte können Sie mir erläutern was unter "ein tun" zu verstehen ist? Ich kenne den Ausdruck nicht. Den frühen Nachweis von Eibe habe ich nur wegen der erstaunlichen Kontinuität gebracht und weil es dadurch woh das ultimative Material der "Archers" war.
Ein tun ist ein altes englisches Hohlmass:

http://datab.us/i/English units

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Newspeak 21.10.2015, 00:46
16. ...

Zitat von Tiananmen
Das müssen Sie missverstanden haben. Frau Angelika Franz " ist Archäologin. Als freie Autorin schreibt sie meistens über Kriege, Seuchen und alles, was verwest, verrottet und verfallen ist" (SPON). Also muss sie wohl etwas vom Thema verstehen, auch wenn ich seit Monaten (Jahren?) das Gefühl habe, dass sie sich bestenfalls halbherzig mit den Themen auseinandersetzt, die sie im SPON publiziert.
Ja nun, die Miete muß bezahlt werden und wären die Texte perfekt recherchiert, bekäme die Autorin vermutlich trotzdem keinen Cent mehr dafür, trotz allen Idealismus. Wissenschaftliche Fähigkeiten sind in diesem unseren Sch...land finanziell nicht besonders wertgeschätzt.

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sierrabravofour 21.10.2015, 08:24
17.

Zitat von Tiananmen
OK, da stimmen wir wohl nahtlos überein. Bitte können Sie mir erläutern was unter "ein tun" zu verstehen ist? Ich kenne den Ausdruck nicht. Den frühen Nachweis von Eibe habe ich nur wegen der erstaunlichen Kontinuität gebracht und weil es dadurch woh das ultimative Material der "Archers" war.
Tun ist ein altes englisches Hohlmass.

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hatschon 21.10.2015, 09:08
18. Seit wann gibt es Pferde

Auf Kriegsschiffen der damaligen Zeit ?

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Tostan 21.10.2015, 09:15
19.

Zitat von sierrabravofour
Der Longbow war, was Feuergeschwindigkeit und Reichweite betrifft, sogar noch den Musketen der napoleonischen Kriege ueberlegen, das er nicht mehr benutzt wurden ist zum grossen Teil der Tatsache geschuldet das es nicht mehr genuegend von den benoetigten Eiben gab.
Naja, das mag auch ein Grund gewesen sein. Aber ein sehr wichtiger Grund war auch, dass die Ausbildung eines Archers ungleich aufwendiger war als die eines Musketenschützen.

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