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Leben im Permafrost: Uraltes Moos sprießt nach 1500 Jahren
DPA/ Current Biology/ P. Boelen

Kälte macht nicht jeder Pflanze etwas aus: Ein Moos, das Forscher dem Boden im antarktischen Spätsommer entnommen haben, hat wieder begonnen zu wachsen - nach 1500 Jahren. Möglich macht dies ein Stoffwechsel-Trick.

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Stabhalter 17.03.2014, 19:21
1. ja ja

Zitat von sysop
Kälte macht nicht jeder Pflanze etwas aus: Ein Moos, das Forscher dem Boden im antarktischen Spätsommer entnommen haben, hat wieder begonnen zu wachsen - nach 1500 Jahren. Möglich macht dies ein Stoffwechsel-Trick.
viele glauben dass man die Natur überlisten kann,dem ist also nicht so,wäre der Mensch so,klug wie Mutter Natur wäre vieles besser.

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günter1934 17.03.2014, 20:26
2. Uraltes Moos...

Wenn uraltes Moos unter einem Gletscher, der sich zurückzieht, zum Vorschein kommt, sollte man daraus schliessen, dass der Gletscher auch mal früher schon zurückgezogen war.
Und das auf der Südhalbkugel in Neuseeland, wo es angeblich keine Klimaoptima gab...

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monstermaschine 17.03.2014, 21:01
3. Natur und Mensch

Eier, Samen, Sporen, Mikroorganismen die Jahrzehntausende durchhalten, hat man schon entdeckt. Nun sogar Moose. Ich bin sehr beeindruckt. Mal sehen, was da noch an Artenvielfalt aus seinem eiszeitlichen Jahrtausendschlaf erwacht, waehrend wir uns dem Hoch der jetzigen Warmzeit schnell naehern (betrachtet man die globale Temperaturentwicklung der letzten 150 Jahre). Ein weites Forschungsfeld fuer die naechsten Generationen, bevor wir bald wieder etwa fuenfzig tausend Jahre Kaelte gegenueberstehen werden. Schon mehr als zehn Male haben wir diesen Wechsel von Eis- und Warmzeiten mehr oder weniger bewusst mitgemacht. Es waere schoen, wenn wir uns diesmal einmal des Zyklus wirklich bewusst waeren. Aber wenn man sich so umsieht: da heisst es entweder es gibt ihn nicht mehr oder sogar die jetzige Erwaermung ist von Menschen gemacht. Das haben unsere Vorfahren aber auch schon gedacht - das selbe mit der Abkuehlung - und ihren Goettern viele Menschenopfer gebracht, um sie zu besaenftigen. Wir sind kein bisschen anders. Aber wir werden auch in siebzigtausend Jahren wieder einmal barfuss ueber gruenem Moos spazieren und dann wieder in 140 und dann wieder in 210. So ist das.

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Mimimat 18.03.2014, 07:57
4. Klug?

Zitat von Stabhalter
viele glauben dass man die Natur überlisten kann,dem ist also nicht so,wäre der Mensch so,klug wie Mutter Natur wäre vieles besser.
Wie muss ich mir das vorstellen? DENKT die Natur etwa? Neee, ein zweijähriges Kind ist klüger. Das stapelt seine Bauklötze wenigstens gezielt aufeinander.
Bei Mutter Natur passiert alles eher zufällig. Und es ist einfach nur passiert, dass langlebige Moose existieren. Die haben natürlich einen Vorteil gegenüber Dattelpalmen, da wo es kalt ist. Deshalb gibt es Moos, aber keine Palmen in der Gletscherregion. Letztere sind nämlich einfach eingegangen, als es kälter wurde. Das war nicht "Mutter Natur" sondern die schlecht angepasste Palme. Darwin halt.

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iesmael 18.03.2014, 09:53
5. ich dachte immer...

...nen Gletscher pflügt den boden vor und unter sich um auf seinem weg ins tal oder meer. auf den fotos siht das moos aber so schön an die kante drapiert aus als ob dort schon seit einigen jahren moos wachsen würde, oder schon seit jahrhunderten? na wer weiss.

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jorsie 18.03.2014, 11:31
6. das darf kein Beweis sein,

dass es vor 1500 Jahren wqärmer war als jetzt. Da wir die CO2 Konzentration noch nicht so hoch wie jetzt.
Denn, was nicht sein darf, das nicht sein kann...

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cassandros 18.03.2014, 12:17
7. optimale Frage

Zitat von günter1934
Und das auf der Südhalbkugel in Neuseeland, wo es angeblich keine Klimaoptima gab...
und was bitte soll ein "Klimaoptimum" sein?
Gib mal die Bedingungen/Kriterien für ein "optimales Klima" an?
Optimal für wen oder was?

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günter1934 18.03.2014, 16:44
8.

Zitat von cassandros
und was bitte soll ein "Klimaoptimum" sein? Gib mal die Bedingungen/Kriterien für ein "optimales Klima" an? Optimal für wen oder was?
Ob das Mittelalterliche Klimaoptimum optimal für die Steinlaus war, - da müsste man mal Prof. Grzimek/Loriot fragen.

Auf jeden Fall war es super für die damals lebenden Menschen, die bauten grosse Städte mit völlig unnützen riesigen Kathedralen und hatten soviel Mannjahre Überschuss, dass sie die Leute auf Kreuzzüge schicken konnten.
In der kleinen Eiszeit fielen die Ernten aus, die Menschen verhungerten oder wurden im 30-jährigen Krieg massakriert. Eher nicht optimal
Auf jeden Fall zeigt die Moosgeschichte hier, auch in Neuseeland gingen Gletscher zurück und breiteten sich wieder aus.
Es gibt Foristen, die sagen, MKO und LIA hätten nur im atlantischen Raum stattgefunden.

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cassandros 18.03.2014, 18:12
9. Steitgespräch in der Küche

Zitat von günter1934
Ob das Mittelalterliche Klimaoptimum optimal für die Steinlaus war, - da müsste man mal Prof. Grzimek/Loriot fragen.
Mein Eisbär sagt: Klimaoptimum ist ... kalt! Richtig kalt und viel Eis!
(und klappt hinter sich die Tür vom Gefrierschrank wieder zu)

Mein Wüstenwaran sagt: Klimaoptimum ist ... warm! Richtig warm. Heiß! Heiß und trocken.
(und stellt sich vor den Backofen und macht die Ofentür auf)

" Klimaoptimum " - ein Begriff, der keinen Sinn ergibt.

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