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Millionen-Schmerzensgeld in den USA: Warum das Glyphosat-Urteil kein Beweis für ein K
DPA

Ein Hausmeister soll an Krebs erkrankt sein, weil er über Jahre Glyphosat angewendet hat. So sieht es ein Schwurgericht in den USA. Wissenschaft und Umweltbehörden kommen zu einem anderen Schluss.

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Zwitscher 13.08.2018, 14:10
30. Warum

zahlen wir viel Geld für hervorragende wissenschaftliche Einrichtungen wie das BfR oder die EFSA, in denen hoch qualifizierte Fachleute arbeiten, wenn wir trotzdem immer alles besser wissen? Besser gleich alles verbieten, was nach Industrie, Gentechnik, Chemie oder Pharma klingt. - Außer man ist mal ein medizinischer Notfall...

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mr future 13.08.2018, 14:10
31. Ist Glysophat gleich Glysophat?

Ist Glysophat in Argentinien gleich angemischt wie in Europa? Es geschieht Bayer ganz recht, nach dem Kauf einer so belasteten Firma rechtzeitig nach dem Übergang mit den Altlasten konfrontiert zu werden. Das lag ja schon in der Luft. Dabei ist das monopolisierende Monsanto-Konzept mit der Kombination aus Glysophat und Gensamen vielleicht noch schädlicher für die globale Landwirtschaft als die "Pflanzenschutzmittel" selber. re future

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Kleinunternehmer 13.08.2018, 14:12
32.

Zitat von Planquadrat
mir kaum vorstellen, dass ein Mittel, das Pflanzen absterben lässt, für Menschen unschädlich sein soll.
Das ist eben die Vorstellung eines Laien.

Selbstverständlich gibt es sehr viele Stoffe, die für uns vollkommen ungefährlich sind, aber schon für andere Tiere - die nun deutlich mehr genetische Verwandtschaft mit uns aufweisen als Pflanzen - hochtoxisch sind.

Einfach mal informieren, wo und wie Glyphosat überhaupt wirkt.

Mit "die Dosis macht das Gift" haben Sie natürlich immer Recht - aber dann kann man wirklich jede Substanz heranziehen und ihr Gesundheitsschädlichkeit attestieren.

Ich mag Glyphosat auch nicht - aber nicht wegen einer nicht nachgewiesenen krebserzeugenden Wirkung sondern weil es wirklich zu Artenarmut und dadurch bedingt zu Insektenarmut führt.

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Grummelchen321 13.08.2018, 14:16
33. Auch die

Studien beweisen nicht das Gegenteil.Sie wurden schließlich von Monsanto/Bayer bezahlt.Welcher wissenschaftler beißt schon die Hand die Ihn füttert.Auch ein deutscher Professor ist daran beteiligt wie das Magazin Panorame berichtete.Schlimmer noch dieser Professer berät in Berlin die Politik.Er sagt selbst es gäbe keine Interessenskonflikt zwischen bezahlten Studien und seiner Beratertätigkeit oder Konzernen.

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Havel Pavel 13.08.2018, 14:16
34. Beweislastumkehr heisst das Zauberwort

So ein Urteil hätten die Veratwortlichen des Konzerns wohl nicht erwartet. In den USA ist es halt nicht so leicht sich auf die "Nichtnachweisbarkeit" einer Wirkung zu berufen, denn das Gegenteil, nämlich die Unbedenklichkeit dieses Zeugs ist schliesslich ebensowenig konkret nachweisbar. Die Richter haben also mal ein deutliches Zeichen gesetzt, um die Verantwortlichen zu einem sensibleren sorgfältigeren Umgang mit den Untersuchungen zu der Gefährlichkeit dieses Mittels anzuhalten. Intensivere Forschungen werden nun sicher folgen, denn die Höhe der Schadenersatzsummen geben ganz sicher genügend Anreize dazu dies künftig nicht mehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Somit dürften viele vom Urteil indirekt einen Nutzen haben, denen der Umgang mit dem Wundermittel ebenfalls Bedenken liefert.

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spmc-125536125024537 13.08.2018, 14:16
35. Nach diesem Urteil

von Laienrichtern kann man alle klinischen und toxikologischen Studien wegschmeissen. Es ist das juristische Pendant zur Leugnung des Klimawandels. Viele Stimmen hier zeigen, dass einem aus Verschwörungstheorien geborenem Bauchgefühl mit Fakten einfach nicht beizukommen ist.

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Pless1 13.08.2018, 14:19
36.

Zitat von marcus.w
BEWEISEN lässt sich allerdings ein RISIKO, da diese Menschen nachweislich erhöhte Krebsraten haben, im gegensatz zu solchen, die es nicht hatten.
Hätten Sie den Artikel gelesen wüssten Sie, dass genau das Gegenteil von dem richtig ist, was Sie hier behaupten.

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olivergarch 13.08.2018, 14:19
37. Weiß...

... die Autorin, was das Wort Korrelation bedeutet, wenn einen Satz später steht, es gäbe doch keine?

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horstenporst 13.08.2018, 14:20
38.

Zitat von marcus.w
Natürlich ist das Urteil kein Beweis für einen Verdacht - Blödsinniges Wortkonstrukt. Aber das Urteil zeigt: Leute die damit umgehen mussten, haben Krebs. Ob sie den Krebs mit oder ohne Glyphosphat bekommen hätten, lässt sich nicht beweisen. BEWEISEN lässt sich allerdings ein RISIKO, da diese Menschen nachweislich erhöhte Krebsraten haben, im gegensatz zu solchen, die es nicht hatten.
Falsch. Der Artikel erklärt doch, dass eben gerade keine (!) erhöhte Krebsrate bei Farmern, die Glyphosat verwenden, im Vergleich mit solchen die es nicht benutzen, gefunden wurde.

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redfish 13.08.2018, 14:21
39. Laienrichter...

Vor dem Hintergrund dieses Berichtes versuche ich nun noch einmal, meine Meinung zum Thema zu sagen, nachdem mein Kommentar am anderer Stelle von der Redaktion zensiert wurde. Also: wie kann es sein, dass Laienrichter, die wohl offenkundig keine Ahnung von der Sache haben, solche weitreichenden Urteile fällen? Die Autorin des Berichtes hat Studien seriöser Organisationen genannt, die das Gegenteil dessen belegen, was der Kläger behauptet. Dies übrigens auch an die Adresse der Industrie-Basher unter den Foristen, die auf die Autorin losgehen.

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