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Mit Sigmund Jähn durch Baikonur: "Bisschen außerhalb der Vorschriften"
DPA

Vor genau 40 Jahren flog Sigmund Jähn ins All, als erster Deutscher. Im Osten war der Kosmonaut ein Held, im Westen lange fast unbekannt. Was denkt er heute über seine Mission? Ein Treffen an historischem Ort.

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Ingolf Thiel 26.08.2018, 15:48
1. Helden der DDR

Tja, so geht man mit Helden um, die nicht ins Gesamtdeutsche Raster passen!
Für mich war er Kosmonaut und nicht Kommunist, unsere Staatsführer machen uns zu dem, was wir sein sollen, das war schon immer so!

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srbler 26.08.2018, 16:03
2. danke-

das ist mal ein wohltuend sachlicher artikel über den siggi- da geht es mal nicht um die politischen aspekte- danke dafür.er hat respekt verdient und er ist wirklich ein feiner, bescheidener mann geblieben

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robin-masters 26.08.2018, 16:04
3. Spot

kommt meistens von Neid oder von Unwissenheit, von daher braucht sich Herr Jähn keine Gedanken machen.
Ins All zu fliegen war zu dieser Zeit und sicher auch in der heutigen Zeit, ein großes Risiko und die Vorraussetzungen dafür waren extrem. Körperlich und Geistig muss man dazu sehr hohe Vorraussetzungen mitbringen.
Das die DDR es 5 Jahre früher als die BRD geschafft hat, spricht auch dafür, das man sich wesentlich früher Gedanken gemacht hat, weil auch die Vorbereitung entsprechend lange dauert.
Das man alles nur den Russen zu verdanken hat, stimmt nur zum Teil - weil, wie man lesen kann, auch technisch etwas von der DDR erwartet wurde.
Historisch gesehen ist Herr Jähn der erste deutsche im All und das wird auch so bleiben, auch wenn er vielleicht auf der "falschen" Seite der Grenze geboren wurde.

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heinrich.busch 26.08.2018, 16:50
4. Danke für einen herrlich

politisch entspannten Artikel. Ein Stück weit liegt es vielleicht auch an den "Weltraumfliegern" die ihr Privileg in den Mittelpunkt gestellt haben und auch jetzt stellen und sich von den "politischen Schwätzern" in Ost und West haben nicht vereinnahmen lassen. Ganz bestimmt liegt es auch an der auffallenden Bescheidenheit aller, aber besonders von Herrn Jähn.

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vox veritas 26.08.2018, 17:01
5.

"Die Bundeswehr präsentiert das Raumschiff ziemlich verschämt, weil Generalmajor Jähn einer der allerletzten Mitarbeiter der Nationalen Volksarmee der DDR war - also von der ehemaligen Konkurrenz, sozusagen."

Nach dem neuen Traditionserlaß der Bundeswehr kann die NVA nicht für die Begründung neuer Traditionen herhalten - aus gutem Grund. Von daher darf Herr Jahn (oder der Redakteur) froh sein, daß sein Raumschiff dort hängt, wo es ist.

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Crom 26.08.2018, 18:23
6. @3

Ulf Merbold ist auch östlich der Grenze geboren, durfte aber in der DDR nicht studieren und ist daher in den Westen gegangen. Beide Geschichten der ersten beiden Deutschen im All sind daher sehr interessant und jede für sich einzigartig.

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christel143 26.08.2018, 18:41
7. Der Herr Jahn

heißt aber Jähn und was die Bundeswehr wo und wie Präsentiert wird ihm (Den Herren Jähn)
um den Schlaf bringen :-))

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vinoveritas 26.08.2018, 20:43
8. ... neuer Traditionserlaß der Bundeswehr ...

Micht nur das Pseudonym Vox Veritas ist anmaßend. Ihr Beitrag ist es auch! Und wo wir gerade Bei Traditionen sind: Sie befinden sich damit wirklich langwährender Tradition so mancher Menschen aus dem Westen den Menschen im Osten den Osten erklären zu wollen. Und dies nicht nur in arroganter sondern auch in anmaßend-verletzender Weise.Jörg Paschold

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vinoveritas 26.08.2018, 20:57
9. Noch einmal zur Stimme der Wahrheit:

Der von sehr vielen Menschen im Osten hochgeschätzte Siegmund Jähn ist der erste Deutsche im Weltraum. Darauf können Sie als Deutscher Staatsbürger doch auch stolz sein-oder? Auf jeden Fall ändert ein Traditionserlaß der BW daran nichts. Weil man Fakten nicht per Dekret oder Erlaß tilgen kann. Und deshalb ist es nicht eine Frage des Wohlwollens ob die Raumkapsel mit der Jähn gelandet ist der Öffentlichkeit gezeigt wird sondern ein Gebot der Zeitgeschichte und des respektvollen Umganges mit großen menschlichen Leistungen. Schreiben Sie sich das bitte hinter. die Ohren.JörgPaschold

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