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Millionen-Schmerzensgeld in den USA: Warum das Glyphosat-Urteil kein Beweis für ein K
DPA

Ein Hausmeister soll an Krebs erkrankt sein, weil er über Jahre Glyphosat angewendet hat. So sieht es ein Schwurgericht in den USA. Wissenschaft und Umweltbehörden kommen zu einem anderen Schluss.

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alpstein 13.08.2018, 20:04
190.

Zitat von transatco
In meinem ganzen Leben ist mir noch niemals ein Vorteil ohne Nachteil begegnet! Und wenn der Vorteil groß ist ist auch der Nachteil mit an 100% iger Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit groß! Glyphosat steigert den Gewinn und Ertrag der Landwirte und der "Pharmaindustrie" enorm! Es wird ein Heidengeld damit verdient! Da erscheint es mir als Mensch mit so einiger Lebenserfahrung schlicht logisch dass es einen Nachteil gibt! Und ein paar sterbende Bienen erscheinen mir da einfach nicht glaubhaft genug sorry! Die Erkrankung Vieler damit in Kontakt gekommener Menschen an tödlich verlaufendem Krebs schon viel eher! Was glauben Sie was der Nachteil der "Schummelsoftware" der Dieselhersteller ist??? Bei dem Gewinn und dem wahrnehmbaren Verhalten der Automobilindustrie empfehle ich nur, jedem halbwegs gebildeten Mitbürger all seinen kritischen Verstand einzuschalten und hochwachsam zu sein! Ich fürchte, da ist Glyphosat nur ein Kindergeburtstag dagegen!
Richtig :
werprofitiert von der Panikmache ? Kleiner Tip : Der Umsatz an Bioprodukten allein in Deutschland beträgt rund 10 Milliarden €.

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lautlos 13.08.2018, 20:07
191. Witzig

Einige Beiträge hier zeigen sehr gut: Links außen wie Rechts außen neigt man zur Verschwörungstheorie.

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allessuper 13.08.2018, 20:09
192. Bayer böse, Bauer brav? Wo haben Sie das denn gefunden?

Zitat von Yves Martin
Die Umwelthysteriker auf SPON und anderswo, die sich durch naturwissenschaftliches Nicht-Wissen auszeichnen, sind darauf angewiesen, strikt zu glauben. Zum Beispiel: "Bayer böse, Bauer brav." Wissenschaftliche Studien, die zu Dutzenden das genaue Gegenteil dieses Glaubens beweisen, können da nur gekauft sein. Wenn ich lange genug behaupte, dass man von der Musik von Helene Fischer Ohrenkrebs bekommt und meine Oma als Beweis anführe, die immer so ein komisches Jucken in den Ohren hatte, bevor sie starb, kriege ich bestimmt auch ein paar Millionen. Und dass die Rückseite des Mondes grüne Flecken hat, weiss auch jeder. Das eigentliche Problem (siehe "Dieselgate") sind nicht Monsanto oder VW. Sondern die mittlerweile erschreckend fehlende Allgemeinbildung breiter Bevölkerungsschichten. Menschen, die ungeprüft alles glauben, was man ihnen erzählt, wenn es nur unter die eigene Filterblase passt, sind gefährlicher als alles Glyphosat der Welt zusammen.
Frei erfunden? Selbstgemachte Fake-Formulierung?

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multi_io 13.08.2018, 20:14
193.

Zitat von transatco
In meinem ganzen Leben ist mir noch niemals ein Vorteil ohne Nachteil begegnet! Und wenn der Vorteil groß ist ist auch der Nachteil mit an 100% iger Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit groß!
Die Tatsache, dass sie im Warmen vorm Computer sitzen, 80 Jahre Lebenserwartung haben und gepflegte Nichtigkeiten ins Netz posten können, statt hungernd und frierend in einer Höhle zu hausen und mit 35 abzunippeln, hat damit zu tun, dass Menschen in den letzten 20.000 Jahren permanent "Vorteile ohne (äquivalente) Nachteile" erkannt und genutzt haben.

Mit anderen Worten: Ihnen sind dauernd solche Vorteile begegnet, Sie waren nur offensichtlich zu ignorant, die zu erkennen.

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allessuper 13.08.2018, 20:24
194. Bitte nicht aus dem Kontext herausnehmen.

Zitat von alpstein
Nein, Wenn sie einer Fernseh- Doku mehr glauben als einer Studei lässt das vor allem den Schluss zu dass sei dass sie dem Beipflichten der Ihre Meinung bestätigt. Diese Filme arbeiten nur mit Einzelausagen die so geschickt montiert werden dass der Eindruck ensteht alles wäre ganz genau nur so. Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun, und dass sie den Unterschied nicht merken ist schlimm. Von den Filmen profitiert die Bioindustrie (10 Milliareden Umsatz in D) ganz gewaltig, das ist auch kein Zufall.
Ich habe festgestellt, dass es hier ziemlich egal ist, was man schreibt: Wozu sachlich, wenn es auch emotional geht. Ich lese Studien, selbstverständlich, und schaue mir an, woher sie kommen, wer sie finanziert hat (soweit transparent gehalten..) und ob sie tendenziös ausgerichtet sind. UND (nicht entweder oder) ich traue durchaus seriösen Dokus, denn ich weiß, dass Filmemacher und Sender sehr wohl zur Rechenschaft gezogen werden und sich entsprechend absichern müssen. Fragen Sie einfach mal bei den Sendern nach. Mir zu unterstellen, ich würde den Unterschied nicht merken, das ist schlimm. Arrogant und dumm obendrein. Und den Spieß umdrehen und der "Bioindustrie" indirekt unterstellen, sie würden entsprechend so etwas mitfinanzieren illustriert nur Ihre Denke: Was ich denk und tue traue ich anderen zu. Guten Abend!

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Stäffelesrutscher 13.08.2018, 20:46
195.

Das ist dieselbe Autorin, die auch schon beim Thema Gentechnik der Industrie einen Freibrief ausgestellt hat. War klar, zu welcher Schlussfolgerung sie kommt.
Wahrscheinlich waren auch Contergan und Bhopal total sicher ...

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frenchhornplayer85 13.08.2018, 21:02
196. stäffeleseutscher

Warum meinen sie, dass nur die eine Seite unlauter arbeitet? Woher wissen sie mit Gewissheit dass Glyphosat tatsächlich Krebs verursacht, wo dieses nicht nachgewiesen ist. Warum bezeichnen sie grundsätzlich jede Studie die nicht ganz in ihr Weltbild passt als gefälscht und glauben Vorbehaltlos die Gegenseite?

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Anthrophilus 13.08.2018, 21:22
197. Was bedeutet "nach DEMETER"? Man kann sich nicht ...

Zitat von Der Sheldon
(Meine Schwester) ist vor 26 Jahren an Lymphkrebs gestorben. Sie lebte in Südfrankreich voll Bio, hatte wohl nie mit Glyphosat Kontakt, hatte sich aber vorher nach DEMETER ernährt. Nach der Logik mancher Foristen, könnte also auch das die Ursache sein. im Übrigen: Wie das IARC zu seiner isolierten Auffassung gekommen ist, kann man hier nachlesen: https://schillipaeppa.net/2017/10/14/portier-papers/
... nach Demeter ernähren - man kann lediglich nach Demeter-Richtlinien erzeugte Lebensmittel kaufen und sich damit ernähren.
Wenn im Lebensumfeld jedoch die Giftspritzer ihre Nebel versprühen, kann eine gesunde Ernährung an einer kanzerogenen Wirkung auch nichts ändern.
In der Flut der Glyphosat-Befürworter, die über diese Forumsseiten schwappt, fällt die Ignoranz gegenüber den vielen Berichten aus aller Welt auf. Wer mag es sein, der diese Horden auffährt bzw. bezahlt?
Glücklicherweise kann der ernsthaft Interessierte, z.B. per Google, die Erfahrungsberichte der Glyphosat-Opfer selber finden, die einige Schreiber hier zu überschreien versuchen.
Die zu Monsanto-Gegnern gewordenen Menschen haben keine Lobby, nur Bayer-Monsanto hat eine - und hier, in diesem Blog, können wir sie erleben.

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Abel Frühstück 13.08.2018, 21:45
198.

Es ist schade, es so persönlich sagen zu müssen. Aber Frau Merlots ausdauernde Agenda zum Thema Glyphosat ist wirklich sehr auffällig. Ein paar Vorträge bei Bayer weniger und etwas mehr Distanz täten der Aufklärungsarbeit als Journalistin sicher gut.

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Abel Frühstück 13.08.2018, 21:55
199.

Zitat von Yves Martin
Die Umwelthysteriker auf SPON und anderswo, die sich durch naturwissenschaftliches Nicht-Wissen auszeichnen, sind darauf angewiesen, strikt zu glauben. Zum Beispiel: "Bayer böse, Bauer brav." Wissenschaftliche Studien, die zu Dutzenden das genaue Gegenteil dieses Glaubens beweisen, können da nur gekauft sein. Wenn ich lange genug behaupte, dass man von der Musik von Helene Fischer Ohrenkrebs bekommt und meine Oma als Beweis anführe, die immer so ein komisches Jucken in den Ohren hatte, bevor sie starb, kriege ich bestimmt auch ein paar Millionen. Und dass die Rückseite des Mondes grüne Flecken hat, weiss auch jeder. Das eigentliche Problem (siehe "Dieselgate") sind nicht Monsanto oder VW. Sondern die mittlerweile erschreckend fehlende Allgemeinbildung breiter Bevölkerungsschichten. Menschen, die ungeprüft alles glauben, was man ihnen erzählt, wenn es nur unter die eigene Filterblase passt, sind gefährlicher als alles Glyphosat der Welt zusammen.
"Umwelthysteriker"? "Das eigentliche Problem (siehe "Dieselgate") sind nicht Monsanto oder VW... "?
Sie haben ja eine interessante Art zu diskutieren. Auch ihr polemisch konstruiertes Beispiel mit der "Oma" zeigt eher, wer vielleicht eher "erschreckende" Mängel an den Tag legt. Im übrigen lehen viele Glyphosat deshalb ab, weil es eine erschrekckende (!) Abhängigkeit von Monsanto erzeugt. Denn nur mit deren gentechnisch veränderten Pflanzen ist Landwirtschaft weiterhin möglich. Was mangelnde Biodiversität - bis hin zum Insekten- und damit Vogelsterben - und Verödung der Böden auslöst, erleben wir gerade erst im Vorgeschmack. Ums ebenso polemisch zu sagen: Frau Merlot wird uns aber sicher erläutern, dass dies alles übertrieben sei, weil sie davon auf Vorträgen bei Bayer noch nie etwas gehört hat.

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