Forum: Wissenschaft
Medizinskandal: 30.000 Französinnen sollen Brustimplantate entfernen lassen

Der Skandal um defekte Brustimplantate nimmt immer größere Ausmaße an. Jetzt kommt es offenbar*zu einer beispiellosen Reaktion der Behörden in Frankreich: Laut einem Zeitungsbericht sollen 30.000 Frauen dazu aufgerufen werden, ihre Implantate wieder herausoperieren zu lassen.

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old_spice 20.12.2011, 13:40
1. Zahlen Glückssache ?

"" ...PIP hat nach eigenen Angaben seit 1992 mehr als 200.000 Brustimplantate verkauft. ...
Allein in Frankreich sind von rund 500.000 Frauen mit Brustimplantaten rund 30.000 betroffen.
Zudem exportierte PIP rund 90 Prozent seiner Produktion. "

Leider passen die Zahlen nicht zusammen.
Wenn 500.000 Frauen diese Implantate haben, hat die Firma mehr als 200.000 produziert.
Wenn die 30.000 nur 10% der Produktion sind, müssten ww 300.000 rückgebaut werden.

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rebner 20.12.2011, 14:17
2.

Zitat von old_spice
"" ...PIP hat nach eigenen Angaben seit 1992 mehr als 200.000 Brustimplantate verkauft. ... Allein in Frankreich sind von rund 500.000 Frauen mit Brustimplantaten rund 30.000 betroffen. Zudem exportierte PIP rund 90 Prozent seiner Produktion. " Leider passen die Zahlen nicht zusammen. Wenn 500.000 Frauen diese Implantate haben, hat die Firma mehr als 200.000 produziert. Wenn die 30.000 nur 10% der Produktion sind, müssten ww 300.000 rückgebaut werden.
So schlecht hat SPON, dass jetzt auch nicht formuliert. In Frankreich sollen insgesamt ca. 500000 Frauen Brustimplantate haben, egal von welcher Firma. Wenn die Zahl stimmt dann hätten aber wohl fast zwei Prozent der Erwachsenen Frauen Frankreichs Brustimplantate (Milchmädchenrechnung, wenn man 65 Mio. Einwohner nimmt), unwahrscheinlich, wo kommt den diese Zahl her?

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Zetsche 20.12.2011, 14:19
3.

Zitat von old_spice
"" ...PIP hat nach eigenen Angaben seit 1992 mehr als 200.000 Brustimplantate verkauft. ... Allein in Frankreich sind von rund 500.000 Frauen mit Brustimplantaten rund 30.000 betroffen. Zudem exportierte PIP rund 90 Prozent seiner Produktion. " Leider passen die Zahlen nicht zusammen. Wenn 500.000 Frauen diese Implantate haben, hat die Firma mehr als 200.000 produziert. Wenn die 30.000 nur 10% der Produktion sind, müssten ww 300.000 rückgebaut werden.
Die Zahlen sind einwandfrei. Nirgendwo szeht, dass ALLE (!) Frauen in Frankreich diese Implantate haben. Dort steht VON (!) 500.000 Frauen mit Brustimpl. haben sich 30.000 in Frankreich welchen von dieser Firma einsetzen lassen.
Die Firma hat mehr als 200.000 produuziert. Richtig. 30.000 in Frankreich verkauft und 270.000 ins Ausland exportiert.
Und warum sollen all diese Zahlen jetzt nicht zusammenpassen?
Nebenbei bedeutet verkauft nicht gleichzeitig schon implantiert....

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Zetsche 20.12.2011, 14:26
4.

Zitat von rebner
So schlecht hat SPON, dass jetzt auch nicht formuliert. In Frankreich sollen insgesamt ca. 500000 Frauen Brustimplantate haben, egal von welcher Firma. Wenn die Zahl stimmt dann hätten aber wohl fast zwei Prozent der Erwachsenen Frauen Frankreichs Brustimplantate (Milchmädchenrechnung, wenn man 65 Mio. Einwohner nimmt), unwahrscheinlich, wo kommt den diese Zahl her?
Die Franzosen werden ebenso eine Statistik erstellt haben... z.B. steht im Artikel: "...die französischen Kollegen der deutschen BfArM...."

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forumgehts? 20.12.2011, 14:32
5. Na,

Zitat von sysop
Der Skandal um defekte Brustimplantate nimmt immer größere Ausmaße an. Jetzt kommt es offenbar*zu einer beispiellosen Reaktion der Behörden in Frankreich: Laut einem Zeitungsbericht sollen 30.000 Frauen dazu aufgerufen werden, ihre Implantate wieder herausoperieren zu lassen.
da ist unsere Medizinlobby aber besser auf Zack. Keinen Pieps von unseren eigentlich zuständigen Behörden. OK, in Frankreich sitzen die fähigen Köpfe eben bei der Atomlobby, die kann seit Tschernobyl Radioaktivität im Land verschwinden lassen.

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rebner 20.12.2011, 14:39
6.

Zitat von Zetsche
Die Franzosen werden ebenso eine Statistik erstellt haben... z.B. steht im Artikel: "...die französischen Kollegen der deutschen BfArM...."
ich finde die Zahl eben erschreckend hoch und ich denke jetzt mal nicht, dass eine Brustvergrößerung meldepflichtig ist, also müsste zu den offiziellen Zahlen ja fast noch eine Dunkelziffer hinzugerechnet werden, die schwarz bezahlten, im Ausland getätigten etc. Daher würde mich die Quelle (auch gerne die franz. PM) interessieren.

Irgendwelche Fremdkörper in seinen Körper hineinoperieren zu lassen, ist eben so ca. das Gegenteil eines einfachen Eingriffs.

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piiter 20.12.2011, 15:10
7. Nur bedingt Mitleid

Zitat von sysop
Der Skandal um defekte Brustimplantate nimmt immer größere Ausmaße an. Jetzt kommt es offenbar*zu einer beispiellosen Reaktion der Behörden in Frankreich: Laut einem Zeitungsbericht sollen 30.000 Frauen dazu aufgerufen werden, ihre Implantate wieder herausoperieren zu lassen.
Mein Mitleid mit Frauen und Maennern, die sich der Schoenheit wegen operieren lassen haelt sich doch sehr in Grenzen. Dies gilt nicht, wenn es sich um medizinische Notwendigkeit handelt. Ich denke aber, dass es sich bei diesem Anbieter halt um einen unserioesen Billiganbieter handelt. Ganz schlimm waere es, wenn die Implantate aerztlicherseits verschrieben worden waeren, z. Bsp. nach Krebs-OPs.

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ISTQB 20.12.2011, 15:20
8. oha....

Zitat von old_spice
"" ...PIP hat nach eigenen Angaben seit 1992 mehr als 200.000 Brustimplantate verkauft. ... Allein in Frankreich sind von rund 500.000 Frauen mit Brustimplantaten rund 30.000 betroffen. Zudem exportierte PIP rund 90 Prozent seiner Produktion. " Leider passen die Zahlen nicht zusammen. Wenn 500.000 Frauen diese Implantate haben, hat die Firma mehr als 200.000 produziert. Wenn die 30.000 nur 10% der Produktion sind, müssten ww 300.000 rückgebaut werden.
Denken und lesen Glückssache? Ich weiß nicht was es dort zu missverstehen gibt. 500.000 Frauen haben Implantate und davon sind 30.000 betroffen das fehlerhafte PIP Implantat zu haben.
Oh mei....

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flachatmer 20.12.2011, 17:12
9. ♟

Zitat von sysop
Der Skandal um defekte Brustimplantate nimmt immer größere Ausmaße an. Jetzt kommt es offenbar*zu einer beispiellosen Reaktion der Behörden in Frankreich: Laut einem Zeitungsbericht sollen 30.000 Frauen dazu aufgerufen werden, ihre Implantate wieder herausoperieren zu lassen.
Einfach rauseitern lassen, sobald der Tumor den Hohlraum füllt. Den in der Brust.

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