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Lebensfreundliche Zone: Forscher entdecken acht erdähnliche Planeten
DPA/ David A. Aguilar

Gibt es Leben fern unserer Erde? Forscher haben im Weltall gleich acht neue Planeten aufgespürt, die der Erde ähneln. Zwei scheinen besonders geeignet für außerirdisches Leben.

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Websingularität 06.01.2015, 22:01
40. Ich frage mich, ...

ob eine reine Wasserwelt die keine Landfläche besitzt, weltraumfähige Lebewesen hervorbringen könnte.
Tintenfische haben Arme, können Dinge greifen und Werkzeuge benutzen.
Sie sind auch intelligent, ähnlich wie Wale.
Aber aus dem Meer heraus direkt den Weltraum zu erreichen halte ich für weit schwieriger.
Die bräuchten ein Startsystem wie unsere U-Boote mit Atomraketen.
Auch müssten diese Fishwesen den Wasserdruck im Weltraum aufrecht erhalten, wie wir den Luftdruck halten müssen.
Nur dass Wasser aufgrund der Masse sehr viel schwerer ist um es in den Weltraum zu befördern.
Aber da sich Fische in 3D Raum freier bewegen, als wir Menschen auf der Erdoberfläche, wäre das keine große Umstellung für die Außerirdischen.

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brucewillisdoesit 06.01.2015, 22:03
41. habitable Zone

Zitat von Hermes75
Der Artikel erweckt den Eindruck, dass die Planeten der Erde ähnlich sind und vielleicht bewohnbar. Das ist ziemlich irreführend. Erdähnlich und in der habitablen Zone gelegen muss noch lange nicht "bewohnbar" heißen. Unser eigenes Sonnensystem bietet mit Venus und Mars da zwei schöne Beispiele von "erdähnlichen" Planeten, die aber dennoch lebensfeindlich sind.
Die Venus liegt nicht in der habitablen Zone, und der Mars ziemlich am Rande und wäre schon deutlich besser bewohnbar als er es gegenwärtig ist, wenn er zumindest Erdmasse hätte und somit eine ernsthafte Atmosphäre halten könnte, die die Tag-Nacht-Temperaturunterschiede ausgleicht und einen gewissen Treibhauseffekt zeigen würde.
Das man irgendwo einen Planeten ohne Leben aber mit einer Atmosphäre mit 21% O2-Anteil findet erwartet niemand. Nennenswerten O2-Gehalten werden Sie ohne bereits existierendes Leben sowieso nicht vorfinden.
Etwas bessers als erdgroß und in der habitablen Zone eines G2-Sterns werden Sie nicht erwarten können. Eventuell noch ein anständiges Magnetfeld.

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jstm 06.01.2015, 22:06
42. So ist es!

Zitat von lassmabessersein
Planeten sind zum Erorbern, Ausbeuten und Unterwerfen da. Also, nix wie hin, bevor sie zu uns kommen.
Auch wenn Sie es ironisch meinen: das ist das Gesetz der Evolution, ohne das es kein höheres Leben gäbe. Eine bittere Wahrheit für Gutmenschen-Ideologen.

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brucewillisdoesit 06.01.2015, 22:17
43. wozu ?

Zitat von Luna-lucia
ja die Quantenforschung ein. Es ist doch die "Rede" von verschränkten Photonen (Elektronen). Vielleicht bekäme man damit bessere Ergebnisse? Sicher, diese Forschung steckt selbst noch in den Kinderschuhen. Aber wenn es denn gelänge, sagen wir mal, die "Eigenschaften" eines Stromes verschränkter "Teilchen" von "dort", hier bei uns, so aus zu lesen, so dass wir mit den gewonnenen Erkenntnissen über deren "Eigenschaften", einen Rückschluss auf die "dortigen" Möglichkeiten (mögliches Leben ... ), gewinnen könnten.
Wieso sollten verschränkte Partikel Ihnen mehr informationen liefern, als normale Photonen ? Da diese Quantenverschränkungen in der Natur auch nicht unbedingt gerade die Regel sind, ist es schon sinnvoller bei den Informationen zu bleiben, die man vergleichsweise massenhaft zur Verfügung hat (klassische Photonen). Außerdem sind die gerade mal 500 bis 1100 Jahre alt, also praktisch hochaktuell. Das Hauptproblem ist schlichtweg nur die vergleichsweise geringe Empfindlichkeit der gegenwärtig verfügbaren Messtechnik.

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happy2010 06.01.2015, 22:17
44.

Wenn es irgendwo Anders fremdes Leben geben sollte, dann sollten wir alle hoffen, dass es nicht zur Raumfahrt fähig ist.

Denn wenn uns irgendeine Fremde Kultur besucht, dann ganz sicher nicht zum Hallo sagen.

Wer nicht glaubt:
Welcher Kontinet/Insel dieses Planeten wurde bei entdeckung friedlich besucht?

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brucewillisdoesit 06.01.2015, 22:24
45.

Zitat von daves1111
So lange sie nicht eine Sonde zu diesen tausende von Lichtjahre entfernen Planeten schicken, oder selbst darauf spazieren, kann man sowieso nur aufgrund von Planetenstellung zur Sonne und solchen Merkmalen wie Größe eine Tendenz sagen, ob es überhaupt theoretisch möglich ist, dass dort leben entstehen kann.
Dahinter steckt die implizit die Vorstellung, daß ich nur das untersuchen kann, was man auch anfassen kann.
Sofern es gelingt die Planeten irgendwann einmal auch optisch aufzulösen können Sie eine Spektralanalyse durchführen. Sofern Sie dann plötzlich Sauerstoff in größerem Ausmaß finden, WISSEN sie das es dort Leben gibt. Aber selbst ausreichend flüssiges H20 wäre ja schon ziemlich interessant.

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KingTut 06.01.2015, 22:24
46. Grandiose Forschungsergebnisse

Zitat von cum infamia
In der Unendlichkeit des Weltalls gibt es ganz bestimmt hunderttausende solcher Planeten. Was nützt es, daß wir 2 "gefunden" haben ? Für diese Erkenntnis hätte auch ein Fernglas mit Blick zum Nachthimmel gereicht, denn erreichen werden wir diese NIE und zum Stochern in der Unendlichkeit reicht auch solch Hilfsmittel - und ist billiger !
So so, mit einem Fernglas hätte man also diese beiden Exoplaneten ausfindig machen können!? Als Astrophysiker wäre ich jetzt echt beleidigt. Mich macht diese weitverbreitete "Kultur der Geringschätzung" von grandiosen Forschungsergebnissen einfach nur traurig. Wir leben in einem goldenen Zeitalter der kosmischen Entdeckungen, wovon frühere Generationen nur träumen konnten.
Für den Nachweis von Exoplaneten bedarf es hochkomplexer Verfahren, über die immer wieder in den Medien berichtet wird. Das Kepler Weltraumteleskop war ein Quantensprung für die Erforschung von Exoplaneten, ebenso wie zuvor das Hubble Teleskop für die optische Erforschung des Weltraums Maßstäbe setzte (ich erinnere hier nur an die berühmten Hubble Deep Field Aufnahmen). Was die im Artikel erwähnten erdähnlichen Planeten angeht, so haben die Forscher klargestellt, dass man noch keinen Beweis für ihre Bewohnbarkeit habe, aber auch das dürfte nur eine Frage der Zeit sein, denn es sind bereits Teleskope in Planung, die eine eventuelle Atmosphäre von Exoplaneten auf Spuren von Leben hin untersuchen können (z.B. wäre Ozon ein solcher Hinweis). Ob wir jemals die gigantischen Entfernungen zu diesen Planeten überwinden können wird die ferne Zukunft zeigen. Immerhin glaubte auch vor 100 Jahren niemand, dass heute Aluminiumröhren mit hunderten von Menschen an Bord regelmäßig den Atlantik überqueren.

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spon-facebook-10000187813 06.01.2015, 22:27
47. Unser Zukunft als Weltall Nomaden

Nach unserer Erfahrungen müssen wir dauernd auswandern und neue Welten aussuchen.Erstmal müssen wir eine Geschwindigkeit erreichen,dass sie schneller als Lichtgeschwindigkeit ist,sodass wir die Planeten leicht erreichen können.Das Material für die Raketen und die Kraftstoffe müssen für so eine Wanderung ermöglichen können.Dann,wenn wir tatsaechlich dort auflanden können,so müssen wir dort unser Leben anpassen.Mir ist sehr sehr weiter Weg,dass ich mich nicht vorstellen kann.Hoffentlich lohnt sich es,so viel Geld dafür investieren,damit die Zukunft der Menscheit gerettet werden kann.

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eckbusch 06.01.2015, 22:36
48. anthropozentrisches Weltbild

Wie seit Jahrhunderten, oder gar Jahrtausenden.
Wer sagt denn, dass unsere Erfahrungswelt axiomatische Voraussetzung für Leben sein muss?
Flüssiges Wasser bei uns, o.k. Und auf dieser Basis Stoffwechsel, Osmose usw. Irgendein spermatischer Komet hat vielleicht dies ausgelöst.
Im Andromeda-Nebel kann das doch ganz anders sein.
Bei den Elementen geht's doch schon los. Wenn der Mensch schon vor Jahrzehnten in der Lage war, hinter dem periodischen System weitere Elemente zu erschaffen, dann dürfte doch die mögliche Elementenpalette vielleicht auch unendlich groß sein.
Also wären auch für uns unvorstellbare Lebensformen
nicht auszuschließen.

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KingTut 06.01.2015, 22:37
49. Hochspannungsexperiment

Zitat von Websingularität
[Ich frage mich, ...] ob eine reine Wasserwelt die keine Landfläche besitzt, weltraumfähige Lebewesen hervorbringen könnte. Tintenfische haben Arme, können Dinge greifen und Werkzeuge benutzen. Sie sind ......
Dass die Bewohner einer Wasserwelt eines Tages den Weltraum erobern, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich, aus rein physikalischen Gründen. Der bekannte Astrophysiker Prof. Harald Lesch äußerte sich genau zu dieser Überlegung mit einem schlagkräftigen Argument: "Weil die Naturgesetze im Universum überall diegleichen sind, und ein Hochspannungsexperiment macht ein Fisch genau ein einziges Mal."

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