Forum: Wissenschaft
Ministerin Karliczek in der Kritik: Dokumente erhärten Zweifel an Vergabeverfahren f
Rüdiger Wölk/ imago images

Eine Batteriefabrik soll in Münster angesiedelt werden - in der Nähe hat die Forschungsministerin ihren Wahlkreis. Interne Dokumente legen nahe: Das Auswahlverfahren lief offenbar nicht sauber ab.

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vfleischhauer 25.09.2019, 13:22
1. Unser Sohn hat in Münster

vor kurzem ein naturwissenschaftliches Masterstudium absolviert. Das Fach schreibe ich aus Höflichkeit nicht dazu. Die Ausstattung der Uni ist im Bereich Naturwissenschaft unglaublich schlecht. Da mussten einfachste Hilfsmittel gebraucht bei EBay gekauft werden. Analysegeräte waren teilweise viele, viele Jahre alt. Das man an so einer Uni Hochleistungsforschung ansiedeln will ist einfach nur schlimm.

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Misanthrop 25.09.2019, 13:23
2. Mitkopplung

Es ist gut so, dass die Investition nicht in BaWü oder Bayern getätigt wird. Wenn immer nur die Besten ausgewählt und gefördert werden, entsteht eine Mitkopplung, auch Teufelskreis genannt. Der Rest wird immer weiter abgehängt. Nicht die Nummer 1 zu sein, heißt ja nicht, ungeeignet zu sein.
Somit freue ich mich für Münster, gutes Gelingen!

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BahnCard50 25.09.2019, 13:23
3. Entscheidung ist gefallen, jetzt MACHEN.

Weil bei uns immer jeder einzelne Teilschritt immer nachträglich - am besten höchstrichterlich - aufgearbeitet werden muss, bis alle Interessenvertreter zufrieden sind, darum sind wir in so vielen Bereichen nicht mehr vorn. Wenn wir das ändern wollen, müssen wir endlich wieder MACHEN. Sowenig ich Frau K's Wirken mag, scheint Münster ja nach Meinung der beratenden Experten, wenn vielleicht auch nicht nach jeder Lesart der ideale aber immerhin ein geeigneter Standort zu sein. Also kann das Institut dort arbeiten. Und genau damit sollte jetzt schnellstmöglich begonnen werden.
Also: die Entscheidung ist gefallen, weiter im Text.

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claus7447 25.09.2019, 13:28
4. Nichts anderes war

zu erwarten. CDU Mauschelei auf CSU Level!

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Das kannste wissen 25.09.2019, 14:11
5. Vielleicht könnte man

auch ganz einfach mal darüber diskutieren, warum diese Investition nicht in die Lausitz, also ins Ländereck Brandenburg-Sachsen geht.

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fillthegap 25.09.2019, 14:11
6.

in BW steht alles bereit, gebäude mitarbeiter... in münster nichts, nur das planverfahren bis man sich einigt wo was gebaut wird, wird jahre dauern. ok, wir haben echt zeit bei dem thema, die chinesen warten doch gerne daß wir mitkommen.

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goldenrome 25.09.2019, 14:12
7. Das was #2 & #3 sagen

Da hat die Monopolbildung innerhalb Deutschlands mal nicht geklappt. So ein mist aber auch. Kann ja nicht sein das auch andere geeignete Gebiete mal gefördert werden, wo kommen wir denn da hin! Wenn die gute Frau von Anfang an Befangenheit bekundet hat, und andere die Entscheidung trafen, Sie die "nur" zu verantworten hat, und ein geeignetes Gebiet mit offensichtlichen Förderungsbedarf dabei raus kommt, sollten wir jetzt alles in unserer Macht stehende tun, damit daraus nichts wird. Gute Idee! Wie wäre es mit Vernetzung?

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bernteone 25.09.2019, 14:27
8. Politische Entscheidungen werden

doch meist nicht wirtschaftliche Aspekten getroffen . Was soll die ganze Aufregung , der Süden steht doch wirtschaftlich glänzend da und NRW kann jeden Arbeitsplatz gebrauchen . Schlechte Verlierer .

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tinnytim 25.09.2019, 14:27
9.

Zitat von Das kannste wissen
auch ganz einfach mal darüber diskutieren, warum diese Investition nicht in die Lausitz, also ins Ländereck Brandenburg-Sachsen geht.
Weil es hier um Grundlagenforschung auf Weltniveau gehen wird und weder die Infrastruktur noch das soziale Umfeld der Lausitz ansprechend für wissenschaftliche Experten ist. Die TU Cottbus ist sicher ne schicke kleine Uni, hat aber eben wenig Expertise auf dem Gebiet vorzuweisen. Manches sollte man eben nicht mit Gewalt übers Knie brechen. Die Region kann sich ja um die spätere Fertigung der Batterien bewerben, da spricht nichts dagegen.

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