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Mobilfunk, Atomkraft, Radon: Deutsche beurteilen Risiken durch Strahlung falsch
Uwe Umstätter/ Westend61/ Getty Images

Die meisten Bundesbürger halten die Strahlung durch Handys oder Atomkraftwerke laut einer Umfrage für beunruhigend. Die größte Strahlengefahr ist vielen nicht bekannt: Radon.

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dncreaserv 28.11.2019, 08:40
1. Neueste Info zu gefährlicher

Strahlung: Die Hitzestrahlung geht offenbar auch von sogenannten Radiatoren aus, wie sie in vielen Wohnungen kritiklos verbaut wurden. Eine Verschwörung?

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neutron76 28.11.2019, 08:42
2. Deutschland ist die Hypochonder-Nation

Als ich klein war, gab es lange Diskussionen ob Mikrowellen das Essen giftig machen. Später wurde gegen Kernkraftwerk demonstriert. Dann wurde die digitalen Handynetze aufgebaut. Für die Leute, die gerne Angst haben, gab und gibt es immer etwas zu tun. Leider steht uns diese Technologiefeindlichkeit im Weg. Auch Umweltschutzmaßnahmen werden in ihrer Wirkung völlig falsch bewertet (z.B. Verzicht auf Plastiktüten vs. Primärenergieverbrauch).
Vielleicht würde mehr Physikunterricht in der Schule helfen?

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emcioran 28.11.2019, 08:44
3. Wirklich alles abdichten??

Auch das Kellerfenster im Heizraum?? Was soll der pauschale Blödsinn??

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Phil2302 28.11.2019, 08:44
4. Physikunterricht

Ist Thema jedes Physikunterrichts der Oberstufe, zumindest in NRW. Aber ist ja nun mal kein Pflichfach. Hab sogar mal einen Journalisten gelesen, der keine Mikrowelle besitzt, weil er Angst vor der Strahlung hat. Wie soll man irgendeinem Text von so einen Menschen Glauben schenken? Die Argumentation mit den Handymasten ist übrigens die gleiche wie bei Homöopathie. Einzelfälle, die statistisch im Rauschen untergehen, werden zu Beweisen für die Schädlichkeit/Nützlichkeit herangezogen.

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Lisa A. 28.11.2019, 08:52
5. Risiken der Kernkraft sind nicht überschätzt

Die Risikobewertung der Atomenergie geht weit über die Betrachtung des laufenden Betriebes der Reaktoren hinaus - Stichwort: Tschernobyl, weltweit ungelöste Entsorgungsfrage. Überschätzt sind die Risiken der Atomenergie daher nicht, wie aus einer Stellungnahme des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit hervorgeht: https://www.bfe.bund.de/SharedDocs/Stellungnahmen/BfE/DE/2019/1127-bfs.html

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butzibart13 28.11.2019, 08:54
6. Strahlen - gefährlich?

Ich erinnere mich schwach an einen Artikel im SPIEGEL, dass im Rahmen der Hormesis-Theorie, kleine Dosierungen eines gefährlichen Stoffes die Immunabwehr eines Menschen stärken. Bei Radon war das an den Beispielen der brasilianischen Stadt Guarapari und der iranischen Stadt Ramsar gegeben. Angeblich haben Wissenschaftler sogar letztes Jahr aus diesem Grund zu einer Lockerung der Strahlenschutzverordnung angeraten. Und bei Smartphones liest man immer wieder mal etwas über das Unfruchtbarwerden der Männer durch den engen Körperkontakt.

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Palmstroem 28.11.2019, 08:55
7. Deutsche beurteilen Risiken durch Strahlung falsch

Kein Wunder bei einem Volk, dass Atomkraftwerke für A-Bomben hält und Funkmasten für Mikrowellen!
Bliebe noch die Frage, welchen Einfluss die Medien daran haben!

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rst2010 28.11.2019, 08:57
8. "Radon zerfällt nach dem Einatmen in der Lunge, dabei wird radioaktive

... Strahlung freigesetzt"

ist nicht ganz korrekt. Radon zerfällt gemäß seiner Halbwertszeit, nicht jedes eingeatmete Radon-Molekül zerfällt bei Eintritt in die Lunge, es sollte heißen: 'Wenn Radon in der Lunge zerfällt ...'

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Objectives 28.11.2019, 08:59
9. Keine Langzeitstudien

Gerade was Handystrahlung betrifft, kann es noch keine Langzeitstudien geben. Daher sind alle Aussagen mit Vorsicht zu genießen. Weniger ist bei Strahlung immer mehr. Das lernt man schon beim ersten Sonnenbrand. Auf keinen Fall naiv sein!

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