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Kunstschätze in Syrien: Wie der Krieg das Erbe der Menschheit zerstört
AP

Unter dem Krieg in Syrien leiden nicht nur Hunderttausende Menschen - die Kämpfe zerstören auch historische Bauten. Vorher-nachher-Fotos zeigen die Schäden an den Unesco-Welterbestätten.

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stefansaa 01.10.2014, 13:28
10.

ja, wir erinnern uns alle wie die Allierten fein säuberlich um all die Kulturdenkmäler in den deutschen Großstädten herumgebombt haben oder wie die Wehrmacht mit ihrer Artillerie um Denkmäler und schützenswerte Bauten Bögen geschossen hat...

Es ist traurig aber keine Seltenheit. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen geht immer vieles zu Bruch. Wichtig wäre es, daraus zu lernen und es gemeinsam wieder aufzubauen.

Im übrigen sind die geteilten Satellitenbilder wenig aussagekräftig. Genauso wie die Bildserie die dem Artikel beigefügt wurde.

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Ichbines2 01.10.2014, 13:32
11. Guter Beitrag

von Spon.....wir Deutschen sind mit solchen Ruinen so umgegangen, dass wir sie häufig zu Mahnmalen gemacht haben, siehe z.B. die "Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche" in Berlin u.v.a.m.
Was wollen UNS diese Mahnmale sagen???

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seoul 01.10.2014, 13:33
12. Und die Welt schaut zu

und die Medien hofieren weiterhin die Islamisten und verdammen die USA.
Wenn die bald dort die Nase voll haben, könnte der Kölner Dom das nächste Opfer sein. Immer weiter links marsch marsch

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Stäffelesrutscher 01.10.2014, 13:34
13.

Ihr wolltet Assad weghaben und die Saudi-Söldner installieren. Also beschwert euch nicht.

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fkogb 01.10.2014, 13:34
14. Noch einen Schritt zurück ...

Alle die, die meinen man hätte lieber die guten alten Diktatoren mit ihren Geheimdiensten und Folterkellern weiter ihre Völker unterdrücken lassen, damit wir weiter gute Geschäfte machen und keine Flüchtlinge im Vorgarten haben ... igitt.
Der zweite Irakkrieg war kein Fehler sondern kühl kalkuliert, leider falsch. Hätte man sich etwas mehr um die Nachkriegsgesellschaft gekümmert (wie in Mitteleuropa 1945) wäre einiges besser gelaufen.

Und nicht zuletzt sollte man nicht ganz vergessen, daß der ganze Schlamassel im Nahen Osten nicht zuletzt auch Folge der Kolonialpolitik der Europäer ist.

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dalethewhale 01.10.2014, 13:35
15. Nun

Zitat von Fred Widmer
Europa würde auch heute noch prima mit Saddam Hussein, Assad und Gadaffi auskommen. Das Öl wäre billig, Syrien ein Urlaubsland, Irak hätte eine blühende Wirtschaft und wäre ein Großabnehmer für die deutsche Industrie, Libyen das reichste und sicherste Land Afrikas, welches keinen einzigen afrikanischen Flüchtling nach Europa durchläßt. Aber es gibt genau ein Land im nahen Osten, welches genau das durch die Hilfe eines anderen großen Landes auf einem anderen Erdteil verhindert hat. War's das wert? Ich meine: für uns?
wenn man sicher in Fett und Freiheit auf der Couch liegt und nicht einen Despoten ertragen muss, dann war es natürlich für `uns`-wer immer das sein soll-
besser gewesen dei Despoten wären noch an der Macht.
Ist natürlich leicht reden wenn man seine Leben in Deutschland verbringt.

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Iggy Rock 01.10.2014, 13:36
16. Erbengemeinschaft

Herumjammern hilft nichts. Napoleon zerschoß und sprengte einst die Burgen im Mittelrheintal, danach kam die Romantik, die englischen Touristen und es wurde wieder aufgebaut. Heute ist es Unesco Weltkulturerbe, trotz übermäßigem Bahnverkehr und recht künstlicher Burgen. Auch manch ein Ort den der Zweite Weltkrieg verwüstete, wurde wieder ansehnlich aufgebaut. Das gleiche wird in Syrien oder im Irak geschehen, sollte dort jemals wieder ruhigere Zeiten anbrechen.

Schöne Andenken an vergangene Zeiten haben Kriegsführer noch nie interessiert. Wie man mit dem Trümmererbe umgeht, liegt in der Hand zukünftiger Generationen.

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altefrau99 01.10.2014, 13:36
17. Vergessen?

Zitat von chucho
Tja, so ist das eben in Kriegen. Dabei ist die Zerstörung historischer Bauten keineswegs eine Erscheinung der Neuzeit. Bereits in der Antike und vor allem im Mittelaler wurden historische Bauten beschädigt oder zerstört. Man muss nur an Sparta denken, dass von den Römern dem Erdboden gleichgemacht wurde oder die Akropolis in Athen die 1687 durch die Venezianer zerstört wurde. Traurig, aber leider auch menschlich. Insoweit st der Verlust der vielen Menschenleben weitaus schlimmer.
Haben sie vergessen die Zerstörung Ost Europas von Osmanen, aber auch Deutschlands von der sogenannten zivilisierten Engländer , die nur aus Zerstörungswut alles bombardierten, ob Mensch, Kulturgut oder Rüstungsindustrie . Oder die Zerstörung der Buddhas von islamisten ....und ...und...und

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dalethewhale 01.10.2014, 13:37
18. Bedeuten ihnnen Menschrechte etwas?

Zitat von tandorai55
Fred Widmer hat es im ersten Post ja schon gesagt - ohne unsere unsäglich dämliche Außenpolitik und das närrische Hinterherlaufen hinter US-Interessen wäre dieses Desaster für Mensch und Architektur gar nicht entstanden. Aber wir mußten ja einen "Frühling" ausrufen, wo nur noch Winter herrscht, Mussten die bösen "Diktatoren" vertreiben und sehen uns jetzt dem Tsunami an Flüchtlingen ausgesetzt, dessen wir schon bald nicht mehr Herr werden können. Das war absehbar, das war logisch, das war jedem Interessierten Amateur-Geostrategen klar. Scholl-Latour hat die Konsequenzen deutlich beschrieben, aber ihn hat man ja eine närrische Kassandra gescholten. Jetzt sollten wir wenigstens einsehen, dass Assad das letzte Bollwerk gegen einen flächendeckenden IS ist. Ihn auch noch zu stürzen setzt der Narretei die Krone auf. Aber ehrlich - glaubt hier noch wer an die Vernunft des Westens?
oder gelten die nur für sie?

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Ernst August 01.10.2014, 13:37
19.

Der Artikel kommt Jahre zu spät denn schließlich haben "Journalisten" (siehe u.a. Udo Ulfkotte "Gekaufte Journalisten") an der Zerstörung mitgearbeitet und sie arbeitet weiter an der Zerstörung der Infrastruktur und der Kultur des Landes.

Es ist folglich eine verlogene Bande von "Journalisten" und Politikern die uns nun rührselige Geschichten erzählt anstatt uns darüber aufzuklären wie die USA Khorasan erfanden um sich ähnlich wie im Irak einzumischen um am Ende mit Bodentruppen (wahrscheinlich der "Freunde" Saudi A., Türkei) das begonnene Werk (sie Argentiniens Präsidentin Kirchner die vor der UNO den USA sinngemäß vorwarf die Terroristen für de Sturz der syrischen Regierung benutzt zu haben und sie nun weiter zu benutzen indem sie sie bekämpfen um den Umsturz selbst in die Hand zu nehmen. Alle gelenkten westlichen Staatsmedien verschwiegen diese Aussage.)

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