Forum: Wissenschaft
Langzeitstudie: Epilepsie erhöht Sterberisiko drastisch
Corbis

Epilepsie kann die Lebenserwartung senken. Wie stark, zeigt eine Langzeitstudie mit rund 730.000 Schweden. Menschen mit Epilepsie sterben demnach mehr als zehnmal so häufig vor ihrem 56. Geburtstag. Schuld sind offenbar auch psychiatrische Probleme.

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hr_schmeiss 22.07.2013, 10:15
1. ...ach wie gut...

Zitat von sysop
...Schuld sind offenbar auch psychiatrische Probleme.
...dass die Schuldfrage schon mal geklärt ist. Sollte dann umgehend zur Verantwortung gezogen werden.
Ach ja, was denn nun, sind es nun "psychische" oder "psychiatrische" Probleme?

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kaktebenestydno 22.07.2013, 10:38
2. Eigentlich komisch

Wenn man an Epilepsie leidet, stirbt man früher. Gut, dass das jetzt auch eine Studie nachweist...hätte ich sonst nicht geglaubt, ich meine, hej, regelmäßig ein paar Grand-Mal-Anfälle sind doch eher erfrischend...und danach einen Dujardin.

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ypsipa 22.07.2013, 11:02
3. Ooops...

... ja, hm, wie schon gesagt was denn nun ? -psychische Probleme oder psychiatrisch krank? Außerdem besteht ein Unterschied zwischen der Erkrankung, die im medzinischen Sinne eine "Epilepsie" genannt wird einerseits und vielen anderen Erkrankungen bei denen ein epileptischer Anfall als eines von mehrerern Symptomen auftreten kann (Sonnenstich, Unfälle unter Einfluss elektrischen Stroms, Unterzuckerung, Vergiftung, Alkoholeinfluss, Kopfverletzung, Hirnverlezung etc.) - also lieber nicht die Leute verschrecken - insbesondere nicht die , die unter einer Epilepsie (= Erkrankung deren einziges Symtom der epileptische Anfall ist) leiden und ggf. nachfragen.

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squizzelchen 22.07.2013, 11:05
4. Alles macht jetzt Sinn

erkrankte sterben also 10x so häufig wie gesunde. Wenn ich also als "Gesunder" 3 Mal vor meinem 56. Lebensjahr sterbe, wäre ich als Epileptiker schon etwa 30 Mal gestorben. Welch ein Glück, dass ich Gesund bin.

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Spiegelansgar 22.07.2013, 11:42
5. Soziale Mangelerscheinung

wer anhaltend depressiv oder drogenabhaengig ist, wird wohl gleichzeitig sehr einsam sein und nicht sofort in ein Soziales Netz fallen, wenn der Kramfanfall einsetzt. - Die Gefahr, immer wieder unbehandelt in einen " Status" zu geraten, der die Gefahr von Unfall und Stuerzen bedeutet , aber auch Erstickung durch Atemverzoegerung und Einatmung von Speiseresten, dieses Risiko verringert sich enorm bei einer sozial gut integrierten Persoenlichkeit, die unmittelbare Hilfe im Anfall erfaehrt und gut auf Medikamente eingestellt ist.- Der Abhaengige und unbehandelt Depressive zaehlt nicht zu den Musterknaben in Sachen Gesundheitsvorsorge und Medikamentenglaeubigkeit.

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frank-thiele 22.07.2013, 12:32
6. Keine Panik: Über 90% werden Alt

Wer dann noch auf Alkohol und Drogen verzichtet, psychisch stabil und gut eingestellt ist, so dass er keine An- und Unfälle hat, der dürfte länger leben, als der typische Raucher.

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chefrationalist 22.07.2013, 12:50
7. Schweres Schicksal

Epilepsiekranke sind um ihr Schicksal wahrlich nicht zu beneiden. Dass die Befürchtung, jederzeit einen Anfall zu erleiden, bei vielen zu Depressionen und Angsterkrankungen führt, ist leicht nachzuvollziehen. Eine erhöhte Suizidalität ist da nur die traurige Konsequenz. Und hier ist sind Gesellschaft und Medizin gefragt, Abhilfe zu schaffen. Denn diese psychiatrischen Krankheitsbilder sind zumeist gut behandelbar, so dass die betroffenen Epileptiker trotz ihrer Grunderkrankung ein zufriedenes und glückliches Leben führen können.

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BettyB. 22.07.2013, 13:05
8. Toll...

Epileptiker haben also mehr Leben als Katzen. Wenigstens gemäß dem Text...

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rompipalle 22.07.2013, 13:40
9. Der Mensch ist eins.....

Selten habe ich mich so sehr an einer Titel-Überschrift gestört gefühlt,wie bei diese Artikel. Vorstellbar sollte doch wirklich einmal sein,das wenn jemand ein dieses Leiden hat - der Komplexität ist da alles geschuldet,auch weil der Mensch dadurch kein normales Leben führen kann. Somit ist der recht hohe Anteil an Psychischen Leiden,nicht nur durch die Pharmaka,vor programmiert -in einer perfekten Gesellschaft werden solche Menschen doch nur ausgegrenzt. Und nicht nur eine Randgruppe,wie Epilepsie ist von diesen "etwas angehauchten Diskriminierungen" betroffen.Sie alle haben mehr oder weniger,durch Ausgrenzung,eben auch eine Psychische Last zu tragen,welche auf Dauer das Leben zernagt.da zu braucht es keine Studie. Man brauch nur mal mit diesen Menschen selber reden und den ihren Alltag begleiten,dann kapiert man alles!!!!!

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