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Landwirtschaftliche Bewässerung: Abpumpen von Grundwasser bedroht Ökosysteme weltweit
Stefan Rampfel/ DPA

Für intensive Landwirtschaft wird weltweit immer mehr Wasser gebraucht - und dafür zapft man das Grundwasser an. Wissenschaftler haben berechnet, welche Gefahr das birgt.

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vormensch1 04.10.2019, 17:19
1. Das ist eine ähnliche Gefahr

wie der Erderwärmung.
In den USA hat man den unterirdischen Ogalallasee fast leergepumpt.
!000 Jahre braucht es ,bis er sich wieder regeneriert.
Für die Gewinnung des Lithiums für den ach so ökologischen Stromer, werden Unmengen von Grundwasser benötigt. Die Grünen schert das nicht, sicherlich haben sie da wie von vielem keine blasse Ahnung.
In der Wüste gibt es Unmengen von Grundwasser, wenn man das hochpumpt, versalzt der Boden usw.
Letztlich können nur gigantische Entsalzungsanlagen Abhilfe schaffen, die Technik ist da, der Wille fehlt.
Die Saudis versorgen Riad mit entsalztem Meerwasser.

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dagmar1308 04.10.2019, 17:22
2. Schon in den 70 ern

klagten die Landwirte im Ried, südlich von Frankfurt, über sinkendes Grundwasser und an vielen Stellen dadurch sinkende Ernteerträge. Die Klimaänderung verstärkt noch den ursächlichen Grund,,die wachsende Bevölkerung. Besseres Wassermanagement und reduzierter Verbrauch pro Kopf können vorübergehend Entlastung bringen, bis die nächste Milliarde Menschen dies wieder wett macht. Auch wir sorgen mit unserem progressiv gestalteten Kindergeld für ein starkes Wachstum der Bevölkerung, anstatt unsere immer so hochgejubelte Vorbildfunktion für die Welt wahr zu nehmen. Weltmeister im Export, bei der Mülltrennung, und?? Beim Fußball nicht mehr....Es geht bergab.

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Pfaffenwinkel 04.10.2019, 17:33
3. Ohne Wasser

kann der Mensch nicht leben. Es ist also dringend geboten, die Entnahme von Grundwasser gesetzlich zu verbieten. Ohne Wenn und Aber.

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Augustusrex 04.10.2019, 17:43
4. Ist doch bekannt,

dass in vielen Gegenden die tief liegenden Aquifere angezapft und leergepumpt werden, obwohl man weiß, dass es tausende Jahre dauern wird, bis diese sich wieder auffüllen könnten. "Apres moi le deluge." "Nach uns die Sintflut", nach diesem Motte lebt die Menschheit auch jetzt noch.

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SummseMann 04.10.2019, 17:50
5. Bevölkerung nicht beachtet???

„Nicht berücksichtigt in dem Modell sind Veränderungen des Wasserbedarfs durch eine sich verändernde Weltbevölkerung.“ Also die Hauptverbraucher werden nicht berücksichtig. Die Weltbevölkerung wird um weitere 50% wachsen und das wird nicht mit eingerechnet? Andererseits, warum sollte hier das Hauptproblem des Planeten angesprochen werden, wenn es sonst bei allen Debatten um Lösungen ausgeblendet wird.

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luisewo 04.10.2019, 18:02
6. Was ist denn die Alternative?

„weniger Wasser in den Flüssen bedeutet eine Gefahr für das Leben von Fischen und Pflanzen“

Ja, und weniger Wasser auf den Feldern bedeutet im Zweifel weniger Lebensmittel für die Menschen! Insbesondere in solch trockenen Jahren wie 2018 und 2019.

Und die Wasserentnahme in Deutschland ist nicht vergleichbar mit der in den USA oder Afghanistan.
Soweit ich weiß, müssen sich Landwirte in Deutschland eine Wasserentnahme genehmigen lassen...

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gerald246 04.10.2019, 18:04
7. Das ist

natürlich ein Riesenproblem, und ausnahmsweise ist hier nicht der Klimawandel schuld. Obwohl die Folgen der menschlichen Einflüsse aus er Landwirtschaft (Versteppung durch Überweidung oder Grundwaserabsenkung) gerne dem Klimawandel zugeschrieben werden. Weil die Grünen und die Klimawandler sich nicht für die tieferen Zusammenhänge interessieren.
Was kann hier gemacht werden? schwierig. Die Farmer werden erst dann aufmerksam, wen die aquifere versalzen und das Problem akut ist, dann ist es aber zu spät-. Eine nachhaltigere Wasserbewirtschaftung mit Rückhaltungen und Grundwasseranreicherung wie sie in den USA jetzt mit künstlichen Biberdämmen angewandt wird, wäre ein Anfang.

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transmission-zukunft 04.10.2019, 18:09
8. Ja, aber wie kann es sein

das die Erdölindustrie in Niedersachsen 80% Prozent des abgepumpten Wasser in die Erde pumpt und nichts rein gar nichts dafür bezahlt!!!

Dieses Wasser ist auch für immer verloren und wenn es hochkommt dann kann man es nur mit hohem Aufwand reinigen damit es wieder Nutzbar wird.

Und was macht die Landesregierung? Nichts. Ach ja doch was, sie fordert die Landwirtschaft auf jeden Liter aufzuschreiben denn sie aus der Erde/Fluss holt. Und die Erdölindustrie.

Das ist der Skandal an dem Thema.

Das die Landwirtschaft das Wasser auch verschmutzt hat auch wieder mit der Industrie zu tun. Denn Bayer und Co. verkaufen uns Verbrauchern und den Bauern das wir deren hochentwickeltes krankmachendes Getreide und darauf angepasstes Spritzmittel nutzen müßen damit wir die Menschheit ernähren können.

Warum haben wir das Problem das wir soviel Flächen haben die versteppen. Weil diese Sorten nur mit Intensiven Wasserportionen Ertrag bringen. Die alten Sorten wären auch für diese extrem Wetterlagen widerstandsfähiger, ertragreich und für die Menschen gesünder.

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xc20 04.10.2019, 18:13
9. Schwachsinn

Zitat von Pfaffenwinkel
kann der Mensch nicht leben. Es ist also dringend geboten, die Entnahme von Grundwasser gesetzlich zu verbieten. Ohne Wenn und Aber.
Entschuldigen sie die Wortwahl, aber dieser Vorschlag ist mit Verlaub, doch absoluter Schwachsinn und nicht im Geringsten bis zum Ende gedacht.
Es ergibt überhaupt keinen Sinn, dort die Entnahme zu verbieten, oder einzuschränken, wo ausreichende Neubildung stattfindet.
In der norddeutschen Tiefebene wäre ihre Maßnahme leider völlig sinnlos und würde maximal die Erträge in trockenen Jahren massiv einbrechen lassen, ohne auch nur den geringsten positiven Effekt für das Grundwasser zu haben.
Das mag in aridem Klima teils anders aussehen, aber auch da kann ein generelles Verbot absolut kontraproduktiv wirken.

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