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Militärtechnologie: Israel setzt Roboter zur Grenzkontrolle ein
G-Nius

Die israelische Armee lässt ferngesteuerte Autos an der Grenze zum Gaza-Streifen patrouillieren. Die Maschinen sollen derzeit nur mit Sensoren ausgerüstet sein - können aber jederzeit bewaffnet werden. Damit wären sie die ersten einsatzfähigen fahrenden Kampfroboter.

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dau=maccie 23.11.2012, 18:45
100. wieso nur ...

Zitat von defortune
...es wohl. Eigentlich ganz einfach: Israel zieht sich auf die Grenzen von 1967 zurück, akzeptiert den Uno-Teilungsplan und verständigt sich mit einem noch zu bildenden Staat der Palästinenser auf ein dann zwischen souveränen Staaten auszuhandeldem, umfassendes Friedensabkommen. So simpel...
... tauchen in ihrer lieschen müller gleichung weder fatah noch hamas auf?

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pro-te-us 23.11.2012, 18:45
101. Der uralte Traum vom Golem?

Zitat von sysop
Militärtechnologie: Israel setzt Roboter zur Grenzkontrolle ein Die israelische Armee lässt ferngesteuerte Autos an der Grenze zum Gaza-Streifen patrouillieren. Die Maschinen sollen derzeit nur mit Sensoren ausgerüstet sein - können aber jederzeit bewaffnet werden. Damit wären sie die ersten einsatzfähigen fahrenden Kampfroboter.
Das klingt nur als etwas Neues, lebt aber schon in den uralten Legenden der Juden vom Golem, der ursprünglich nicht nur als „Schabbesgoi“, sondern auch von Rabbi Löw zum Schutz der bedrängten Prager Juden „erschaffen“ worden sein soll!
Zitat von
Die Tätigkeit des Rabbi Löw war der Legende zufolge darauf gerichtet, dem bedrängten Volk der Juden von Prag zu helfen und es von den immer wieder vorgebrachten Anwürfen zu befreien, es bediene sich zu rituellen Zwecken des Bluts kleiner Kinder, an denen es angeblich Ritualmorde verübte. Im Jahr 1580 soll ein Geistlicher mit dem Namen Thaddäus sich erneut gegen die Juden gewandt und gegen die Prager Judengemeinde Ritualmordbeschuldigungen gerichtet haben. Der Himmel gab dem Rabbi im Traume den Gedanken ein, aus Ton das Bild eines Menschen zu formen, um so die gegen die Prager Juden gerichteten Pläne zu vereiteln (ata bra Golem devuk hakhomer v'tigtzar tzedim khevel torfe yisrael – „schaffe du aus Lehm einen Golem und überwinde das feindselige Pack, welches den Juden Übles will“). -

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joki81 23.11.2012, 18:51
102.

Zitat von hugahuga
für Israel wäre es, seine Energie darauf zu verwenden, mit den Nachbarn einen -für alle Seiten - gerechten Frieden auszuhandeln . Niemand kann mit Sicherheit voraussehen, ob die finanzielle und militärische Unterstützung aus den USA und Deutschland ewig währen wird. Auch könnte es inneren Widerstand geben, da die Bevölkerung bereits jetzt unter zu hohen Abgaben leidet.
Meines Wissens hat die Gegenseite Israel noch nie einen Friedensvertrag angeboten, der diesen Namen wert ist. Das stets geforderte Rückkehrrecht ist für Israel aus gutem Grund nicht verhandelbar.

Zumindest auf die USA kann sich Israel nämlich m.M. nach verlassen. Sollte es eines Tages tatsächlich alleine dastehen, wird Israel massivst (zensiert) aufrüsten, um zumindest eine Abschreckung zu erhalten. Ob diese dann bei arabischer konventioneller Überlegenheit wirken würde, steht in den Sternen. Im Interesse des ganzen Globus kann man es nur hoffen.

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mrkanister 23.11.2012, 18:52
103.

Mal sehen wann es das erste Computerspiel "Drohnensimulator" gibt bei der man "einsatzrealistische Szenarien" durchspielen kann... würde der US Armee auch die ganze Ausbildung vom Personal sparen, wenn unsere Jugend das schon vorab am Computer trainiert.

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mehrlicht 23.11.2012, 18:52
104. Demnächst bewaffnete Drohnen auf Autobahnen

Zitat von sysop
Die israelische Armee lässt ferngesteuerte Autos an der Grenze zum Gaza-Streifen patrouillieren. Die Maschinen sollen derzeit nur mit Sensoren ausgerüstet sein - können aber jederzeit bewaffnet werden. Damit wären sie die ersten einsatzfähigen fahrenden Kampfroboter.
Bis 2025 sollen auf amerikanischen Highways bewaffnete Drohnen fahren. EMP-Waffen sollen Autos ausser Gefecht setzen können.
Freeway Drones for a Futuristic Highway Patrol - NYTimes.com

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PH-sauer 23.11.2012, 18:54
105. Einer muß es tun: Ich nenn mal Vorteile

Roboter streiken nicht. Roboter schlafen nicht. Roboter verfallen in keinen Blutrausch. Roboter schänden keine Leichen. Roboter haben keine Angst vor dem Tod. Roboter sind ersetzbar. Roboter reagieren ungeheuer schnell. Roboter beleben die Wirtschaft. Roboter machen Eindruck.

Terminator war ein visonärer Film in dieser Hinsicht und auch sehr instruktiv.

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defortune 23.11.2012, 18:56
106.

Zitat von Inuk
Kann so ein Kampfroboter auch Behördengänge erledigen?
Im Zweifel: jein oder ausprobieren (entsprechende Reaktionen sollte man einkalkulieren, Kosten Haft incl. Aber das Essen soll sich vitaminmässig verbessert haben) Bitte teilen Sie uns doch Ihr(e) Erlebnisse mit...

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shatreng 23.11.2012, 18:58
107. Command and Conquer

Zitat von sysop
Die israelische Armee lässt ferngesteuerte Autos an der Grenze zum Gaza-Streifen patrouillieren. Die Maschinen sollen derzeit nur mit Sensoren ausgerüstet sein - können aber jederzeit bewaffnet werden. Damit wären sie die ersten einsatzfähigen fahrenden Kampfroboter.
Also ich war immer ganz gut in Command and Conquer, vielleicht sollte ich irgendeiner Armee beitreten.
Das Geld erbettele ich mir bei der Regierungen, dann drücke ich auf "bauen" und schon legen EADS, Rheinmetall und Co. los, dann schicke ich meine Truppen per Mausklick dorthin, wo ich will. Demokratische Legitimation brauche ich nicht mehr, solange keine meiner Soldaten sterben und ich ein Feindbild erschaffen habe, interessiert sich niemand für meinen Krieg.

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dau=maccie 23.11.2012, 19:01
108. hat mit dem thema hier nix zu tun

Zitat von Ernst August
Ändert nichts daran das ich das bezahlt habe.
... aber dann gründen/wählen sie bitte eine partei, die das abstellt (gesetzt den fall sie kriegen ne mehrheit)

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de-be 23.11.2012, 19:03
109.

Zitat von
... Zudem seien wichtige Fragen ungeklärt - etwa wer zu bestrafen wäre, wenn ein vollautomatischer Roboter ein Kriegsverbrechen beginge. ...
Also diese Frage stellt sich doch auch bei Menschen schon seit langem nicht mehr.
Kriegsverbrechen kommen doch nur bei unterlegenen vor. Und dann ists doch egal, ob Mensch oder Maschine ... wen man zur Verantwortung ziehen will, dem macht man den Prozess.

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