Forum: Wissenschaft
Messungen am Toba: Gigantische Magmaseen speisen den Supervulkan
Ivan Koulakov

Yellowstone, Toba oder die Phlegräischen Felder: Die Eruption eines Supervulkans wird kommen - nur wann? Forscher haben jetzt eine Methode entwickelt, wie sich die riesigen Magmamengen messen lassen, die sich im Untergrund bilden.

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MaxSeelhofer 30.10.2014, 21:20
1. Könnte das etwa etwas auch mit ...

... dem Klimawandel (nicht "menschenverursacht") zu tun haben?

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Gottloser 30.10.2014, 21:24
2. ...und morgen explodiert er!

Warum berichtet der Autor immer nur über geologische Forschungsergebnisse als Urkatastrophe und mit einem Unterton von Weltuntergangsstimmung. Vielleicht sieht der Weltuntergang anders aus und wir von etwas anderem eingeleitet. Warum muss der Spiegel solchen Wissenschaftsjournalismus betreibe? Wissenschaft ist viel spannender, wenn man sie seriös vermittelt.

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carahyba 30.10.2014, 21:53
3. Wissenschaftlichkeit ...

Zitat von Gottloser
Warum berichtet der Autor immer nur über geologische Forschungsergebnisse als Urkatastrophe und mit einem Unterton von Weltuntergangsstimmung. Vielleicht sieht der Weltuntergang anders aus und wir von etwas anderem eingeleitet. Warum muss der Spiegel solchen Wissenschaftsjournalismus betreibe? Wissenschaft ist viel spannender, wenn man sie seriös vermittelt.
Dann haben die Menschen aber keine Angst und solche Artikel liessen sich nicht vermarkten.

Wissenschaftlich ist der Artikel mehr als dünn, würde sagen Null Inhalt. Mit langwelligen Erdbebenwellen lassen sich keine Feinstrkturen beschreiben, schon garnicht wie in der Skizze gezeigt.

Die Aussagen, dass die ersten sieben Kilometer aus Bruchschutt besteht ist eine Hypothese da braucht man keine Auswertung seismischer Wellen dazu, dass dies eindeutig durch die Aufzeichnung seismischer Wellen eindeutig belegbar ist, müsste ich erst gesehen haben um es zu glauben.

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shooop 30.10.2014, 22:15
4. Mich nervt dieser sensationsheischende Ton in Artikeln...

...über Vulkane auch. Verfolge den Bardabunga-Ausbruch auf Island mit den Informationen des IMO Iceland mit. Dort wird kurz, präzise, sachlich dargelegt, wie der Sachstand und die Entwicklung ist. Es ist interessant wie sau und eine wahre Freude mitzuverfolgen, was unsere Erde da macht. Katastrophisieren und Sensationisieren hingegen raubt dem Vulkanismus und der Erde die Würde. Ein Vulkan ist keine Sensation sondern ein kleines Wunder dieser Erde, dem wir Respekt zollen sollten.

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shooop 30.10.2014, 22:17
5. Mich nervt dieser sensationsheischende Ton in Artikeln...

...über Vulkane auch. Verfolge den Bardabunga-Ausbruch auf Island mit den Informationen des IMO Iceland mit. Dort wird kurz, präzise, sachlich dargelegt, wie der Sachstand und die Entwicklung ist. Es ist interessant wie sau und eine wahre Freude mitzuverfolgen, was unsere Erde da macht. Katastrophisieren und Sensationisieren hingegen raubt dem Vulkanismus und der Erde die Würde. Ein Vulkan ist keine Sensation sondern ein kleines Wunder dieser Erde, dem wir Respekt zollen sollten.

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theo_12345 30.10.2014, 22:58
6. Problem Energiewende und massiv erhöhte Albedo

Ein solcher massiver Vulkanausbruch ist ja nicht nur für sich genommen ein Problem, dass schlimm genug wäre. Er stellt aber zusätzlich sozusagen den GAU der Energiewende dar, die mit Photovoltaik und Bio-Erdgas auf Basis von Photosynthese sowie Wasserenerige und Windenergie darauf angewiesen ist, dass keine massive Erhöhung der Albedo auf Atmosphärenebene erfolgt. Wenn der Vulkanausbruch dafür sorgt, dass erheblich weniger Sonnenlicht die Oberfläche der Erde oder eigentlich auch unterhalb der Stratosphäre erreicht, ist Photovoltaik und Biogas sofort tot, Wasserkraft wird durch zufrierende Flüsse unmöglich und inweit die fehlende Sonneneinstrahlung auch Winde geringer ausfallen lässt kann sich ja jeder denken. Das ganze zu einem Zeitpunkt zu dem Energie besonders benötigt werden würde - Zum Heizen, zur künstlichen Beleuchtung um die Photosynthese der Nutzpflanzen aufrechtzuerhalten etc. Das wird Millionen Tote kosten.
Eine Energieversorgung auf Basis von Zufallsenergie und mittelalterlicher Technologie ist ein großes Risiko. Und das Interessante ist ja: Der Vulkanausbruch wird kommen. In 2 Jahren? in 200? In 2000? keine Ahnung - aber wenn er kommt, wäre es schlau wenn man in einem Land leben würde in dem nicht alle glauben, dass Ökologie wichtig wäre (die Rolle des Menschen wird völlig überschätzt) - die Natur hat ohne Menschen schon Milliardenfachen Mord und Artensterben verursacht. Natur ist Zufall im Guten wie Schlechten. Der Mensch hat die Besonderheit sich über diesen Zufall zu erheben - mit jeder Technologie ein bisschen mehr.

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brutus_beefcake 30.10.2014, 23:47
7. Aber

Zitat von shooop
...über Vulkane auch. Verfolge den Bardabunga-Ausbruch auf Island mit den Informationen des IMO Iceland mit. Dort wird kurz, präzise, sachlich dargelegt, wie der Sachstand und die Entwicklung ist. Es ist interessant wie sau und eine wahre Freude mitzuverfolgen, was unsere Erde da macht. Katastrophisieren und Sensationisieren hingegen raubt dem Vulkanismus und der Erde die Würde. Ein Vulkan ist keine Sensation sondern ein kleines Wunder dieser Erde, dem wir Respekt zollen sollten.
man muss es ein wenig aufbauschen, damit auch Menschen den Artikel lesen, die sowas sonst nicht lesen würden.
Das ein Supervulkan ausbrechen wird ist sicher, nur das Wann steht noch nicht fest. Wie schlimm es dann für die Menschheit wird, entscheidet dann die Aschemenge und die Höhe in die diese Asche geschleudert wird.
Jedenfalls hat sich die Überbevölkerungsangst bei einer zwei-dreijährigen Sonnenabschirmung erledigt.

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7eggert 31.10.2014, 03:20
8.

Zitat von MaxSeelhofer
... dem Klimawandel (nicht "menschenverursacht") zu tun haben?
Klar hat so ein Supervulkan auch was mit Klimawandel zu tun. Z.B. hat der Supervulkan unter dem Sibirischen Trapp zusammen mit einer abgefackelten Kohlelagerstätte in einem eine Million Jahre langen Ausbruch das geschafft, was wir in wenigen hundert Jahren schaffen, und damit das Massensterben am Ende des Perms bewirkt.

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aurichter 31.10.2014, 06:34
9. Eine TBM einsetzen

und ein Überdruckventil ein bohren ;-) Kleiner Scherz am Rande. Wenn diese Naturgewalten ausbrechen, dann kann man halt nur zusehen und hoffen. Sollte der Yellowstone oder der Toba aber tatsächlich in unseren derzeitigen Generationen explodieren, dann wird sich die Mutter Natur wieder einmal ganz elegant von Millionen wenn nicht gar Milliarden Schmarotzern mit zwei Beinen entledigen. Wege zur Regeneration haben sich anschließend immer eröffnet. Der Homo sapiens hält sich für die Krone der Schöpfung, das war T-Rexi auch einmal, mal sehen was dann vom Kronenträger noch geschöpft wird. Wohl dem, der weit genug entfernt noch Wertschöpft, wobei die Suche zum richtigen Fleck je nach dem wo es Bumm macht, reichlich schwierig ist.

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