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Membrantechnik: Wie ein neuer Filter Salz aus Wasser holt
DPA

Wissenschaftler haben eine Technik weiterentwickelt, die Salz aus Wasser filtert. Das Wirkprinzip geht auf eine Idee des berühmten Mathematikers Alan Turing zurück.

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Beat Adler 05.05.2018, 15:05
10. Beim Thema Wasser ist Israel dem Rest der Welt weit voraus.

Zitat von ihawk
Es fällt schon auf, dass sich Forschung in China auf Gebiete konzentriert die voraussichtlich extrem profitabel sind. Ich frage mich, warum westliche Forscher auf diesen Gebieten nicht unterstützt werden.
Beim Thema Wasserbehandlung, -aufbereitung, etc. ist Israel dem Rest der Welt weit voraus. Nicht nur in Forschung und Entwicklung, sondern auch in praktischer, profitabler Anwendung. Israel gehoert zum Westen. Oder ist das falsch?

Speziell im Bereich Umwandlung von Meerwasser in Trinkwasser, u.a. mit Hilfe von Sonnenenergie, sind israelische Systeme in vollem wirtschaftlichen Einsatz. Der "Westen" hinkt also keineswegs den Chinesen hinterher.
mfG Beat

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ulrich.schlagwein 05.05.2018, 15:20
11. Auf dem richtigen Weg

Taiwan hat schon vor viielen Jahren Trinkwassse von Brauchwasser getrennt. Hierin koennte eine Loesung liegen, wenn Brauchwasser fuer Bewaesserung und Trinkwasser fuer Menschen und Lebewesen benutzt wird. Es sind dann vielleicht getrennte Leitungen notwendig. Aber nicht geschieht ueber Nacht. Womit begruent uebrigens Saudi Arabien seine Wuestenflaechen? Benutzen die europaeischen Landwirte Trinkwasser zur Bewaesserung?
Oder muessen die jeweiligen Wasserwerke alimentiert werden? Shareholder Value durch erhoehte Preise durch Verknappung des Angebotes?

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Hamberliner 05.05.2018, 15:55
12. Re:Forschung im Westen

Zitat von spectrys
Die Turing-Methode ist natürlich interessant, aber wie so oft kann ich mir nicht vorstellen, dass das ganze skalierbar ist und hohen Salzkonzentrationen standhält.
Da muss man raten, welche Richtung Du mit skalierbar meinst. Ich vermute Du bezweifelst die Machbarkeit von großen Anlagen um ganze Städte oder Länder zu versorgen. Dann müsste doch eigentlich das andere Extrem um so leichter sein: kleine Wassermacher für Segelyachten. Die gibt es schon heute, nach dem Prinzip der umgekehrten Osmose und bei enormem Druck, aber sie fressen viel Leistung und sind sehr teuer. Man muss das Produkt lange wieder außenbords pumpen bis sich der Salzgehalt mühsam nach und nach verringert hat. Kann man denn für diese Anwendung eine spürbare Verbesserung erwarten? Eigentlich müssten doch nur die Membrane bestehender Anlagen gegen die neue Technologie ausgetauscht werden, oder?

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ge1234 05.05.2018, 16:58
13. Nun ist...

Zitat von vrdeutschland
Was kostet ein Liter Wasser ? Und was kostet ein Liter Erdöl ? Also im „Westen“ ? Da lohnt es sich sogar das Wasser mit Fracking zu verseuchen, so lukrativ ist der andere Stoff. Wenn China die afrikanischen Staaten mit Trinkwasser versorgt und dafür die Schürfrechte von Rohstoffen wird man sehen was am Ende lukrativer ist ...
... es absehbar, dass sich dieses Preisgefälle zwischen Erdöl und Wasser auf Dauer umkehren wird. M.E. werden Unternehmen, die Meerwasserentsalzung in großen Mengen und effizient betreiben können, einen ähnlichen Investitionshype auslösen wie es Anfang der 2000er die Biotech-Firmen getan haben.

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quark2@mailinator.com 06.05.2018, 08:23
14.

Immer gut, wenn es vorwärts geht, aber der Artikel hat eigentlich mehr Löcher als Fakten. Welches Material, wieviel Wasser geht durch, bei welchen Salzkonzentrationen, etc. Keine Zahlen, keine Formeln, keine Angaben. Selbst die Beschreibung des Touring-Mechanismus ist so unmöglich, daß man ihn aus dem Artikel selbst nicht begreifen kann. So wie es sich liest, sorgt er dafür, daß der Filter an unterschiedlichen Stellen seiner Öberfläche unterschiedliche Filtereigenschaften hat - wie Flecken auf einer Kuhhaut. Wo da der Vorteil gegenüber der gezielten homogenen Herstellung eines Typs liegt, weiß ich nicht. Zum Testen vielleicht gang witzig. Ich wünschte mir, daß technische Artikel dem nicht ganz dummen Leser auch echtes Verständnis bescheren. Ansonsten denke ich mir, daß ein Hauptproblem immer die Reinigung des Filters darstellt. Wenn viel Wasser durchgeht und viel Salz abgeschieden wird, dann wird das sicher schnell vor dem Filter eine Schicht aufbauen. Technisch macht das dann wohl erst Sinn, wenn der Reinigungsmechanismus auch geklärt ist. Ich frage mich gerade, ob man auf der Basis einen Schiffsmotor bauen kann, da Salzwasser ja dichter ist als Süßwasser :-) ...

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joachim.stiller 06.05.2018, 17:30
15. Geniale Technik

Geniale Technik... Das hat was... Warum können wir so etwas nicht.. Schließlich haben wir die besseren Ingenieure...

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siryanow 06.05.2018, 21:25
16. Wasserentsalzung

Zugang zum Wasser.Für viele Menschen normal, für andere der Himmel auf Erden. Wunderbar wenn es für alle gelingt. Wenn allerdings dadurch statt jetzt 7 in Zukunft evtl. 14 Milliarden Menschen die Erde bevölkern, müssen wir Lösungen finden um es nicht soweit kommen zu lassen. Denn die Konsequenzen dieser denkbaren Folge sind absehbar.Ich denke nicht das dies Zynismus eines Lesers ist, der die Annehmlichkeiten des Lebens im üblichen geographischen SPIEGEL-Umfeld kennt.

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jamguy 07.05.2018, 00:41
17.

Zitat von joachim.stiller
Geniale Technik... Das hat was... Warum können wir so etwas nicht.. Schließlich haben wir die besseren Ingenieure...
vielleicht findet man die Lösung in der Erdgeschichte wie Süßwasser und aus welchen Faktoren entstanden ist ?

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