Forum: Wissenschaft
Landung auf der Rückseite des Mondes: Chinas All-Macht
China National Space Administration/HANDOUT/EPA-EFE/REX

Die Volksrepublik hat erstmals einen Roboter auf der Rückseite des Mondes gelandet - eine technologische und ideologische Machtdemonstration. Wie sollten die anderen Weltraumnationen reagieren?

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peho65 03.01.2019, 16:37
1. Danke!

Danke für diesen Artikel!
Eine sehr präzise Darstellung, mit einer guten Argumentation und Schlussfolgerung.
Hoffentlich nehmen die wesentlichen Entscheider ihn auch wahr!

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IchUndTom 03.01.2019, 16:38
2. Gähn

Es gibt einen Grund, warum die Amerikaner seit 50 Jahren keine Mission mehr auf den Mond geschickt haben: Es ist sauteuer und der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn lag und liegt nahezu bei 0. Was soll auf der Rückseite des Mondes anders sein als auf der erdzugewandten Seite, die Flora und Fauna? Außer ein paar schicke Propaganda-Bilder (rote Flagge und so) und Mondsteinchen werden für die chinesische Junta nicht herausspringen. Sollen die doch ihre Kohle verpulvern. Bei mir erzeugt das ein müdes Lächeln.

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vyrnius 03.01.2019, 16:39
3. Reife Leistung!

Gratulation an die chinesischen Wissenschaftler und den anderen Beteiligten.
Und ja, es wäre sehr schön wenn wir uns wieder etwas stärker auf die Wissenschaft fokussieren. Natürlich gibt es weiterhin investitionen aber es könnte locker viel mehr sein.
Und ja, die Chinesen können viel einfach sachen durchboxen. Einfach weil es bei ihnen keinen Konsens geben muss, keiner gefragt werden muss. Viele unter uns wünschen sich auch bei uns so ein System, aber einfach nur weil sie es nicht besser wissen und einfach durch unsere schöne Freiheit verwöhnt sind.

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sven2016 03.01.2019, 16:43
4. Na na. Die Landung als Statement

gegen Demokratie und Menschenrechte zu werten ist aber arg ideologisch.

Um chinesische Planung und Technik zu demonstrieren, würden auch die 20 Großflughäfen ausreichen, die in dem Land seit Baubeginn von BER fertiggestellt wurden und un Betrieb sind.

China holt einfach, im modernen Kontext, das nach, was andere Staaten schon durchgeführt haben.

Ideologisch auszuschlachten wäre da eher die Neue Seidenstraße mit Milliardeninvestitionen in Zentralasien und den Kaukasusstaaten. Ob das jemals rentabel ist, bleibt dahingestellt. Aber politisch lenkt es diese Länder Richtung China, fast alles Diktaturen mit ex-Sowjets an der Macht.

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muellerthomas 03.01.2019, 16:44
5.

"Das Gegenteil von konsequentem Vorgehen zeigen die bisherigen Schlüsselspieler der Weltraumbranche, die USA, Russland und Europa. Mühsam müssen sie ihre Regierungen davon überzeugen, das nötige Budget für Weltraummissionen bereitzustellen. Müssen mit Parlamentariern erst vom Sinn wissenschaftlicher Missionen überzeugen. Geld einfach nur für Machtdemonstrationen würde in diesen Gesellschaften niemand mehr bereitstellen."

Aber das ist doch gut so, dass nicht einfach ein Politbüro oder ZK Abermilliarden für Machtdemonstrationen rauswerfen kann.

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La Na 03.01.2019, 16:50
6. CSNA -Logo bei Star Trek geklaut?

Geht es nur mir so oder sieht das Logo der CSNA wie eine Mischung aus dem Logo der Föderation der Planeten und dem Sternenflottenabzeichen bei Star Trek?

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brand09 03.01.2019, 16:50
7.

Wie der Autor schon anmerkt, reißt einen die Mondlandung technologisch nicht vom Hocker. In typischer SPONmanier werden dann wieder alle gesellschaftlichen Probleme miteinander vermengt. Die chinesische Aktion ist ohne Substanz. Amerikaner, Russen und Europäer sind bereits einen Planeten weiter. Der Mond hatte und hat wissenschaftlich wenig zu bieten. Während man in den westlichen Ländern bereits über neue Wege des Massentransportmittels (Hyperloop) nachdenkt, klebt China immer noch am Auto. Eine freie, individuelle, kreative und offene Denkweise wird einer diktatorisch gesteuerten Planwissenschaft immer überlegen sein. Keine Ahnung, woher dieser China-Hype kommt? Will Spiegel eine chinesische Ausgabe seines Magazines veröffentlichen? Wird bestimmt spaßig...

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matijas 03.01.2019, 16:51
8. wie immer

Zitat von IchUndTom
Sollen die doch ihre Kohle verpulvern. Bei mir erzeugt das ein müdes Lächeln.
Sobald auf dem Mond seltene Elemente gefunden werden, die ein Vermögen wert sind, ist der Erste der Gewinner. Der Kapitalismus wird auf dem Mond fortgesetzt, die Staaten bereiten den Weg. Der Steuerzahler zahlt ja.
Aber nein, es geht natürlich wie immer bei Weltraummissionen nur um medizinische Forschung.

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adal_ 03.01.2019, 16:57
9. Teure PR-Aktion

sysop: Jede Mondlandung ist eine Demonstration technologischer Macht. Das war bei "Apollo" so, das ist jetzt nicht anders.

Nur dass das allgemeine Interesse an solchen Missionen heute wesentlich geringer ist als damals. Der relevante technologische Wettlauf findet jetzt auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz statt.

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