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Kunstschätze in Syrien: Wie der Krieg das Erbe der Menschheit zerstört
AP

Unter dem Krieg in Syrien leiden nicht nur Hunderttausende Menschen - die Kämpfe zerstören auch historische Bauten. Vorher-nachher-Fotos zeigen die Schäden an den Unesco-Welterbestätten.

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alternativloss 01.10.2014, 13:39
20.

"immer das..

...Geflene um ein paar alte Bauten. Wie sah es denn hier nach dem Krieg aus...ich würde mir mal eher Gedanken um die armen Menschen machen die dort in der Nachbarschaft gewohnt haben. Welt-Kulturerbe...sonst habt ihr keine Probleme..."
Das ist genau das Problem, dass die Welt zu viele so dumme Ignoranten wie sie hat ...

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Banause_1971 01.10.2014, 13:44
21. na

da hat die IS oder auch ISIS ja ganz gut gearbeitet. Das sind doch diejenigen, die der Westen unterstützt hat, um Assad zu stürzen, oder? Und unter Assad ist das alles heil geblieben? Sogar die christlichen Denkmäler? Haben die Religionen unter Assad denn keinen Einfluß auf Regierungsaktivitäten? Gibt es in Syrien etwa eine strenge Trennung zwischen Politik und Religion? Respektieren sich die unterschiedlichen Religionen da etwa? Und jemanden wie Assad, der diese Trennung lebt, will man aus dem Amt drängen, damit das Land auch ins Chaos fällt und von Glaubenskriegern regiert wird, die syrischen Frauen dann vorschreiben wollen, dass sie gefälligst nur noch voll verschleiert rumlaufen dürfen und nur in Begleitung eines Mannes das Haus verlassen dürfen? Das ist doch ein erstrebenswertes Ziel, oder?

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seneca55 01.10.2014, 13:49
22. 2003 IRAK und jetzt Syrien kaputt und geplündert

Außenpolitik der USA und die Koalition der Willigen haben die Monster erzeugt die alles zerstören oder in den int. Kunstmarkt verkaufen. Wie die Taliban zerstört der Islamische Staat Vorislamische Kunst bewusst. Tourismus außer von Kriegsreportern wird es dort eh nicht mehr geben ohne einen Kopf kürzer gemacht zu werden von den lieben Gotteskriegern. Ich zweifle das Islam Frieden bedeuten soll, denn solche Taten sollen die Ungläubigen und Intellektuellen provozieren, obwohl die, die Islamversteher waren.

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mantga 01.10.2014, 13:50
23. Ist das wirklich das Gebot der Stunde

dass der Westen jeden Despoten zu unterstützen hat, damit nur ja das Öl billig und die Industrie, vornehmlich die Waffenindustrie, potente und zahlungskräftige Abnehmer hat? Friede, Freude, Eierkuchen allenthalben, ach nein, unsere fetten Bäuche sind uns wichtig. Welche verabscheuungswürdige Form von Neo-Liberalismus ist das denn? Und welche Borniertheit, die glaubt, der Westen (=USA) sei an dem ganzen Schlamassel schuld, diese Islamisten wehren sich doch nur dagegen, von Bush und Konsorten unterdrückt und ausgebeutet zu werden! Nicht Saddam, nicht Assad, nicht der libysche Oberst sind die Teufel - man mag es nicht mehr hören oder lesen!

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seegrasssammler 01.10.2014, 13:56
24. Ja, ja

ein weiterer Beweis dafür, dass sich die insbesondere christliche westliche Welt zum Narren macht. Die so gepriesene und propagierte Schlagkraft erweist sich im Ernstfall nicht einmal geeignet, einem Haufen Dahergelaufenen die Stirn zu bieten. Da werden weiter Hunderte getötet, misshandelt, zerstört und Landgewinne bejubelt; der "Westen" scheint machtlos. Welch ein Armutszeugnis des ja so zivilisierten und überlegenen Westens.

Wenn jetzt nicht unmittelbar adäquate Kräfte freigesetzt werden, wird der IS für die eher primitiven Anhänger immer interessanter und glaubwürdiger, das Vertrauen zum eigenen Land schwindet. Für große Rede und Geesten, ist es zu spät; intensive und gezielte Taten müssen nun folgen, damit zumindest noch ein wenig vom westlichen Zauber bleibt.

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Wolffpack 01.10.2014, 13:56
25.

Zitat von Fred Widmer
Europa würde auch heute noch prima mit Saddam Hussein, Assad und Gadaffi auskommen. Das Öl wäre billig, Syrien ein Urlaubsland, Irak hätte eine blühende Wirtschaft und wäre ein Großabnehmer für die deutsche Industrie, Libyen das reichste und sicherste Land Afrikas, welches keinen einzigen afrikanischen Flüchtling nach Europa durchläßt. Aber es gibt genau ein Land im nahen Osten, welches genau das durch die Hilfe eines anderen großen Landes auf einem anderen Erdteil verhindert hat. War's das wert? Ich meine: für uns?
Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten ist weitaus älter als Öl, auch weitaus älter als die USA. Der Westen ist nicht Schuld an allem, die haben sich vorher dort auch schon die Köpfe eingeschlagen. Eindimensionale Erklärungen sind fast immer eines: Einfach und falsch.

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lies.das 01.10.2014, 13:56
26. Ist diese Religion krank?

Ich frage mich, ob der Wahn zu Tötung und Zerstörung nicht auch an der Unerbittlichkeit und Starrheit des Islam liegt. Fehlen dem Islam nicht in starkem Maß jene menschlichen und kulturellen "Reparatur-Reflexe", die "westliche" Kulturen lebenswerter, anpassungsfähiger und kreativer machen? Es ist auffallend, dass mehr als 95 % aller Mord-Attentate von Moslems gegen andere Moslems verübt werden - ohne dass sich die "Umma" darüber aufregt - und das sogar passiv als qasi gegeben hinnimmt. Was sagt uns das über das humane Schutz-Potential dieser Religion?

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DonCarlos 01.10.2014, 13:59
27. Zu viel Quoten-Aktivismus

Zitat von Fred Widmer
Das Öl wäre billig, Syrien ein Urlaubsland, Irak hätte eine blühende Wirtschaft und wäre ein Großabnehmer für die deutsche Industrie, Libyen das reichste und sicherste Land Afrikas, welches keinen einzigen afrikanischen Flüchtling nach Europa durchläßt. Aber es gibt genau ein Land im nahen Osten, welches genau das durch die Hilfe eines anderen großen Landes auf einem anderen Erdteil verhindert hat. War's das wert? Ich meine: für uns?
Syrien wäre bestimmt ein tolles Urlaubsland. Ich war dort selbst einmal kurz auf der Durchreise und habe viele der jetzt teilweise zerstörten Bauten gesehen. Das Regime ist aber leider durch und durch korrupt. Das hat schon an der Grenze angefangen... Das hat nicht nur mich gestört sondern auch ziemlich viele Syrer.

Der Konflikt in Syrien hat so gut wie gar nichts mit Israel zu tun, auch wenn Sie das so sehen möchten.

In Libyen hat man den selben Fehler gemacht wie im Irak. Man hat nach den Bomben die neue demokratische Regierung nicht ausreichend unterstützt. Z.B. mit Friedenstruppen. Aber bestimmt keine US oder europäische Soldaten. Für das Gehalt eines Bw-Gefreiten, kann man zwei afrikanische Offiziere bezahlen.

Bushs Irak-Krieg war selten dämlich.

Der hatte leicht etwas mit Israel zu tun. Hat uns nur ein paar U-Boote gekostet.

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vbhfgdl 01.10.2014, 14:00
28. Klartext?

Zitat von Fred Widmer
Europa würde auch heute noch prima mit Saddam Hussein, Assad und Gadaffi auskommen. Das Öl wäre billig, Syrien ein Urlaubsland, Irak hätte eine blühende Wirtschaft und wäre ein Großabnehmer für die deutsche Industrie, Libyen das reichste und sicherste Land Afrikas, welches keinen einzigen afrikanischen Flüchtling nach Europa durchläßt. Aber es gibt genau ein Land im nahen Osten, welches genau das durch die Hilfe eines anderen großen Landes auf einem anderen Erdteil verhindert hat. War's das wert? Ich meine: für uns?
Wie wär´s mit Klartext, Herr Widmer? Wer ist verantwortlich für das, was im Nahen Osten geschieht? Offenbar meinen Sie ISRAEL ("genau ein Land im nahen Osten") und die USA ("ein anderes großes Land auf einem anderen Erdteil"). Diesen Unfug offen auszusprechen, trauen Sie sich aber nicht. Dennoch: Da ist sie wieder, die altbekannte Verschwörung des Weltjudentums. Es ist zum speien.

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ratte321 01.10.2014, 14:00
29.

Das ist doch voll im Interesse der Amerikaner das da keine alten Kulturell wertvollen Gebäude mehr stehen! 1. Haben die Amerikaner selber keine solchen Gebäude ergo kein Respekt davor 2. sind solche Gebäude hinderlich den Menschen vor Ort die McDonalds und Apple Ideologie aufzudrücken, diese könnten sich mit Blick auf die Stadt etwas besseren besinnen und auf Starbucks und Wendy's pfeifen 3. schaffen diese zerstörten Gebäude Platz für Donald Trumps neue tolle Hotels sowie Tankstellen für ESSO und BP. Wer braucht schon Kultur? Dafür gibt's Wikipedia und youtube sowie Discovery Chanal.

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