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Manipuliertes Sperma: Malaria-Mücken zeugten nur noch Söhne
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Erstmals haben Forscher Malaria-Mücken genetisch so manipuliert, dass diese fast nur noch männliche Nachkommen zeugten. Ganze Moskito-Populationen starben aus. Ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Krankheit.

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Olaf 11.06.2014, 11:15
30.

Zitat von sysop
Erstmals haben Forscher Malaria-Mücken genetisch so manipuliert, dass diese fast nur noch männliche Nachkommen zeugten. Ganze Moskito-Populationen starben aus.
Aber sie starben glücklich.

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Frau_Enschleger 11.06.2014, 11:47
31. Meine biologische Funktion

Zitat von barlog
Welche unverzichtbare Funktion haben sie eigentlich in diesem System?
Ich weiß nicht was ihre Funktion im Ökosystem ist, ich bin ein superpredator. Also die Argumente, die hier von den Gegnern einer solchen Ausrottung vorgetragen werden, sind äußerst schwach. "ihr kennt die ökologischen Zusammenhänge in der Natur gar nicht" Doch, Ökologen kennen die besser als ihr denkt. Wofür studieren die wohl (mindestens) 5 Jahre Ökologie... "Wenn es diese Stechmücken nicht mehr gibt, haben Vögel, Reptilien, Amphibien ja gar nichts mehr zu essen" haha die essen auch andere Insekten. Außerdem werden andere Stechmücken, die keine Malaria übertragen, sich in kurzer Zeit neu ansiedeln und neue Nahrung liefern - es sollen ja nicht gleich alle nervigen Tiere ausgerottet werden, sondern Krankheitsüberträger. "Aber dann gibt es aber 500 000 Afrikaner mehr - wer soll die denn ernähren?" Kommt Leute, das ist einfach nur zynisch. Vielleicht sollte man auch ein paar europäische Kinder sterben lassen um den Welthunger zu bekämpfen? Ach das ist was anderes? Eigentlich nicht. "Die natürliche Auslese sollte erhalten bleiben" Wer ernsthaft dieser Meinung ist, war hoffentlich noch nie beim Arzt und hat irgendeine Form von Medikamenten oder Impfungen genommen. Und gibt sie auch nicht seinen Kindern. Alles andere ist Heuchelei (mit anderen Worten ist es immer Heuchelei wenn es von einem Deutschen verfasst wurde). Das einzige Argument was ich wirklich nachvollziehen kann, ist, dass so unberührte, weil malariaverseuchte Gebiete verloren gehen, weil sie in Zukunft bewirtschaftet werden können. Ich bin auch der Meinung, dass es weltweit zu wenige Schutzgebiete gibt (Europa ganz vorne). Aber ist es ethisch vertretbar, dafür 500 000 Menschenleben im Jahr zu opfern?

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querulant_99 11.06.2014, 11:48
32. So ist es!

Zitat von qewr
Die Erde wird wohl das Aussterben der Anopheles Mücke überleben.
Auch Lebewesen, die sich von Mücken und deren Larven ernähren, werden kaum Hunger leiden müssen, wenn die Anopheles Mücke ausstirbt, da es genügend andere Mückenarten als Ersatz gibt.

Das wäre ungefähr so, wie wenn im Obstregal eine Apfelsorte fehlen würde. Auch dann wäre nicht damit zu rechnen, dass bei uns eine Skorbut-Epidemie ausbricht.

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chris4you 11.06.2014, 11:52
33. Lässt sich das auch

drehen, so dass nur weibliche Nachkommen gezeugt werden? Dann würden sich HardCorFemis&Solanas aber sehr freuen und die Frauheit kommt endlich zu Ihren 10% Männer am Bevölkerungsanteil, sicher und friedfertig leben... Und ganz ohne Quote in allen Bereichen, Müllabfuhr etc... ;o)

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qewr 11.06.2014, 12:58
34. Das wäre dann ein Fall für Bond, James Bond,

Zitat von chris4you
drehen, so dass nur weibliche Nachkommen gezeugt werden? Dann würden sich HardCorFemis&Solanas aber sehr freuen und die Frauheit kommt endlich zu Ihren 10% Männer am Bevölkerungsanteil, sicher und friedfertig leben... Und ganz ohne Quote in allen Bereichen, Müllabfuhr etc... ;o)
... der gegen den Bösewicht, der die Menschheit mittels Malaria auszurotten beabsichtigt, anzutreten hätte.

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taggert 11.06.2014, 14:36
35. Malaria Mücken 2

Zitat von bbr1960
Es gibt genug Mückenarten, die keine Malaria übertragen. Eine von denen wird die ökologische Nische wieder besetzen. Und bei den 10000 Tierarten, die wir jedes Jahr ausrotten, kommt es auf diese eine auch nicht mehr an. Hier sollte man mal an die Menschen denken. Was wuerden denn die Öko-Bedenkenträger sagen, wenn sie mit den Viechern leben müssten?
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin ja auch dafür das etwas gegen Malaria unternommen wird... allerdings bin ich kein Wissenschaftler und kann die Folgen nicht abschätzen.

Könnte man denn pauschal und hunderprozentig ausschließen das diese Genmanipulation nicht auf andere Moskito-Arten oder überspringt? Und falls doch?

Was ist mit anderen Tierarten, die sich eventuell wiederum zu einem großen Bestandteil von den Moskitos ernähren? Ich weiß nicht ob ein derarige Eingriff dann wirklich die Beste Lösung darstellt.

Wo war der Mensch mit derarigen Experimenten in der Natur denn bisher jemals erfolgreich?

Bei der Afrikanisierten Honigbiene in den USA?
der Aga-Kröte im Pazifikraum?
dem Kaninchen in Australien?
der Wasserhyazinthe und der Nilbarsch im Viktoriasee?
... ... ...

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Banause_1971 11.06.2014, 15:01
36. Eine Welt ohne Stechmücken...

.. heißt also, alle Tierarten, die von diesen Insekten als Futtertiere abhängig sind, rotten wir gleich mit aus. Es ist immer interessant zu sehen, wohin es führt, wenn der Mensch es mal wieder "gut" mein. Kaninchenplage in Australien, Einbringung chinesischer (Spring-)Karpfen in das amerikanische Ökosystem, etc. etc. Aber der Mensch lernt nicht dazu, sondern freut sich über Bio-Kraftstoff.

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spon-facebook-10000148484 22.06.2014, 20:21
37. Fatburner & Viagra

Endlich mal Alternativen für die Ärmsten der Armen, und vielen ist es mal wieder egal oder zu gut wie man lesen kann???

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