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Luftverschmutzung: Gefährlicher Smog - Neu Delhi schließt Schulen und Baustellen
DPA

Wegen massiver Luftverschmutzung ergreifen die Behörden in Indiens Hauptstadt eine Reihe von Notmaßnahmen. So bleiben alle Schulen in den kommenden drei Tagen geschlossen, auf Baustellen ruht die Arbeit.

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mcpoel 06.11.2016, 18:22
1. Mal wieder das Auto? Mal wieder die Regierung?

Warum fordern Menschen eigentlich immer eine Lösung von der Regierung? Dort scheint es an Eigeninitiatve und Willen zu mangeln (die sollten lieber selbst Lösungen erfinden statt rumzudemonstrieren), hier wird Eigeninitiative durch gesetze und unerschwingliche Zertifizierungskosten verhindert. Am Ende soll Regierung und Großindustrie es richten. Und im Übrigen ist in diesem Falle nicht der Straßenverkehr Hauptverursacher, sondern Bauern, die Pflanzenabfälle einfach verbrennen. Der Smog ist schlichtweg Rauch von offenen Feuern.

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neanderspezi 06.11.2016, 18:49
2. Wie reagiert eigentlich die Flora auf dieses Luftverschmutzungselend, wenn die Fauna nicht damit klarkommt

Dem blauen Planet Erde scheint in den Metropolen urbaner Konzentrationen durch menschliche Aktivitäten immer häufiger eine Smog-Glocke mit lungenschädlichen Mikrometerpartikeln übergestülpt zu werden. Der Mensch versucht mit Atemmasken seine Lunge vor diesem seinen Atemwegen zusetzenden Smog zu schützen, reduziert so gut es geht seine Lebensgewohnheiten auf ein Stubenhockerdasein und hofft, dass ihm die Luft in erträglichem Zustand auch außerhalb seiner vier Wände möglichst bald wieder zum Atmen zur Verfügung steht. Dass ihn diese extreme Reduktion seiner Lebensqualität erst seit wenigen Jahrzehnten in dieser Form heimsucht, scheint er wenigstens noch mit stoischem Gleichmut hinzunehmen und wenn sich eines Tages in solchen Metropolen die Menschen nur noch mit Masken gegenübertreten treten können, so werden sie sich vermutlich auch daran gewöhnen und diesem Accessoire eine modische Pointe beifügen. Die Megacities ziehen die Menschen magisch an, der Verkehr und Aktivitäten zur Feinstaubproduktion nehmen kontinuierlich zu, die Verwirbelung dieser mikroskopisch feinsten Teilchen ebenfalls und der ganze Austrag findet in den Lungen seinen innigsten Belag bildenden Aufenthalt.

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MtSchiara 06.11.2016, 19:01
3. Umweltzone könnte helfen

Eine Lösung wäre, in der indischen Hauptstadt eine Umweltzone nach deutschem Muster einzurichten: alle Autos, die älter als 10 Jahre sind, erhalten keine grüne Plakette. Zur Unterstützung könnten wir Kisten mit grünen, gelben und roten Plaketten nach Indien schicken.

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karl-felix 06.11.2016, 19:04
4. weil

Zitat von mcpoel
Warum fordern Menschen eigentlich immer eine Lösung von der Regierung? Dort scheint es an Eigeninitiatve und Willen zu mangeln (die sollten lieber selbst Lösungen erfinden statt rumzudemonstrieren), hier wird Eigeninitiative durch gesetze und unerschwingliche Zertifizierungskosten verhindert. Am Ende soll Regierung und Großindustrie es richten. Und im Übrigen ist in diesem Falle nicht der Straßenverkehr Hauptverursacher, sondern Bauern, die Pflanzenabfälle einfach verbrennen. Der Smog ist schlichtweg Rauch von offenen Feuern.
es für eine Regierung nur eine einzige Existenzberechtigung gibt : Die Probleme der Menschen zu managen und soweit als möglich zu lösen .
So kann z.B. niemand ausser der Regierung die Wärmekraftwerke vom Netz nehmen , da können Sie in Eigeninitiative sich vor stellen und mit dem Hintern und den Ohren wackeln , die werden erst abgestellt, wenn die Regierung das anordnet. So einfach ist das.

Vielleicht keine gute Idee, in solchen Metropolen Wärmekraftwerke zu betreiben und Autos mit Verbrennungsmotoren fahren zu lassen . Die Inder werden darüber nachdenken . Die Chinesen sind da wohl schon weiter und schrauben die Zulassung von Privat-PKW mit Verbrennungsmotoren radikal zurück.

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neanderspezi 06.11.2016, 19:14
5. Megacities als Testgelände für die Überlebensfähigkeit des Menschen in Feinstaubwolken

Dem blauen Planet Erde scheint in den Metropolen urbaner Konzentrationen durch menschliche Aktivitäten immer häufiger eine Smog-Glocke mit lungenschädlichen Mikrometerpartikeln übergestülpt zu werden. Der Mensch versucht mit Atemmasken seine Lunge vor diesem seinen Atemwegen zusetzenden Smog zu schützen, reduziert so gut es geht seine Lebensgewohnheiten auf ein Stubenhockerdasein und hofft, dass ihm die Luft in erträglichem Zustand auch außerhalb seiner vier Wände möglichst bald wieder zum Atmen zur Verfügung steht. Dass ihn diese extreme Reduktion seiner Lebensqualität erst seit wenigen Jahrzehnten in dieser Form heimsucht, scheint er wenigstens noch mit stoischem Gleichmut hinzunehmen und wenn sich eines Tages in solchen Metropolen die Menschen nur noch mit Masken gegenübertreten treten können, so werden sie sich vermutlich auch daran gewöhnen und diesem Accessoire eine modische Pointe beifügen. Die Megacities ziehen die Menschen magisch an, der Verkehr und Aktivitäten zur Feinstaubproduktion nehmen kontinuierlich zu, die Verwirbelung dieser mikroskopisch feinsten Teilchen ebenfalls und der ganze Austrag findet in den Lungen seinen innigsten Belag bildenden Aufenthalt.

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neanderspezi 06.11.2016, 19:21
6. Megacities als Testgelände für die Überlebensfähigkeit des Menschen in Feinstaubwolken

Dem blauen Planet Erde scheint in den Metropolen urbaner Konzentrationen durch menschliche Aktivitäten immer häufiger eine Smog-Glocke mit lungenschädlichen Mikrometerpartikeln übergestülpt zu werden. Der Mensch versucht mit Atemmasken seine Lunge vor diesem seinen Atemwegen zusetzenden Smog zu schützen, reduziert so gut es geht seine Lebensgewohnheiten auf ein Stubenhockerdasein und hofft, dass ihm die Luft in erträglichem Zustand auch außerhalb seiner vier Wände möglichst bald wieder zum Atmen zur Verfügung steht. Dass ihn diese extreme Reduktion seiner Lebensqualität erst seit wenigen Jahrzehnten in dieser Form heimsucht, scheint er wenigstens noch mit stoischem Gleichmut hinzunehmen und wenn sich eines Tages in solchen Metropolen die Menschen nur noch mit Masken gegenübertreten treten können, so werden sie sich vermutlich auch daran gewöhnen und diesem Accessoire eine modische Pointe beifügen. Die Megacities ziehen die Menschen magisch an, der Verkehr und Aktivitäten zur Feinstaubproduktion nehmen kontinuierlich zu, die Verwirbelung dieser mikroskopisch feinsten Teilchen ebenfalls und der ganze Austrag findet in den Lungen seinen innigsten Belag bildenden Aufenthalt.

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juergen.frankenberger 06.11.2016, 20:42
7. 47 000 Tote durch Feinstaub jährlich in Deutschland

.... steht so im Nachhaltigkeitsbericht der Bundesregierung!

Nach Angaben der zuständigen Behörde des Ministeriums für
Geowissenschaften Indiens schwankten die Konzentrationen der Teilchen mit weniger als 2,5 Mikrometer Durchmesser (PM2,5) an verschiedenen Messpunkten in der indischen Hauptstadt zuletzt zwischen 400 und 900 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine jährliche Belastung mit diesen Teilchen von gerade noch zehn Mikrogramm pro Kubikmeter unbedenklich. Die Teilchen können sich tief in Bronchien und Lungenbläschen festsetzen.

Wäre einmal ein schöner Anlass, mit einem Feinstaubmessgerät die eigene Umgebung zu überprüfen - sicher ein schöner #AHA-Effekt!?

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HH1960 06.11.2016, 20:44
8. Ob wir es irgendwann lernen?

Ob nun Indien, China, Indonesien, Paris oder auch deutsche Großstädte, das Problem tritt in der ein oder anderen Ausprägung überall auf. Und überall ist die Ursache die gleiche: veraltete Technik der Energieerzeugung und extremer Kfz.-Verkehr. Dagegen lässt sich etwas machen, denn es kommt nicht einfach so über uns. Keiner mag den Smog, warum ändern wir nicht unser Verhalten? Weniger Auto fahren, kleinere und saubere Autos kaufen, keine Geldanlagen in schmutzige Industrien, Betrüger boykottieren und den zögernden oder lobbyhörigen Politikern Druck machen, auch gegen die Kommunen klagen. Geht nicht? Wenn man will schon!

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der_unbekannte 06.11.2016, 21:29
9. Leider

müssen erst viele Menschen an Lungenkrankheiten sterben bevor ein Umdenken kommt. Sehr traurig, die Menschen handeln wie so oft destruktiv, eine selbstverschuldete Katastrophe.

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