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Millionen-Schmerzensgeld in den USA: Warum das Glyphosat-Urteil kein Beweis für ein K
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Ein Hausmeister soll an Krebs erkrankt sein, weil er über Jahre Glyphosat angewendet hat. So sieht es ein Schwurgericht in den USA. Wissenschaft und Umweltbehörden kommen zu einem anderen Schluss.

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Trudi 13.08.2018, 16:30
120. Hungersnöte

Zitat von rudolfsikorsky
Ich freue mich herzlich. Endlich kriegen die elendigen Giftmischer ordentlich eins auf den Deckel. Alle die hier lauthals das Dreckszeug verteidigen empfehle ich jeden Morgen 3 Tropfen Round Up in den Kaffee. Nur 3 Tropfen .Wie im Märchen. Na wer will ?
Bitte informieren Sie sich über die Hungersnöte der vergangenen Jahrhunderte. Erst nachdem es möglich war, künstlich Ammoniak herzustellen (und später Pflanzenschutzmittel), wurden große Hungersnöte verbannt (vorausgesetzt es ist möglich überhaut vorher etwas anzupflanzen). Während der großen Hungersnot in Irland zwischen 1845-1852 starben 12% der gesamten irischen Bevölkerung. Wer also glaubt zu dieser Zeit zurückkehren zu wollen, sollte sich über die Folgen im Klaren sein.

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larsmach 13.08.2018, 16:34
121. Glyphosat - bequem! Alkohol, fettes Essen, Zucker... ups!

Bei Fett, Bier, Zucker und dem SUV (zum Bierholen) ist man selbst in Pflicht und Verantwortung. Bei Glyphosat sind es die anderen: Frau Merkel... die Industrie... die Landwirte... denn der Mensch ist bequem! Er weiß, dass er Dinge ändern muss und liebt es, in dem Fall anderen Schuld zu geben - um selbst weiter zu machen wie bisher! - Und Glyphosat!? Das müsste man laut IARC regelmäßig und literweise trinken ...pur!!! Damit ergäbe sich ein "wahrscheinliches Krebsrisiko" wie etwa bei mehreren Kilo Salami täglich (ebenso laut IARC). Bei einem Gebindepreis von 30 Euro je Halbliter wäre die Zecherei teuer: Hunderte Euro - und das regelmäßig (zum Glück wird Glyphosat 1:100 oder noch stärker verdünnt - sonst wäre unser Billiggemüse plötzlich richtig teuer... und mehr giftiges Kreuzkraut im Rucola). Das Nervengift Alkohol ist da viel billiger und garantiert schädigend ("sicher krebserregend") - doch halt: Da müssten dann WIR anfangen, und zu ändern... - dann doch lieber den Finger auf andere!

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spon-facebook-1035483455 13.08.2018, 16:34
122. Einfaeltige Besserwisserei

Zitat von spmc-125536125024537
von Laienrichtern kann man alle klinischen und toxikologischen Studien wegschmeissen. Es ist das juristische Pendant zur Leugnung des Klimawandels. Viele Stimmen hier zeigen, dass einem aus Verschwörungstheorien geborenem Bauchgefühl mit Fakten einfach nicht beizukommen ist.
Sie sind ein Beispiel fuer einfaeltige Besserwisserei. Wer leugnet denn einen Klimawandel? Und welches Klima ist denn gemeint? Ein globales Klima, worauf sich z.B. das Pariser Klimaabkommen von 2015 beruft, existiert gar nicht.

Auch Korrelationsrechnungen liefern keinen wissenschaftlichen Beweis. Diese simple Tatsache koennen Sie in jedem vernuenftigen Lehrbuch zur Statistik finden.

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oalos 13.08.2018, 16:34
123. Ach Leute.

Zitat von RalfBukowski
"Es gibt also eine Korrelation zwischen dem Einsatz des Herbizids und der Krebserkrankung." Nein, eigentlich nicht - zumindest ist das eben nicht bewiesen. Es gibt einen gewissen zeitlichen Zusammenhang: Mittel verwendet und dann Krebs bekommen. Aber für eine Korrelation (=Wechselwirkung) ist das doch zu dürftig.
Korrelation heißt: es lässt sich eine Beziehung zwischen den Dingen sehen, das kann aber auch eine rein zufällige sein. Z.B. : immer bei Vollmond ändert sich das Wetter.
Hat aber nichts mit einem kausalen Zusammenhang zu tun.

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DrStrang3love 13.08.2018, 16:35
124.

Zitat von magic88wand
"Hausmeister Johnson hat das Mittel zur Unkrautbekämpfung auf Schulhöfen angewendet und danach Krebs bekommen. Es gibt also eine Korrelation zwischen dem Einsatz des Herbizids und der Krebserkrankung." Nein, das ist keine Korrelation. Das ist eine Ein-Mann-Stichprobe, die nicht mal repräsentativ ist (denn aus Gründen der Erfolgsaussicht gehen natürlich vor allem Erkrankte vor Gericht, und zwar vor allem solche Erkrankte, die Vielnutzer waren). Sein Schicksal, so bedauerlich es auch ist, sagt rein gar nichts darüber aus, ob und wie stark krebserregend das Mittel ist. …
Auch Sie haben scheinbar den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität nicht so ganz verstanden.

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Trockenfisch 13.08.2018, 16:37
125. Wenn ich alle Kommentare...

... hier lese scheint es das die Firma Monsanto ein paar Trolle angeheuert hat. Vielleicht ist Monsanto nicht krebserregend, das kann schon sein. Aber er ist ein Gift und ist bienengefährdend und darüber gibt es Studien und wenn es die Bienen nicht gleich tötet so wird ihr Navi durcheinander gebracht und ich will gar ncht wissen welche Insekten die kurz vor dem aussterben sind zu einem guten Teil wegen diesem Gelumpe sterben. Aber das untersucht ja anscheinend keiner und wenn so eine Umweltgruppe das untersucht dann wird abgewunken. Aber die EU wollte das Zeug ja wegen seiner Schädlichkeit auf die Umwelt nicht mehr zulassen. Wenn mich nicht alles täuscht war ein deutscher Agrarminister von der CSU das Zünglein an der Waage und hat gegen den Willen der Regierung entschieden und sich dann noch lustig gemacht. Brr mir grauts vor solchen Leuten. Aber so isser der ..... wie hieß er doch gleich,,, ach ich wills gar nicht wissen.

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Kurt-C. Hose 13.08.2018, 16:37
126.

Zitat von herom
"Ein Hausmeister soll an Krebs erkrankt sein, weil er über Jahre Glyphosat angewendet hat. So sieht es ein Schwurgericht in den USA. Wissenschaft und Umweltbehörden kommen zu einem anderen Schluss." Die IARC der WHO hat Glyphosat in Klasse 2A als "wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" eingestuft. Man muß nur suchen, und man findet zig Wissenschaftler, Ärzte und Organisationen, die Glyphosat als vermutlich krebserregend einstufen. Und die Wahrscheinlichkeit reicht mir. So ein Produkt gehört nicht auf den Markt. Man spielt nicht mit dem Leben von Menschen, Julia Merlot! Was die geldgeilen Bosse von Bayer geritten hat, Monsanto zu kaufen, hat niemand auf dieser Erde verstanden. Vielleicht Julia Merlot? Alle haben gewußt, was kommen wird! Übrigens, die Auswirkungen auf die Umwelt, Pflanzen und Tiere ist noch nicht einmal erwähnt worden. Der Artikel der 30-jährigen Julia Merlot ist unerträglich!
Frau Merlot hat das wirklich ziemlich sachlich zusammengefasst.
Alle, die behaupten, Glyphosat sei krebserregend - rekurrieren auf die IARC-Einstufung - und übersehen dabei, dass in der Risikoklasse 2a der IARC auch so furchtbare "warscheinlich krebserregende" Stoffe sind wie heißes Wasser (!) , Hackfleisch und Holzspäne...
Nach Ihrer Logik spielt jeder Gastwirt eines Kaffeehauses mit "dem Leben von Menschen"
Insofern lassen wir einfach mal im Raum stehen, wessen Einlassungen "unerträglich" sind ...

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oalos 13.08.2018, 16:38
127. So ist es.

Zitat von Grummelchen321
Studien beweisen nicht das Gegenteil.Sie wurden schließlich von Monsanto/Bayer bezahlt.Welcher wissenschaftler beißt schon die Hand die Ihn füttert.Auch ein deutscher Professor ist daran beteiligt wie das Magazin Panorame berichtete.Schlimmer noch dieser Professer berät in Berlin die Politik.Er sagt selbst es gäbe keine Interessenskonflikt zwischen bezahlten Studien und seiner Beratertätigkeit oder Konzernen.
Prof. Dr.Dr. Marlboro hat auch mit feinsten Studien belegt, daß Rauchen nicht schadet.

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larsmach 13.08.2018, 16:41
128. Darauf ein Diebels - ...Prost!

Zitat von th.diebels
Bayer ist volles Risiko eingegangen ! Und jetzt müssen sie eben "bluten" - wo ist das Problem ? Ich hoffe, es werden noch Zig-Tausende Prozesse folgen ! Zumal es Studien gibt, die eine Krebserkrankung n i c h t ausschließen ! "Glyphosat"-Schmidt hat sich ja schon in "Sicherheit" gebracht und dürfte finanziell ausgesorgt haben ! Bravo USA !
Wie ist es mit Ihnen, liebe(r) Herr/Frau Diebels? Ihr Name ist prominent, das wissen Sie... Und meinen Sie, die Diebels Brauerei wird eines Tages "bluten", wenn jemand nach jahrelangem Diebels Konsum wegen des (laut IARC "sicheren") Krebsrisikos vor ein US amerikanisches Gericht zieht!?? Vielleicht sollten wir alle die Sache in die Hand nehmen und fortan a) kein Alkohol mehr trinken, b) vegetarisch-zuckerarm-fettarm essen, c) mit dem Fahrrad fahren statt mit dem SUV, d) unser Zeug nicht mehr online bestellen (Lkw-Lawine), e) … - sie sehen schon: Das Alphabet reicht nicht aus, um all die Verhaltensweisen zu nennen, die WIR SELBST ändern können und müssen. Immer nur auf andere zu zeigen ist bequem - und wohlfeil.

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spon-facebook-1035483455 13.08.2018, 16:42
129. Entweder

Zitat von joejoejoe
Ich frage mich schon, warum direkt nach dem aktuellen Urteil in den USA hier im SPON sofort ein Artikel erscheint, der so tut, als sei Glyphosat ungefährlich, alles halb so schlimm und die Umweltschützer ohnehin wissenschaftlich unkritisch und verblendet. Die Aussage (Zitat) "In dieser großen Studie wurde kein Zusammenhang zwischen Glyphosat und jeglichen Tumoren oder lymphoiden Leukämien gefunden" ist ausweislich der zitierten Studie falsch. Ich zitiere aus der Studie: Zitat: ["there was an increased risk of acute myeloid leukemia (AML) compared with never users (RR = 2.44, 95% CI = 0.94 to 6.32, Ptrend = .11), though this association was not statistically significant. ............ .....There was some evidence of increased risk of AML among the highest exposed group that requires confirmation." (https://doi.org/10.1093/jnci/djx233)] Es ist also nicht ganz richtig, einfach so zu behaupten, dass kein Zusammenhang gefunden wurde. Im Gegenteil.
sind Ihre Kenntnisse in Englisch schlecht, oder Sie haben keine Ahnung von Statistik.

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