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Luft in Flugzeugkabinen: Forscher vermuten Triebwerke als Quelle schädlicher Dämpfe
DPA

Enthält die Kabinenluft im Flugzeug giftige Dämpfe? Göttinger Mediziner haben Betroffene untersucht: Sie fanden schädliche Stoffe in Blut und Urin, die vermutlich aus den Triebwerken stammen.

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fritzstark 17.02.2016, 14:13
40. Wie beim alten Käfer

Beim Käfer wurde die Motorraumluft, bis 1960 auch Motorkühlluft am Auspuff erwärmt zur Heizung ins Fahrzeug geblasen. Hatte den Vorteil, man konnte riechen wenn der Motor verölt war. War lebensgefährlich wenn die Auspuff-Heizbirnen undicht ware (CO Vergiftung). Unglaublich, dass heutzutage ähnliche Risiken noch eingegangen werden.

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mexner2000 18.02.2016, 18:42
41. Gesundheit ...

... ist ein hohes gut. Von daher sollte man sicher auch die Kabinenluft in Flugzeugen regelmässig untersuchen. Sorgen macht mir nur, dass man eine Studie macht und nur Passagiere untersucht, die nach einem Flug Krankheitssymptome aufwiesen. Ja - schön und gut - aber weiß man, denn was die vorher für Werte für welche Stoffe woher auch immer in Blut, Urin und Körper hatten? Weiß man denn, wie krank sie bereits waren, bevor sie an Board gingen und wie das die generelle Belastung einer Flugreise den Körper geschwächt und die Krankheiten gestärkt hat? Richtiger wäre es doch eher, Proben von Passagieren vor und nach einer Flugreise zu nehmen und zu vergleichen und Luftmessungen in Flugzeugkabinen zu machen, wenn man seriöse Rückschlüsse ziehen will?
Wenn man so langsam nach und nach durchsickernd hört, was Diesel-Abgase (die obendrein ganz und gar nicht den vorgegebenen Norm-Werten entsprechen, außer vielleicht auf einem Prüfstand), ist man am Boden und in Stadtgebieten und Straßennähe sicher auch sehr sehr oft mit schlechter Luft kontaminiert...
Macht bitte seriöse, realistische Untersuchungen anhand deren Ergebnisse man auch hilfreiche Maßnahmen ableiten kann, statt nur spekulativ interpretierbare Pseudo-Schein-Untersuchungen!

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adama. 18.02.2016, 22:49
42. Ja. Ernshaft.

Zitat von deegeecee
Ernsthaft?
Ich muss in Bodennähe den Kabinendruck nicht über die Treibwerke, bzw. künstlich regeln. Da reicht der Außendruck bzw. eine -Entlüftung- der Kabine. (SIE dürfen sogar die Fenster aufmachen)
Die 1. Klasse ist in vielen modernen Flugzeugen, bei vielen Fluggesellschaften (nicht unbedingt deutsche) räumlich getrennt und verfügt über eine getrennt regelbare Belüftung, die mehr Einstellmöglichkeiten bietet. Bsp. Singapore Airlines.
Auch Piloten haben sich schon über Gestank und Übelkeit beklagt. Vielleicht nicht geschickt, wenn ein Pilot im Landeanflug Schwindelgefühle hat. Die F-22 Raptor hatte wegen einem ähnlichen Problem sogar Startverbot.

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berndschlüter 21.02.2016, 13:45
43. In eine unter Druck stehende Leitung dringt nichts ein

Wenn niemand Chemikalien in die Ansaugöffnung des Verdichters spritzt, ist eine Belastung der Luft ausgeschlossen. Der Verdichter verdichtet beim großen Airbus auf das bis 39fache des Außendruckes, da kann nichts von außen eindringen. Sauberer kann eine Pressluft überhaupt nicht sein. Es kann nur so sein, dass vor dem Start jemand eine Flüssigkeit in die Pressluftleitung eingefüllt hat. Es genügt, das zu überprüfen und man wird fündig werden.
Die Anzapfluft ist zunächst sehr heiß und muss abgekühlt werden. Möglicherweise schmoren dabei auch Kunststoffleitungen.

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Luna-lucia 21.02.2016, 20:34
44. also die Triebwerkschmiermittel

sind schon extrem giftig! Die Ölkühler nicht immer 100% dicht. Lecköl kommt vor. Öldunst wird mit angesaugt. Früher, und bei kleineren Maschinen, gibt es Kabinenluftverdichter - also das sind am Hilfsgeräteträger angebaute Kabeinenluft-Kompressoren. Aber Kabeinenluft-Kompressorendas würden wieder ein Zusatzgewicht, und zusätzliche Wartung bedeuten. Es gäbe aber auch echt gute Vorfilter - nur, die müssen auch immer wieder mit neuen Filtereinsätzen gewartet werden > Kostenfaktor! Auch die nie angesprochenen Battrie-"Gerüche", besonders beim Dreamliner, sollte man nicht vergessen.

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Nörgelkopf1 01.04.2016, 11:47
45. Die Hydraulik der Steuerrung,

arbeitet mit sogenannten nicht brennbaren Ölen. Ähnliche Öle werden in der Industrie in den Großhärtereien eingesetzt. (Nicht als Härte öl) Überall wird auf das Einatmen der Dämpfe als gefährlich hingewiesen. Wenn also im Bereich der Turbinen Öllachen anfallen, so benötigen wir nur noch die Wärme der Turbinen um Teile dieser Öle zu verdampfen. Der Rest ist logisch in der Raumluft im Innenraum der Flugzeuge zu finden. Eigenes Erlebnis: Air Berlin Flug nach Antalya typischer Geruch nach diesem verdampften Öl, das Bordpersonal angesprochen, nur Achselzucken als Antwort.

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dennis x 27.10.2017, 19:39
46.

Schlimmer ist das Piloten und Flugbegleiter/innen im Krankheitsfall einfach nicht entschädigt werden vom Arbeitgeber/Berufsgenossenschaft.

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