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Mini-Fabriken: Forscher prognostizieren nächste digitale Revolution
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Unikate aus dem 3D-Drucker, vom Lasercutter hergestellte Bauteile: MIT-Forscher glauben an die nächste digitale Revolution, die virtuelle und reale Welt zusammenführt. Willkommen im Fablab!

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alsterherr 16.02.2018, 10:10
1.

Und wieder ist es erschreckend, wie wenig Frauen sich für diese Themen interessieren. Schaue ich mich in lokalen Makerspaces um, sehe ich zu 95% Jungs und Männer, in meinem Freundeskreis haben 3 Personen ihren eigenen Workshop, alles Männer zwischen 25 und 45 ... wo sind die Frauen und wieso interessieren sie solche zukunfstweisenden MINT Themen nicht?

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rainerwäscher 16.02.2018, 10:11
2. Versteh ich nicht

Die Dinge, die ich brauche (wenn überhaupt), bestehen aus vielen verschiedenen Einzelteilen aus verschiedenen Materialien, die auf für mich schwer verständliche Weise zusammengesetzt werden und zusammenarbeiten.
Noch mehr Schlüsselanhänger aus Plastik oder irgendwelche Dekoartikel brauche ich nämlich nicht, sondern ein Auto, ein Tablet, ein Handy...

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Ignorant00 16.02.2018, 10:15
3. Rohstoffe vergessen?

Ich finde den Gedanken ja sehr spannend, aber eines wird hier doch komplett vergessen: die Rohstoffe!

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sincere 16.02.2018, 10:20
4. Mittendrin aufgehört zu lesen

Der Autor kommt irgendwie nicht zum Punkt, ich höre immer nur revolution aber nichts konkretes

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kakadu 16.02.2018, 10:30
5.

"rechter Visionär" klingt komisch

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horstenporst 16.02.2018, 10:32
6.

Zitat von Ignorant00
Ich finde den Gedanken ja sehr spannend, aber eines wird hier doch komplett vergessen: die Rohstoffe!
Genau das war auch mein erster Gedanke. Am Ende des Artikels wird ja "peak oil" erwähnt. Der Artikel verschweigt aber, dass sämtliche Materialien, die gegenwärtig im 3D Druck verwendet werden, auf Erdöl basieren. Statt in Fablabs Einwegprodukte zu produzieren, sollte sich die Menschheit besser gedanken machen wie man eine "circular economy" realisiert.

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gedu49 16.02.2018, 10:33
7. Fluch oder Segen ?

Es ist schon heute möglich eine Werkzeugmaschine aus der Ferne zu steuern. Deshalb kann man in naher Zukunft "Gewinnoptimierung" betreiben, indem man einige wenige Spezialisten in einem fernen Land ausbildet, die die Maschienen warten können und die Produktentwicklung und Maschinensteuerung aus dem eigenen Land durchführt. Das Bestücken der Maschinen mit Material und die Entnahme fertiger Werkstücke können dann Billigstlöhner übernehmen.

Frage: Was wird dann z.B. aus unseren deutschen Blaumännern ?
In einer Vorstufe war es in meinem Betrieb schon 1980 möglich in einer vernetzten Taktstraße komplizierte, große Werkstücke aus Rohlingen herauszufräsen, zu bohren, Passungen zu reiben oder Gewinde zu schneiden. Der Arbeiter spannte lediglich das Werkstück von Hand auf und entnahm nach einigen Stunden das Fertigteil. Selbst der Werkzeugwechsel war automatisiert.

Jetzt --2018-- ist die Entwicklung wesentlich weiter gekommen, wie lange wird es dauern bis wenige Spezialisten ( Programmierer) die Arbeit von Dutzenden Arbeitern übernehmen können ? Wer aber wird die Produkte dann kaufen können, wenn nur noch billige Hilfskräfte und ganz wenige Spezialisten benötigt werden ?
Der sogenannte Replikator aus Syfi dürfte aber allezeit nur in den Filmstudios funktionieren.

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veritas31 16.02.2018, 10:35
8. Stimmt genau

Zitat von rainerwäscher
Die Dinge, die ich brauche (wenn überhaupt), bestehen aus vielen verschiedenen Einzelteilen aus verschiedenen Materialien, die auf für mich schwer verständliche Weise zusammengesetzt werden und zusammenarbeiten. Noch mehr Schlüsselanhänger aus Plastik oder irgendwelche Dekoartikel brauche ich nämlich nicht, sondern ein Auto, ein Tablet, ein Handy...
Das sehe ich genauso. Gut, ich kann mir allen möglichen Krimskrams aus dem 3D Drucker lassen oder, von mir aus, auch etwas komplexere Maschinchen irgendwie zusammen schustern (dafür muss ich dann aber die Funktionsweise verstehen) aber wenn es wirklich um die Dinge geht, für die ich heute Geld ausgebe...das funktioniert meiner Meinung nach nicht.
Ich brauche ein neuen Herd, ich brauche Bremsbeläge für mein Auto, ich brauche ein neues Bett oder auch einfach eine neue Bohrmaschine usw.
Wie soll so etwas denn aus einem "Fablab" kommen?
Klar, der PC wurde seinerzeit auch extrem unterschätzt aber hier geht es um etwas viel komplexeres.
By the way...wie ebenfalls schon geschrieben wurde...es geht auch um die Rohstoffe!
Also..alles Unsinn...vielleicht im Jahr 2150 (falls es die Menschheit dort noch geben sollte)

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bernhard.geisser 16.02.2018, 10:46
9.

Trotz relativ hoher wirtschaftlicher Effizienz beim Verbrauch von Energie und Rohstoffen, haben heute nur rund ein Drittel der Weltbevölkerung ein angenehmes Wohlstandsleben.
Die realen Warenflüsse sind viel gewaltiger und von den meisten nicht wahrgenommen. Deutschland importiert z.B. jeden Tag für jede Person über 200g Soja, ein erheblicher Teil von Flächen mit abgeholztem Urwald. Welche Alternative zu 200g Soja-Import soll jetzt da die "Dritte digitale Revolution" bieten? Soja drucken?

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