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Medienschelte der Populisten: Auf die Presse
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Populisten, selbsternannte Revolutionäre, die neue Rechte in Europa und den USA - sie alle hassen "die Medien". Eine unsinnige Verallgemeinerung. Dahinter steckt eine gefährliche Strategie.

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kuschl 26.02.2017, 21:06
210. der junge scharwenka irrt schon wieder

Was Sie als Pressefreiheit empfinden und was das Gesetz und damit auch ein Obergericht als Recht spricht, sind zwei verschiedene Paar Stiefel. Das Gesetz schützt die Beschaffung und Verbreitung der Information durch den Journalisten, es verpflichtet jedoch nicht den Betroffenen, Informationen an den Journalisten zu geben, wenn er das nicht möchte. Er ist nicht zur Mitarbeit verpflichtet, auch wenn Sie das gerne möchten. Wenn ich nicht mit einem Journalisten sprechen möchte, kann auch ich mich auf Grundrechte beziehen, so einfach ist das.

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wahrsager26 26.02.2017, 21:21
211. An herrwunderlich. Nr208

Alles liegt im Auge des Betrachters,ganz offenbar und was man zu erkennen glaubt.Sie sind der Ansicht,das p11 polarisiert!?Ich habe noch mal nachgelesen und finde es eine gute Beschreibung wie Menschen handeln können .Manchmal denke ich,das der klinisch reine ,absolut sterile Journalist gesucht wird ,oder auch der Forist????Sicherlich ist es journalistische Kunst,sich nicht abgleiten zu lassen sondern beim Thema zu bleiben,was genauso für uns gilt!!!!Ich bin der Ansicht,das p11 auch in Zukunft mit Veröffentlichungen seiner Posts rechnen kann.....somit teile ich(leider) Ihre Ansicht nicht im mindesten.Danke

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ohnesorge 26.02.2017, 21:25
212. Meiner Meinung nach zeigt sich eine freie Presse darin, dass sie eine politische Ausgewogenheit darstellt

natürlich gibt es einzelne Medien, die tendenziell etwas mehr in die eine oder in die andere politische Richtung schreiben. Aber trotzdem werden manche wichtigen Themen interessanter Weise von keinem deutschen Medium aufgegriffen. Es wird über Schulz geschrieben pro und kontra, über die Grünen und ihre Kandidaten, über die Afd sowieso, aber wo bleibt der sachliche Artikel der Angela Merkel und ihre Politik der letzten Jahre in verschiedenen Details analysiert und vielleicht auch mal kritisiert? Meiner Meinung nach hat man den Eindruck, dass sowohl bei ZDF und ARD als auch in den Printmedien sehr wohlwollend mit ihr umgegangen wird, und sie seit Herbst 2015 viel weniger kritisiert oder in Frage gestellt wird als die meisten anderen Politiker. Woran liegt das? Oder wird vor September 2017 hier noch mal ein kritischer Artikel in dieser Richtung zu finden sein?

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spiegelobild 26.02.2017, 21:30
213.

Zitat von Aberlour A ' Bunadh
Trumpismus bedeutet aber einen "Krieg gegen die Medien", in denen etablierten Medien in toto unterstellt wird, sie würden "Fake News" verbreiten, weil sie keine Steigbügelhalterdienste leisten.
Doch, sie leisten natürlich Steigbügelhalterdienste. Aber für andere und sind damit krachend gescheitert. Und dagegen hat jeder Politiker ein Recht, sich zu wehren. Kein Politiker muss der gegnerischen Presse in den Allerwertesten kriechen.
Hat auch Helmut Kohl nicht gemacht und dem Spiegel ein Interview verweigert.Der Spiegel hat es überlebt

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spiegelobild 26.02.2017, 21:37
214.

Zitat von Cluedo
.... unterliegen einem grundsätzlichen Irrtum: sie glauben, Journalisten müssten "unparteiisch" und "objektiv" und "absolut neutral" "berichten".
...unterliegen einem grundsätzlichen Irrtum: sie glauben, Journalisten hätten einen Anspruch, von jedem, der der Presse etwas mitteilen will, informiert zu werden. Dieses Recht hat sie keineswegs. Kein Politiker muss der Presse Hintergrundinformationen geben. Die haben die Presseagenturen, die sie informieren. Oder sie müssen sich mal selbst anstrengen

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achjott 26.02.2017, 21:50
215. So weit ist es bereits gekommen,

dass der Autor seitenlang Offensichtlichkeiten erläutern muss. Muss er das wirklich? Haben tatsächlich zu viele keine Schulbildung genossen oder bereits vergessen? Traurig, dass so ein Artikel in Zeitungen für Erwachsene notwendig scheint, und nicht bei Logo oder anderen Kinderprogrammen.

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diekhus 26.02.2017, 22:04
216. Nicht erst seit Goebbels

1) waren die Medien schon immer auf Seiten der Macht.
2) Heutzutage besteht ein Krieg zu 80 % aus Medienarbeit. Und da wir wissen, wer die meisten Kriege auf diesem Globus führt , wissen wir, wo die Macht liegt.

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