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"Lex Wolf": Umweltministerin Schulze will Abschüsse von Wölfen erleichtern
DPA

Wölfe reißen in Deutschland immer häufiger Schafe und Ziegen, zuletzt auch Rinder und ein Pferd. Laut einem Medienbericht will Umweltministerin Svenja Schulze die Kriterien für einen Abschuss herabsenken.

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charly05061945 03.03.2019, 10:20
1. Schulze

Endlich mal eine Politikerin (und das von der SPD!) die versucht ohne Schaum vor dem Mund sich dieses Problemes sachlich anzunehmen. Bei uns in der Gegend (Dörverden/Nds) gibt es das sogenannte "Wolfscenter" in dem Wölfe in einem Zwinger ("Gehege") gehalten werden. Ist das noch "artgerechte Haltung" und falls nein wo bleibt der Aufschrei der selbsternannten Tierschützer von BUND, PETA und Co. die sich gerne über Tierhaltung in Zoo und Zirkus das Maul zerreissen? Wurde hier schon eimal von den betreffenden Damen und Herren Anzeige erstattet?

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lupo44 03.03.2019, 10:28
2. der Naturschutzbund ist gegen den Abschuss......

von Wölfen .Auch hier im Forum hat sich eine Mehrheit für den jetzigen Erhalt und Situation entschieden.Man muß einiges Wissen über die Wölfe bevor man eine Entscheidung treffen kann. Es ist doch an zu nehmen das die Mehrheit zuerst im zivilen Sektor Mensch und Tier an erster Stelle der Erhaltung und Schutz stellt.Der freilebende Wolf ist ein Jäger .Leider ist er auch ein Bequemer Jäger.An ein ausgewachsendes Wildschwein geht er nicht ran.Und davon haben wir leider mehr als genug.Diese Tiere im Rottenverband machen jedes Jahr einen großen Schaden in Flur und Garten.Zurück zum Wolf seine Bequemlichkeit läßt ihm einfach in Herden von Schafen,Ziegen und nun auch Pferden eindringen um diese zu töten. Wir haben wohl derzeig eine hohe Anstiegzahl zur Kenntnis zu nehmen bei den Wölfen. Keine Feinde,gutes Futter und die Population ist enorm.Es wird zur Plage eines Tages.Der Mensch soll den Wolf nicht ausrotten aber seine Anzahl auf ein vertretendes Mass halten.Das ist alles!!! Und das ist richtig.Denken wir dabei auch an Kinder und Alte Bürger die sich auch in den Wald wagen dürfen ohne Angst.Deshalb muß der Schutz an erster Stelle stehen gegenüber den Wolf.

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jufo 03.03.2019, 10:35
3. Wolfsfütterer vergrämen

Unglaublich, dass offenbar Menschen Wölfe füttern, wie sie diese interessant finden. Das nimmt den Wölfen die Scheu mit unabsehbaren Folgen.
Aber das ist auch eine Folge davon, dass Wölfe von Naturschützern als harmlos dargestellt werden und es stellt sich immer mehr heraus, dass Naturschützer irrren. Wölfe überwinden Absperrungen und töten auch größere Tiere. Das hätte laut Naturschützern nicht passieren sollen. Was passiert in Zukunft noch? Mir sind Schafe lieber als Wölfe.

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walli_sp 03.03.2019, 10:35
4. Schritt in die richtige Richtung

Der Wolf ist da und wir werden ihnwie es aussieht nicht wieder ausrotten.
Also müssen wir reagieren und da ist der Vorschlag von Frau Schulze ein Schritt in die richtige Richtung. Der unerträgliche Zustand, dass bislang nur Berufsschäfer bei Rissen abgefunden wurden (und das auch noch schäbig) scheint damit vorbei zu sein. Wenn jetzt noch die genetische Bestimmung ob Wolf oder Hund transparent in einem unabhängigen Institut erfolgt gewinnt man unter der Landbevölkerung sicherlich dazu.

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erichb. 03.03.2019, 10:42
5. Domestizierung

Mit dieser Methode würde man längerfristig in das genetische System der Wölfe eingreifen, indem man das "Aggressionsverhalten" schrittweise herausschiesst.
Warum ausgerechnet der Wolf als schützenswert gilt und nicht z. B. der Waschbär, ist mir allerdings rätselhaft. Aussterben wird er nicht. Es erscheint mir irgendwie ewiggestrig.

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Ezechiel 03.03.2019, 10:42
6. Her mit dem Wolf.

Ich wohne in einer der waldreichsten Kommunen der BRD. Im Forst entstehen Schäden in Millionenhöhe wegen der Überbestände an Wild. Die Jagdpächter sollen seit 3 Jahren mit Nachlässen bei der Jagdpacht dazu gebracht werden, die Wildbestände nach und nach auf das vorgeschriebene Maß zu reduzieren. Schon jetzt ist zu sehen, dass dies nur zum Teil funktionieren wird, weil einige Pächter die Jagdbestände hoch halten wollen, damit zur Jagd eingeladene Geschäftspartner und Freunde Abschüsse sicher haben. Deshalb …. her mit dem Wolf.

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outsider-realist 03.03.2019, 10:43
7.

Zitat von charly05061945
Endlich mal eine Politikerin (und das von der SPD!) die versucht ohne Schaum vor dem Mund sich dieses Problemes sachlich anzunehmen. Bei uns in der Gegend (Dörverden/Nds) gibt es das sogenannte "Wolfscenter" in dem Wölfe in einem Zwinger ("Gehege") gehalten werden. Ist das noch "artgerechte Haltung" und falls nein wo bleibt der Aufschrei der selbsternannten Tierschützer von BUND, PETA und Co. die sich gerne über Tierhaltung in Zoo und Zirkus das Maul zerreissen? Wurde hier schon eimal von den betreffenden Damen und Herren Anzeige erstattet?
Warum erstatten Sie keine Anzeige, wenn sie es für nötig halten. Warum fragen Sie nicht selbst mal bei Tierschutzvereinen bzw. direkt bei Peta nach? Oder wollen sie einfach nur herumpoltern und diese Vereine diskreditieren?
Und was soll ein "selbsternannter" Tierschützer sein? Mir ist keine offizielle Stelle bekannt, die diese Aufgabe übernehmen sollte.

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rabode 03.03.2019, 10:45
8. alles nur Panikmache

letztens hat noch ein Schafhalter im Fernsehen eingestanden, dass er pro Jahr ca. 20% Verluste durch übliche Umstände hat (also ohne Wolf), da spielen die Verluste durch den Wolf eigentlich keine Rolle. Aber man kann ja mal wieder versuchen irgendwelche Gelder zu bekommen und Panik schüren.

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lord nelson 03.03.2019, 10:46
9.

Zitat von charly05061945
...wo bleibt der Aufschrei der selbsternannten Tierschützer von BUND, PETA und Co. die sich gerne über Tierhaltung in Zoo und Zirkus das Maul zerreissen? Wurde hier schon eimal von den betreffenden Damen und Herren Anzeige erstattet?...
Bevor man sich das Maul zerreißt über das Engagement von BUND, PETA & Co ( die sich sicherlich nicht um alles gleichzeitig kümmern können) und für das wir alle dankbar sein sollten, könnte man sich vielleicht erst einmal fragen, ob man denn schon selbst mal aktiv geworden ist.
Ich frage mich allerdings, was das abschießen von Wölfen mit Sachlichkeit zu tun haben soll. Man wollte den Wolf doch unbedingt wieder in Deutschland ansiedeln. Nun tut der Wolf das, was ein Wolf nun mal tut. Er tötet und frisst Tiere. Das sollte niemanden wirklich überraschen....

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