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Luftverschmutzung durch Kaminöfen: Leider dreckig
Getty Images/Johner RF

Ein Kamin gilt als behaglich, natürlich und sogar nachhaltig. Wie Messungen zeigen, tragen die Öfen jedoch erheblich zur Feinstaubbelastung bei.

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depribär 05.03.2019, 19:37
1.

Wir wohnen sehr nett im speckgürtel von München. Die kaminöfen in unsere kleinen Siedlung machen einen Aufenthalt im Freien unerträglich.

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ironcock_mcsteele 05.03.2019, 19:43
2.

Es reicht, im Winter durch Neubaugebiete zu fahren. Es stinkt wie bei einem Waldbrand. Bevor der Diesel verboten wird, sollte man sich überlegen, ob das Land es dulden muss, dass immer mehr Menschen heizen wollen wie vor 10.000 Jahren.

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alphabit 05.03.2019, 19:44
3.

Danke für den Beitrag. Dasz Holzöfen der Hauptverursacher für PM2.5 und PM10 sind ist in den USA und Kanada schon seit mehr als 30 Jahren bekannt, und die sogenannten Umweltexperten in Deutschland sollten wohl mal die englische Literatur zum Thema lesen. In Kanada gab es deshalb auch schon Initiativen wo man alte Holzöfen gegen effiziente neue umtauschen kann, die eine höhere Verbrennungstemperatur erreichen und dadurch Staubemissionen deutlich verringern. Da sieht man dann auch keinen Rauch mehr aus dem Schornstein kommen.

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harald441 05.03.2019, 19:44
4. Na und?

Der nächste Luftzug trägt den Kaminofenqualm weg und verdünnt ihn mit der 3. Potenz der Entfernung zum Schornstein. Der nächste Regen wäscht ihn aus der Luft und die ach sogefährlichen Feinstubkörnchen in Mikrometergröße düngen die Wiese.
Fazit: In der Umgebung meines Kaminofenschornsteins ist noch kein Tier verendet, kein Mitmensch hat einen Erstickungsanfall bekommen, und kein Baum ist eingegangen.
Also was wollt Ihr altdeutschen Besserwisser denn nun?

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mescal1 05.03.2019, 19:46
5. Ach, wie muss es schön sein

in der Stadt zu wohnen. Nach dem Diesel wird wohl auch noch der Kaminofen ausgesperrt.
Fröhliche Gemütlichkeit wünsche ich euch allen.

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matthias.ma 05.03.2019, 19:50
6. Abwägung

Wohlihe Wärme am prasseln den Kaminfeuer oder der Pendler der zur Arbeit muss. Da gilt es Mal wieder abzuwägen. Keine Frage, der unnötige Kaminofen wird gewinnen.

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Pfaffenwinkel 05.03.2019, 19:50
7. Kamine sollten gesetzlich verboten werden

Zumal gerade in Kaminen oft Dinge verbrannt werden, die zum Verbrennen nicht geeignet oder gar verboten sind. Nach dem Motto: Merkt ja keiner.

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Andersstern 05.03.2019, 19:54
8.

Das Schönste an dem Artikel ist die zitierte Aussage des grünen Umweltministers die Schornsteine einfach höher zu bauen. Diese Form der Feinstaubbelastung durch Holzöfen passt scheinbar nicht zur politischen Agenda.......

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Steve_Reeve 05.03.2019, 19:54
9. Abgasreinigung nötig

Auch der heimische Kaminofen ist ein Aspekt der Luftreinhaltung.
Der sollte nicht vernachlässigt werden.
Keinesfalls sollte man aber auch die eine Verschmutzung gegen die Andere aufrechnen.
Man muss das Eine tun, ohne das Andere zu unterlassen.

Im Übrigen ist die aktuelle BImSchV schon recht streng, wird aber zu wenig kontrolliert.
Auch sind derzeit keine (oder nur eine) sinnvolle Lösung für das Problem auf dem Markt.

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