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Materialforschung: So wollen Forscher Shampoo-Flaschen bis auf den letzten Tropfen le
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Wie holt man den letzten Rest Shampoo oder Duschgel aus der Flasche? Forscher haben nun eine einfache Lösung dafür gefunden.

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mon2 28.06.2016, 07:31
40. Der Müll...

...wäre schon drastisch reduziert, wenn man hierzulande wie in vielen anderen Ländern (z.B. Japan) einfach Nachfüllpackungen aus dünner Kunnatstofffolie kaufen könnte, anstatt jedes mal die vielfache Menge an Verpackung in Form der Flaschen zu entsorgen. Und wenn dann kleine Reste in der Flasche bleiben ist das auch egal, sie wird ja wiederverwendet.

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fatherted98 28.06.2016, 07:39
41. ich schneide..

...grundsätzlich alle Schampoo, Duschgel und Zahnpasta Behaltnisse auf, wenn nix mehr rauskommt...mit den Resten kann man noch drei bis vier Durchgänge vollziehen....dann ist nix mehr drin. Und der Grund ist nicht Geiz sondern Nachhaltigkeit...alles verbrauchen und nicht ungenutzt in die Tonne kloppen.

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Leser161 28.06.2016, 08:21
42. Realitätsfern

In Zeiten in den Safttüten beliebt sind, die so konstruiert sind das der letzte ccm nicht durch den Ausgusstutzen geht ,weil er in die Flasche ragt, ja in solchen Zeiten werden sich effiziente Ideen nicht durchsetzen.

Denn 0,1% Verschwendung. Bzw. 0,1 % die man mehr kaufen muss, sind auf den Ausstoss einen grossen Herstellers gesehen eine ganze Menge Geld.

PS: Was haben wir in der Schule über den Merkantlismus gelacht. Und gelernt, gelernt haben wir nichts.

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micnolde 28.06.2016, 08:22
43. Umweltfreundlicher ...

... wäre es, wenn die Öffnung etwas kleiner wäre, damit man nicht beim einmaligen Einsatz zu viel von der Waschflüssigkeit auf einmal herausbekommt. Das ist Umweltverschmutzung pur, damit der Umsatz künstlich in die Höhe gedrückt wird.

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Gilia 28.06.2016, 08:33
44.

Man sollte bei der Sache vielleicht auch bedenken, dass für ein echtes Recycling (Einschmelzen und neu formen) ein sortenreiner Kunststoff benötigt wird.
Ob es also für die Umwelt besser ist, eine mit Wasser abwaschbare Verunreinigung auf dem einschmelzbaren Kunststoff zu haben oder einen nur schwer (also mit hohem Energieaufwand) trennbaren Verbundstoff, sei mal dahingestellt.

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guentwag 28.06.2016, 08:33
45.

Das hier beschriebene Problem habe ich bisher als ein kleineres erlebt. Ärgerlicher ist vielmehr die Tatsache, dass alle mir bekannten Shamoobehälter eine zu geringe oder gar keine Standfläche aufweisen, sodass diese laufend umkippen und auslaufen. Außerdem könnte man mit einer kompakteren Flasche das Müllproblem erheblich verringern. Ein nachfüllbarer Spender wäre da sehr hilfreich, habe ich bisher aber nicht auftreiben können.

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cabeza_cuadrada 28.06.2016, 08:45
46. genau

Zitat von harryholdenwagen
Die Unternehmen haben daran überhaupt kein Interesse. Sobald ich nichts mehr aus der Flasche herausbekomme, kaufe ich eine neue. Durch neue Materialien würde ich dann vielleicht noch 2 Wäschen rausbekommen. Tipp: Shampoo oder Duschgel einfach mit ein bisschen Wasser verdünnen und schon bekommt man bei einer fast leeren Flasche auch noch den Rest raus.
was sollen solche Forschungen überhaupt? Als Hersteller möchte ich dass der Kunde möglichst früh eine neue Flasche kauft. Ich kaufe Duschbadflaschen nur wenn man sie auf den Kopf stellen kann und fertig. Mit Wasser den Rest verdünnen oder die Flsche gar aufschneiden mache ich nicht. Bin dann vielleicht nicht der reichste Mann auf dem Friedhof aber damit kann ich leben.
Verrückte Welt - Menschen übernachten vor Geschäften um als erster knapp 1000€ für ein Smartphone ausgeben zu dürfen und dann verdünnen sie aus Geiz den letzten Rest in einer Shampooflasche.

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murksdoc 28.06.2016, 08:52
47. Out of the Box

Und wenn ich mir die VOLLE Flasche über das Haupt halte, macht es dann "Plopp" und ich habe 250 mL "Ghul Professional All-in-One" auf der Glatze, worauf meine Frau merkt, dass ich das teure Zeug als Duschgel benutze?

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ruediger 28.06.2016, 08:57
48.

1) Die Restmenge in den Flaschen ist vernachlässigbar. DIe Kosten für eine weitere Verpackungsebene sicher teurer.
2) Die selben Leute, die den letzten Tropfen aufbrauchen wollen (um so die besseren Umweltschützer zu sein ), meiden auch Nanoteilchen.

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mrotz 28.06.2016, 08:58
49.

Zitat von 5b-
Da würde mich erst interessieren wie groß denn die Nanopartikel wirklich sind. Wenn diese nämlich so klein sind, dass sie in unsere Haut eindringen können, wäre ich strikt dagegen außer man kann komplett ausschließen, dass sich die Beschichtung löst. Dann muss man überdies kein Forscher sein um festzustellen, dass man die Flaschen einfach kopfüber stellen kann. Das größte Problem ist, den Rest am Boden herauszubekommen. Leider sind nicht alle Shampoo Flaschen Kopfständer. Viele Flaschen, die man in der Tat auf den Kopf stellen kann, haben dort eine so kleine Fläche, dass die Flasche gerne umfliegt. Viel schlimmer finde ich Seifen/Cremespender. Man sollte hier die einzelnen Portionen kleiner halten. Dann komme ich gleich noch auf die Idee, dass man Shampoo im Spender mit Nachfüllpackungen anbieten sollte, so wie Handseife. Da könnte man den letzten Rest einfach rausquetschen. Den Rest, der sich am Boden absetzt ist dann vernachlässigbar und muss erst entnommen werden, wenn man den Spender entsorgt. Die lieben Forscher wollen halt auch ihr Tun gut vermarkten. Populismus überall.
Es geht ja bereits noch schlimmer. Einfach mal Polyquaternium googeln.

Um Haut oder Haare geschmeidig zu machen, wir das Zeug beigefügt. Dieses lagert sich dann auf Haut und Haaren ab und verbleibt dort....

Wer sich solchen Dreck ausdenkt, gehört geschlagen.

Shampoo mit Polyquaternium kaufe ich nicht mehr. Noch gibt es alternativen.
Wobei Shampoo wohl sowieso voller Müll ist. Man wird wohl wieder zur normalen Seife zurückkehren müssen. Da kennt man dann wenigstens die Nebenwirkungen und hat EINE überschaubere Stoffgruppe.

mfg

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