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Millionen-Schmerzensgeld in den USA: Warum das Glyphosat-Urteil kein Beweis für ein K
DPA

Ein Hausmeister soll an Krebs erkrankt sein, weil er über Jahre Glyphosat angewendet hat. So sieht es ein Schwurgericht in den USA. Wissenschaft und Umweltbehörden kommen zu einem anderen Schluss.

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ErichReichardt 13.08.2018, 13:40
1. Verlinkung des Sumpfs!

Wissenschaft, Umweltbehörden, Medien und wahrscheinlich ein großer Teil der Politiker kommt zu einem anderen Schluss, weil sie im Washington Sumpf mit den Pharmakonzernen verlinkt sind und nach deren Pfeife tanzen. Die Pharma Industrie Lobby hat fast alles in der Hand.

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bettyblue 13.08.2018, 13:41
2. Wie könnte es anders sein?

Das war ja absehbar, dass aus dieser Feder eine Verteidigungsschrift folgen würde. Wann immer es darum geht, Monsanto, Glyphosat etc. zu verteidigen, ist diese Autorin sprichwörtlich federführend.
Neutrale Berichterstattung sieht für mich anders aus!

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phthalo 13.08.2018, 13:44
3. Alkohol

Wenn Alkohol - also alkoholische Getränke - als sicher krebserregend eingestuft werden und auf keiner solchen Spirituose ein diesbezüglicher Vermerk enthalten ist, wieso wurden dann noch nicht die entsprechenden Getränkehersteller von krebskranken Menschen verklagt?

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gerd0210 13.08.2018, 13:45
4.

...und was ist, wenn er die gleiche Zeit über ein iPhone genutzt hatte? Klagt er jetzt auch gegen Apple? Da es eine US Firma ist, springen da wohl nur 5 Dollar raus.

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marcus.w 13.08.2018, 13:46
5. Deutsch.

Natürlich ist das Urteil kein Beweis für einen Verdacht - Blödsinniges Wortkonstrukt. Aber das Urteil zeigt: Leute die damit umgehen mussten, haben Krebs. Ob sie den Krebs mit oder ohne Glyphosphat bekommen hätten, lässt sich nicht beweisen. BEWEISEN lässt sich allerdings ein RISIKO, da diese Menschen nachweislich erhöhte Krebsraten haben, im gegensatz zu solchen, die es nicht hatten. Für eine Gefahr muss kein Beweis erbracht werden - die Gefahr ist immer nur dann Gefahr, wenn sie noch nicht eingetroffen ist. In dem Moment, in dem eine absehbare Gefahr eintritt, Wird sie zur Möglichkeit. Und da reicht es, Zusammenhänge herzustellen. Vor Gericht wird diese Wortglauberei nicht reichen, für nen Artikel allerdings schon.

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th.diebels 13.08.2018, 13:48
6. !

Bayer ist volles Risiko eingegangen !
Und jetzt müssen sie eben "bluten" - wo ist das Problem ?
Ich hoffe, es werden noch Zig-Tausende Prozesse folgen !
Zumal es Studien gibt, die eine Krebserkrankung n i c h t ausschließen !

"Glyphosat"-Schmidt hat sich ja schon in "Sicherheit" gebracht und dürfte finanziell ausgesorgt haben !
Bravo USA !

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andreas_stöber 13.08.2018, 13:51
7.

Zitat von ErichReichardt
Wissenschaft, Umweltbehörden, Medien und wahrscheinlich ein großer Teil der Politiker kommt zu einem anderen Schluss, weil sie im ......
Genau. Alle Studien die nicht ihrer Meinung entsprechen sind natürlich gekauft. Die Welt kann so schön einfach sein und ist sie anscheinend auch für ein paar Geschworene in San Franscisco.

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ohne_mich 13.08.2018, 13:52
8. Erfrischend!

Erfrischend, mal einen Artikel zu lesen, der sich auf Fakten beruft und nicht auf die allgemeine "Oh-mein-Gott-Glyphosat-wir-werden-alle-sterben"-Hysterie aufspringt.
So gesehen ist das Urteil in der Tat eine Farce und wird korrekterweise in der nächsten Instanz kassiert werden.

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hpampel 13.08.2018, 13:53
9. Soso

Dummerweise zieht insbesondere die deutsche Industrie die Verbraucher mit Hilfe der Politik regelmäßig über den Tisch. Studien werden gekauft oder selbst in Auftrag gegeben, damit das Ergebnis passt. Tausende von Rechtsanwälten nutzen jede erdenklich Gesetzeslücke. Eine Glaubwürdigkeit der deutschen Industrie ist quasi nicht existent. Warum sollte ich einem amerikanischen Gericht also nicht glauben?

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