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Mecklenburg-Vorpommern: Problemwolf tapst in Fotofalle

70 Damhirsche, Rentiere und Schafe wurden im Landkreis Müritz zerfleischt - jetzt scheint das*rätselhafte Massaker aufgeklärt: Der mutmaßliche Täter*ging in eine Fotofalle. Es handelt sich um einen wohlgenährten Wolf. Auch in anderen Bundesländern wächst die Sorge*wegen der*Raubtiere.

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Hermes75 04.03.2011, 11:16
20. Nur ein Wolf?

Zitat von sysop
70 Damhirsche, Rentiere und Schafe wurden im Landkreis Müritz zerfleischt - jetzt scheint das*rätselhafte Massaker aufgeklärt: Der mutmaßliche Täter*ging in eine Fotofalle. Es handelt sich um einen wohlgenährten Wolf. Auch in anderen Bundesländern wächst die Sorge*wegen der*Raubtiere.
Ich denke, dass uns hier ein Bär aufgebunden wird:
Ein Wolf soll in 7 Monaten 70 Großtiere gerissen haben?

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WeSlowHands 04.03.2011, 11:17
21. ....

Zitat von huw00
Große Beutegreifer haben in unserer weitgehend wildnisfreien Kulturlandschaft nichts verloren. Ich möchte beim Waldspaziergang oder beim Pilze suchen keinem Bären oder .....
Mit Verlaub, wenn Sie gleich mit "Ausrotten!" als Antwort kommen, nur weil Sie sich bedroht fuehlen beim Pilzesammeln, dann bleiben Sie doch gleich in der Siedlung. Nur, was machen mit den ganzen Menschen, dann?

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delta058 04.03.2011, 11:17
22. Wow

Zitat von sysop
70 Damhirsche, Rentiere und Schafe wurden im Landkreis Müritz zerfleischt - jetzt scheint das*rätselhafte Massaker aufgeklärt: Der mutmaßliche Täter*ging in eine Fotofalle. Es handelt sich um einen wohlgenährten Wolf. Auch in anderen Bundesländern wächst die Sorge*wegen der*Raubtiere.
Was für eine Erkenntnis Wölfe jagen Tiere um zu leben. Das Vieh muss Weg, der Mensch duldet schließlich keine Konkurrenz neben sich, nicht mal wenn der Konkurent nur ein Bruchteil der Tiere erlegt die alleine schon Jäger jedes Jahr töten, von Nutztieren will ich erst gar nicht anfangen.

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Yaguar 04.03.2011, 11:19
23. Urängste vs. Vernunft

Zitat von walli_sp
Beim Bären stimme ich zu, der Wolf dürfte den geneigten Pilzsucher eher meiden
... der Bär ebenso, vorausgesetzt, man meldet sich vorher an. Kein Wildtier nähert sich freiwillig einem laut sprechenden, auf Äste tretenden oder singenden Menschen. Wenn der Wind günstig steht, erübrigt sich sogar dies - aber woher will ich das wissen, wenn ich den Predatoren nicht sehe?
Leider sind die meisten "zivilisierten Menschen" kaum noch in der Lage, selbst eine Windrichtung zu erkennen, geschweige denn respektvoll mit der Natur umzugehen. In einer Stadt möchte ich selbstverständlich auch keinem freilaufenden Großwild begegnen, auch keinem Wildschwein. Dass der Wald so etwas ist wie unser Garten, halte ich allerdings für eine extrem gefährliche Vorstellung. Da kann man sich auch nicht benehmen wie im Stadtpark, sondern muss auf Flora und Fauna besondere Rücksicht nehmen. Auch im eigenen Interesse - überrascht man einen Keiler (besonders im Spätherbst) oder eine Bache (im Frühjahr), so ist das gleichfalls kein Vergnügen.

Dass der konservative Landwirt zuerst den Abschuss des vermeintlichen Schadtiers fordert, anstatt über präventive Maßnahmen nachzudenken, war zu erwarten. So ist er halt, der Konservative, diese Reflexe lassen sich nicht abstellen. Gegen verwilderte Laufvögel (Straußen und Emus, auch in M-V) hat natürlich niemand etwas, die tun ja nix.

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Yaguar 04.03.2011, 11:32
24. Ist Hunde halten in der Stadt nicht schon menschliches Fehlverhalten?

Zitat von DasReptil
[...] sind absolut vernachlässigbar für unsere Gesellschaft, zumal bei Hundeangriffen nahezu zu 100% die Ursache in menschlichem Fehlverhalten zu suchen ist.
Und wenn ich Ihnen jetzt sage, dass ich bei "nahezu 100%" aller Hundehalter "menschliches Fehlverhalten" erkennen kann?

Ich befürworte schon seit längerem einen "Hundeführerschein" - ganz abgesehen davon finde ich, dass Hunde in Großstädten nichts verloren haben, wenn sie nicht irgendeine Bestimmung haben (Blindenhund, Drogenfahndung, Suche nach Verschütteten, Therapie ...)

Diese kläffenden, den Gehweg vollkackenden, Passanten "begrüßenden" Caniden, die für dieses Verhalten auch noch von ihren Haltern verteidigt werden - ja diese die Schuld gerne mir, dem nichts ahnenden Fußgänger (oder schlimmer, Fahrradfahrer) zuweisen - das hat doch mit einem domestizierten Tier nichts mehr zu tun.

Trotzdem muss ich ihnen gewissermaßen zustimmen: Panik bezüglich Canis Lupus oder seiner "zahmen" Verwandten ist absolut unangebracht.

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toastmann 04.03.2011, 11:33
25. ....

Zitat von huw00
Große Beutegreifer haben in unserer weitgehend wildnisfreien Kulturlandschaft nichts verloren. Ich möchte beim Waldspaziergang oder beim Pilze suchen keinem Bären oder Wolf begegnen. Diese Tiere wurden bei uns zu Recht ausgerottet und ihre Wiederansiedlung muss mit allen Mitteln bekämpft werden. Falls sich das Problem mit bejagen nicht in den Griff kriegen lässt (was ich nicht glaube, wurde ja vor 150 Jahren schon mal geschafft), müssen eben Giftköder ausgelegt werden.
sie sollten das nächste mal mehr aufpassen. ich fürchte ihnen ist beim waldspazieren ihr menschlicher verstand verloren gegangen. oder doch durch giftpilze vergiftet? was soll das eigentlich? kriegt man ja nur noch wut bei solchen beiträge?

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helbig 04.03.2011, 11:35
26. Guten Tag

Zitat von TachAuch
Mit welchem Recht wird hier die Ausrottung einer Tierart gefordert. Wenn Sie (huw00) Angst haben, gehen Sie einfach nicht in den Wald. Die Tiere haben bis jetzt nix getan außer ein bißchen Wild und Schaafe zu reißen. Und die Halter solcher Herden tun mir auch nicht leid. Wenn sie nicht in der Lage sind ordentliche Zäune aufzustellen haben sie halt Pech gehabt.
Punkt 1
Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Punkt 2
Die Wölfe tun mir leid, wenn sie nicht in der Lage sind sich ordentlich zu vermehren oder zu verteidigen. Halt Pech gehabt.
Punkt 3
Sollte Ihnen ein wolfsfreier Wald nicht gefallen, gehen Sie einfach in den Zoo.

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hannohonk 04.03.2011, 11:38
27. Problemwolf?

Weil er Beute macht? Was soll er denn sonst tun, Pilze fressen? Dann will ihn Herr "huw00" ja erst recht ausrotten.

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meckpommbi 04.03.2011, 11:39
28. mutation ?

Zitat von Hermes75
Ich denke, dass uns hier ein Bär aufgebunden wird: Ein Wolf soll in 7 Monaten 70 Großtiere gerissen haben?
warscheinlich hat der wolf vorher genmais gefressen und ist mutiert :)
Birgit Oehmig

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outdoor 04.03.2011, 11:41
29. runterspielen

Wenn die Leute endlich aufhören würden den Wolf und den Bären als Kuscheltier zu sehen sondern als das was sie sind Raubtiere wäre viel geholfen.
Selbstverständlich kann ein Wolf oder ein Bär einem Kind gefährlich werden.
Nur ist dies extrem selten einkalkulieren kann man es sehr wohl, wenn Kinder den Wolf für absolut ungefährlich halten. Wenn ein Kind an einen Wolf in der Wildnis sehr nahe ran kommt ist das Tier entweder krank oder in die Enge getrieben und dann wird es sich selbstverständlich wehren. Genauso wie Wildschweine auch. Jedes Kind mit einer gewissen Naturaffinität weiß das Wildschweine auch keine Streicheltiere sind genauso wenig wie der Wolf.

Beim Wildschwein wird auch keiner auf die Idee kommen diese als absolut ungefährlich zu beschreiben.
Gibt es Probleme mit Wildschweinen in der Wildniss eher selten. Es dreht mal eins durch wird dann erschossen regt sich auch keiner drüber auf.

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