Forum: Wissenschaft
Meeresräuber: Fisch auf Speed

Er ist wunderschön und besitzt etwas, das kein anderer Fisch hat: ein Segel. Damit beeindruckt der Segelfisch effektvoll seine Beute - und wenn er es einklappt, schießt er mit 110 km/h durchs tropische Meer. Bis heute stellt der Räuber die Wissenschaft vor Rätsel.

Seite 1 von 2
hilfloser 16.01.2011, 09:31
1. 110 Km/h

Zitat von sysop
Er ist wunderschön und besitzt etwas, das kein anderer Fisch hat: ein Segel. Damit beeindruckt der Segelfisch effektvoll seine Beute - und wenn er es einklappt, schießt er mit 110 km/h durchs tropische Meer. Bis heute stellt der Räuber die Wissenschaft vor Rätsel.
und das durchs Wasser. Es gibt soviele wunderschöne Dinge auf der Welt. Ob der Mensch dazu gehört? Wohl eher nicht. Da hock ich hier in einer Großstadt und glotz auf Hochhäuser und Autos. Und da draußen liegt die Natur zum staunen und bewundern. Die meisten Menschen haben sich so weit von der Natur getrennt das sie sich gar nicht mehr dazugehörig fühlen und es auch nicht mehr sind. Traurige Lebensformen, diese Homo Sapiens.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Anselm Rautenberg 16.01.2011, 10:11
2. Wie schafft der Fisch 110 km/h

Wenn man weiß wie hart Wasser sein kann muss man sich fragen, wie es der Fisch schafft, eine Geschwindigkeit von 110 km/h im Wasser zu erreichen. Ein Gephard schafft das fast ebenso schnell, aber eben nur an Land (nur Luftwiderstand) und das auch nur für sehr kurze Zeit. Welche Kraft muss dafür eingesetzt werden oder nutzt der Fisch einen physikalischen Effekt? Auch ist verwunderlich, wie der Körper den enorm hohen Druck dabei überstehen kann. So weit ich weiß reichen etwa 60 - 70 km/h um barfuß Wasserski zu fahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ixelloise 16.01.2011, 10:50
3. .

Zitat von sysop
Bis heute stellt der Räuber die Wissenschaft vor Rätsel.
Mit der Bezeichnung "Räuber" qualifizieren Sie diesen wundervollen Jäger gleich ins Negative, warum eigentlich? Glauben Sie deren Beutefische fressen nichts, sind also keine "Räuber"?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jack_Aubrey 16.01.2011, 11:11
4. Wieso negativ?

Zitat von ixelloise
Mit der Bezeichnung "Räuber" qualifizieren Sie diesen wundervollen Jäger gleich ins Negative, warum eigentlich? Glauben Sie deren Beutefische fressen nichts, sind also keine "Räuber"?
Da wird gar nichts ins negative qualifiziert, wie sie es ausdrücken. Räuber ist nunmal ein Terminus der in der Biologie verwendet wird, um auszudrücken, dass das Tier Jagd auf andere Tiere macht. Es ist ein durch und durch neutraler Begriff, den negativen Beigeschmack dichten sie sich selbst dazu, womöglich, weil ein Räuber im allgemeinen Sprachgebrauch ein negativer Begriff ist. Man kann aber auch echt aus allem irgendwas rauslesen, was einem passt oder in diesem Fall eben nicht.

Ich für meinen Teil schließe mich den anderen beiden Vorrednern an. Beeindruckend wie der Fisch pfeilschnell durch die Meere schwimmt und ich gäbe einiges dafür eines dieser wundervollen Tiere beim Tauchgang zu sehen. Ist wirklich schade, dass den meisten Menschen die Bedeutung und die ursprüngliche Verbundenheit des Menschen mit der Natur nicht mehr bewusst ist. Da wird konsumiert was das Zeug hält, ohne sich Gedanken über die Konsequenzen der eigene Kaufentscheidung zu machen. Naja, immerhin haben wir's ja bald geschafft, dass kaum noch was in unseren Meeren schwimmt. Bestes Beispiel sind die Haie: ein Großteil der Haiarten (wenn mich nicht alles täuscht habe ich mal etwas von 80-90% gelesen) ist vom Aussterben bedroht und dass nur weil die Tiere von uns diabolisiert werden oder perverserweise als Delikatesse gelten. Das muss man sich mal geben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tengoinfo 16.01.2011, 12:17
5. ...

Ein schöner Artikel. Ich hab diese Fische schon in mehreren Dokumentationen gesehen, aber deren Besonderheit war mir nie wirklich klar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kanadasirup 16.01.2011, 12:18
6. Buch

Der alte Mann und das Meer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hilfloser 16.01.2011, 12:27
7. Tja,

Zitat von Jack_Aubrey
Da wird gar nichts ins negative qualifiziert, wie sie es ausdrücken. Räuber ist nunmal ein Terminus der in der Biologie verwendet wird, um auszudrücken, dass das Tier Jagd auf andere Tiere macht. Es ist ein durch und durch neutraler Begriff, den negativen Beigeschmack dichten sie sich selbst dazu, womöglich, weil ein Räuber im allgemeinen Sprachgebrauch ein negativer Begriff ist. Man kann aber auch echt aus allem irgendwas rauslesen, was einem passt oder in diesem Fall eben nicht. Ich für meinen Teil schließe mich den anderen beiden Vorrednern an. Beeindruckend wie der Fisch pfeilschnell durch die Meere schwimmt und ich gäbe einiges dafür eines dieser wundervollen Tiere beim Tauchgang zu sehen. Ist wirklich schade, dass den meisten Menschen die Bedeutung und die ursprüngliche Verbundenheit des Menschen mit der Natur nicht mehr bewusst ist. Da wird konsumiert was das Zeug hält, ohne sich Gedanken über die Konsequenzen der eigene Kaufentscheidung zu machen. Naja, immerhin haben wir's ja bald geschafft, dass kaum noch was in unseren Meeren schwimmt. Bestes Beispiel sind die Haie: ein Großteil der Haiarten (wenn mich nicht alles täuscht habe ich mal etwas von 80-90% gelesen) ist vom Aussterben bedroht und dass nur weil die Tiere von uns diabolisiert werden oder perverserweise als Delikatesse gelten. Das muss man sich mal geben...
Man stelle sich mal vor in seinem Leben mit solch einer Geschwindigkeit 320.000 Km durch die Karibische See unter Wasser dahinzusausen. Zu beneiden diese Fische! Vielleicht liegts auch daran das einer meiner Lieblingsromane " 20.000 Meilen unter den Meeren" von Jules Verne ist. Fernweh eben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stobbard 16.01.2011, 12:41
8. ixelloise hat Recht.

(Allerdings glaube ich auch nicht, dass der Autor Segelfische verunglimpfen will.)
Das Wort "Raubtier" wird in der Biologie heute nicht mehr verwendet. Der unmoralische Beigeschmack führte zu einer Ablösung durch das Wort "Beutegreifer". Das ist aber wahrscheinlich nur eine Übergangslösung, da das Wort "Beute" immernoch einen Raub voraussetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
n01 16.01.2011, 12:57
9. Da haben sie recht

Zitat von hilfloser
und das durchs Wasser. Es gibt soviele wunderschöne Dinge auf der Welt. Ob der Mensch dazu gehört? Wohl eher nicht. Da hock ich hier in einer Großstadt und glotz auf Hochhäuser und Autos. Und da draußen liegt die Natur zum staunen und bewundern. Die meisten Menschen haben sich so weit von der Natur getrennt das sie sich gar nicht mehr dazugehörig fühlen und es auch nicht mehr sind. Traurige Lebensformen, diese Homo Sapiens.
Es ist sagenhaft, was uns Mutter Natur an Vielfalt des Lebens zeigt, und wir denken wirklich fast immer nur an Geld, Öl, Macht, und Rüsten wie blöd überall, und andauernd weiter auf. Die meisten Menschen haben überhaupt kein Gefühl mehr, was um sie herum vor sich geht. Dann kommt dann so ein Fisch, und zeigt uns das Leben. Und einige Dumpfbacken sind dann immer noch darauf aus, sowas auch zu jagen und zu töten aus reiner Schau. Guck mal, was ich tolles gefangen hab. Naja, warten wir darauf, das die Ölreserven zu Ende gehen, dann geht`s vielleicht wieder etwas natürlicher zu. Back to the roots, ich erlebs wohl nicht mehr. Aber wenn wir alles kaputtgefischt haben, könnten auch unsere Kinder das nicht mehr erleben?

Gute Nachtgeschichte
Es gab einmal einen sagenhaften Fisch, der...

Pappi, was sind Fische?

Märchen der Zukunft

n01

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2