Forum: Wissenschaft
Landhebung: Es geht aufwärts mit Island
UA Dep. of Geosciences/ Kathleen Compton

Das Schwinden der Gletscher zeitigt in Island ungewöhnliche Folgen: Von der Last befreit, hebt sich das Land rapide. Vulkane scheinen zu erwachen.

Seite 2 von 4
Fred the Frog 14.02.2015, 23:36
10.

Zitat von aausmade
die Sat. sind noch immer auf der Umlaufbahn. Es handelt sich um geostationäre Trabanten. Die genaue Positionierung im 2D/3D Raum sind anhand der Laufzeitunterschiede bis in den Submilimeterbereich möglich. An den Messverfahren gibt es nichts zu deuten. Ob das Heben Islands auch auf Plattentektonik beruht....oder nur Gletscherschmelze ausschlaggebend ist entzieht sich meiner Kenntnis.
Ob die Auflösung von GPS in den Submillimeterbereich geht, ist zweifelhaft, sicher ist aber, dass die Satelliten nicht geostationär unterwegs sind. Diese Bahn läuft über dem Äquator und damit wäre die Navigation in Richtung der Pole immer ungenauer bis irgendwo unmöglich. Auf den meisten Navigationsgeräten kann man sehr schön den "Satellitenhimmel" anzeigen lassen und sehen, wie sie auf- und untergehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1293013983 15.02.2015, 00:19
11. Alles abgeklärte Geologen hier

Dass Flugzeuge abstürzen können, ist bekannt - Den ersten Kommentatoren nach, kann sich SPON also künftig die Berichterstattung zu solchen Ereignissen schenken. Ist ja alles nichts neues ...
(Ich wusste weder, dass Landmassen derart auf Gletscher reagieren, noch dass es bei Island der Fall ist, daher fand ich den Bericht interessant)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nataliamunich 15.02.2015, 00:37
12. #1 @ratibor44

Das ist tatsächlich nichts neues und hat es schon früher gegeben. Grönland war ebenfalls mal relativ eisfrei. Dadurch sinkt nach dem Gesetzt der Masse auch der Wasserspiegel des Nordatlantiks - das Wasser zieht also etwas Richtung Äquator.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ratxi 15.02.2015, 05:55
13. Alte Menschen gehen, neue Menschen kommen

Interessante Szenarien.
Glücklicherweise sind die Veränderungen für ein individuelles Menschenleben kaum von Belang.
Alte Menschen gehen, neue Menschen kommen und passen sich an die gegebenen Umstände an.
Daran ist nichts Ungewöhnliches.
Und ob z.B. Holland in 300 Jahren unter Wasser steht, dürfte selbst einen Holländer kaum ehrlich interessieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dreizack2010 15.02.2015, 07:10
14. Tage länger?

Wenn in der Antarktis eine Beule wächst, dann heißt das doch, dass sich an anderer Stelle dafür die Erdoberfläche senkt. Da die andere Stelle wahrscheinlich näher am Äquator liegt und der Erdumfang sich dadurch verringert (bzw. sich die Massenverteilung näher an der Erdachse befindet), bedeutet das nicht, das sich die Erdumdrehung beschleunigen sollte? Dann müssten die Tage also kürzer werden und nicht länger, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Daddeldi 15.02.2015, 07:29
15. nein ...

@aausmade gestern, 22:12 Uhr
> Es handelt sich um geostationäre Trabanten.

Und wie erklären Sie sich dann bei den GPS Satelliten die Umlaufzeit von rund 11,5 Stunden? Bei Ihrem Kenntnissstand ist es vielleicht besser, sich an die Empfehlung von Dieter Nuhr zu halten.

Und nein, anhand der Laufzeitunterschiede der Signale zu den Satelliten ist die Messgenauigkeit im Submillimeterbereich nicht direkt zu erreichen - dafür ist die Ausbreitung in der Ionosphäre viel zu variabel. Eine Genauigkeit im Millimeterbereich läßt sich nur im Vergleich zu Referenzstationen erzielen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
papayu 15.02.2015, 07:40
16. Ja, wenn sich Island hebt wird es zum Mehrland, oder?

Und wo bleibt dann das mehr Meer??
Stimmt, dass zieht himmelwaerts und da es dann Mehrmeer ist, kommen die Taifune, Zyclone und Hurrycans oefter oder auch nicht??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SonOfAnnwn 15.02.2015, 08:02
17.

Die Gletscher Islands sind übrigens kein Relikt der Eiszeit - zu Zeiten der Landnahme gab es wesentlich weniger Eis als jetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tharang 15.02.2015, 08:19
18. @aausmade

GNSS-Satelliten sind keine geostationären Satelliten.
Bei den meisten von ihnen handelt es sich um MEO-Satelliten.

Ansonsten ist die Erklärung im Artikel tatsächlich etwas skurril umschrieben. Zwar ermittelt man die Punktkoordinaten über die Laufzeitunterschieden (und damit den Entfernungen zu den Satelliten), aber die Veränderung der Höhe ermittelt man dann aus den veränderten Höhenkoordinaten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcus_w. 15.02.2015, 08:23
19. GPS Genaugkeit

Bevor jetzt jemand neidisch wird oder tolle Dinge mit dem präzisen GPS entwickeln will : Mit normalem GPS ist eine solche Auflösung nicht möglich. Mit DGPS, d.h. einem zweiten Empfänger in der Nähe als Referenz, geht es in den cm-Bereich. Aber mm genau?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 4