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Massensterben: Forscher wollen Dinosaurier-Killer überführt haben

Hat der Einschlag eines Meteoriten die Dinosaurier ausgelöscht - oder waren es gewaltige Vulkanausbrüche? Forscher haben jetzt die wichtigsten Studien der vergangenen Jahre zusammengetragen - und glauben, das Rätsel endgültig gelöst zu haben.

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atomkraftwerk 05.03.2010, 09:09
1. wechselbalg

die "forscher" beweisen heute das eine und morgen das gegenteil. jeder weiss doch dass das nur dazu dient mal wieder ein artikel zu veröffentlichen. woran die saurier gestorben sind ist doch für uns heute völlig irrelevant, das löst keines unserer derzeitigen probleme.

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HariboHunter 05.03.2010, 09:35
2. So ein Kaese

Glaubt nicht dem Geschwaetz.
Die Erde ist rund 6000 Jahre alt und die Dinosaurier sind fast alle bei der Sintflut umgekommen. Ein paar hat Noah mitgenommen. Diese 'Drachen' hat dann z.B. St. Georg im Mittelalter bekaempft.

Der 'Echte' Dinonator ist also der Heilige Georg!

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josipbroztito 05.03.2010, 09:35
3. Bitte?

Erst einmal: Forscher beweisen nie etwas, denn es ist unmöglich eine Theorie zu beweisen. Mathematische Sätze können bewiesen werden, Theorien nur widerlegt.

Forschung soll auch nicht nur unsere Probleme lösen, sondern unsere Neugierde befriedigen. Die ist Zeichen der Intelligenz und darüberhinaus nicht nur auf Dinge ausgerichtet, die praktischen Nutzen haben. Die Frage nach dem Aussterben so vieler Arten ist aber durchaus für uns relevant, denn würde sich zeigen, das kleine, nichtkatastrophale Ursachen den Zusammenbruch von Ökosystemen herbeiführen können, müssten wir unser eigenes Handeln überdenken und anpassen.

Dem scheint nicht so zu sein. Es muss viel passieren, bevor die Robustheit der Natur auf die Probe gestellt wird. Erstmal Entwarnung also?

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Phi-Kappa 05.03.2010, 09:43
4. Warum alle?

Im Artikel steht, der Meteorit sei mit etwa der 20-fachen Geschwindigkeit einer Pistolenkugel eingeschlagen. Nun bewegt sich aber die Geschwindigkeit eines Meteoriten in einer Größenordnung von um die 40 km/s, die eines Handfeuerwaffen-Projektils aber um 400 m/s. Das ergibt etwa den Faktor 100.

Verwunderlich an der Dinosaurier-Apokalypse ist, dass jedes einzelne der Urviecher ausgerottet wurde. Ich finde das mehr als erstaunlich. Bei dieser schier unendlichen Vielfalt an Größe, Gestalt, Ernährungsgewohnheiten und Lebensräumen - warum sind ALLE diese Tiere verschwunden, während entfernte Verwandte wie Schildkröten, Krokodile etc. überlebten?

Mir scheint in diesem Punkt noch sehr viel unklar, unabhängig davon, ob's nun ein Meteorit oder ein Supervulkan war...

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frubi 05.03.2010, 09:58
5. .

Zitat von sysop
Hat der Einschlag eines Meteoriten die Dinosaurier ausgelöscht - oder waren es gewaltige Vulkanausbrüche? Forscher haben jetzt die wichtigsten Studien der vergangenen Jahre zusammengetragen - und glauben, das Rätsel endgültig gelöst zu haben.
Dann lasst uns den Übeltäter auch vor ein Gericht bringen damit dieser seine gerechte Strafe erhällt.

Was für eine unwichtige Angelegenheit. Auch wir werden uns vor so einer Gefahr, sei es der Vulkan oder der Meteorit, nicht schützen können und von daher sind alle Erkenntnisse aus dieser Forschung beinahe nutzlos.

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carlosowas 05.03.2010, 10:07
6. zu viel Panzer, zu wenig Hirn

Mein gesunder, unwissenschaftlicher Menschenverstand sagt mir, dass die Dinos ausgestorben sind, weil sie nicht angepasst waren. Wie sollen die Dinos der ganzen Welt auf einen Schlag zugrunde gehen, wenn an einer Stelle ein Unglück passiert. Da kriegen die Antipoden doch fast nichts mit. Und eine totale Katastrophe hätte die ganze Erde aus dem Gleichgewicht gebracht. Da wäre alles Leben, auch das der Kleinlebewesen zerstört worden. Über die Millionen von Jahren ging das mit den Dinos halt nicht gut; zunächst ging es ja ganz gut, weil sie alles unterjochen konnten mit ihren großen Panzern. Dann aber braucht man halt auf der Erde auch noch etwas Hirn. Das fehlte. Ich vermute, ähnliches passiert mit der Menschheit: zu viel Panzer, zu wenig Hirn.

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Flau-Zen 05.03.2010, 10:27
7. pffff...

Aus dem Video:

"Ein Gutes hatte die planetare Katastrophe allerdings. Ohne das Geschoss aus dem All hätten die Säugetiere wohl nie ihren evolutionären Siegeszug antreten können. Wer weiß, ob es uns Menschen ohne den Dinosaurier-Killer aus dem All je gegeben hätte?"


Mal ernsthaft: Wer immer noch glaubt, der Mensch sei das höchste aller Geschöpfe, wäre mehr wert als andere Lebewesen oder sei die Spitze der Evolution, scheint seinen klaren Verstand bereits abgegeben zu haben.
Aus Sicht des Planeten ist das Erscheinen des Menschen sicherlich das schlimmste, anzunehmende Szenario. Für die Tiere gleichermaßen. Ich bin kein menschen- oder lebenhassender Zyniker und auch kein Möchtegern-Weltverbesserer, sondern lediglich ein reflektierender Realist.

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Windknecht 05.03.2010, 10:38
8. Theroie der Säugetiere als Eierdiebe

Eine niveauvollere Diskussion läuft z.B. hier, http://www.zeit.de/wissen/umwelt/201...lag-diskussion,
die Theroie der Säugetiere als Eierdiebe - und damit der Vernichter der Saurier, ist überlegenswert.

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Celegorm 05.03.2010, 10:39
9. ...

Zitat von Phi-Kappa
Verwunderlich an der Dinosaurier-Apokalypse ist, dass jedes einzelne der Urviecher ausgerottet wurde. Ich finde das mehr als erstaunlich. Bei dieser schier unendlichen Vielfalt an Größe, Gestalt, Ernährungsgewohnheiten und Lebensräumen - warum sind ALLE diese Tiere verschwunden, während entfernte Verwandte wie Schildkröten, Krokodile etc. überlebten?
Sind sie doch gar nicht, gemäss heutiger Taxonomie findet sich heute aus der Ordnung der Saurischia nach wie vor ein Vertreter des Taxons Avialae: Aves, die Vögel. Im übrigen sind entgegen häufiger Fehlannahme die Krokodile sehr nahe Verwandte, da diese quasi den anderen Arm neben jenem der Dinosaurier inkl. Vögel innerhalb der Archosauria darstellen. Schildkröten sind hingegen in der Tat wesentlich weiter entfernt, auch wenn die genaue Einordnung immer noch umstritten ist.

Ansonsten sind gesamthaft bisher m.W. "nur" rund 1000 Arten von "richtigen" Dinosauriern bekannt, die erst noch kaum alle zur gleichen Zeit existiert haben dürften, was dann doch ein gutes Stück von einer "unendlichen" Diversität entfernt ist. Insofern, auch wenn ich den Eindruck nachvollziehen kann, letztlich ist es nicht sonderlich ungewöhnlich, dass ein Aussterbeereignis dieser Dimension ganze Ordnungen oder gar Klassen verschwinden lässt, gerade wenn diese eine gewisse Uniformität aufweisen, die sie gegenüber dem Ereignis verwundbar macht. Weshalb wir wohl eher froh sein dürfen, dass da zumindest die Vögel übrig blieben..;)

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