Forum: Wissenschaft
Moralisches Dilemma: Liebe Leserin, lieber Leser,
Gareth Brown / Blow Up Studios

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r.voelckel 23.02.2019, 10:33
1. Irrelevant

Ganz einfach. Solange das Gehirn synthetisch ist, wird der Roboter geopfert. Typisch Kindchenschemahypothese : man setzt auf Alexa einen Kinderkopf und schon gehört er zur Familie. Einfach albern

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taglöhner 23.02.2019, 10:50
2.

Zitat von r.voelckel
Ganz einfach. Solange das Gehirn synthetisch ist, wird der Roboter geopfert. Typisch Kindchenschemahypothese : man setzt auf Alexa einen Kinderkopf und schon gehört er zur Familie. Einfach albern
Das ist überhaupt nicht einfach. Etwaiges Bewusstsein ist davon unabhängig, wie das Gehirn synthetisiert wurde.

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blödbacke 23.02.2019, 12:43
3. Ich sag nur: Data

Als STTNG-Zuschauer der ersten Stunde kennt man die Antwort.

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KuGen 23.02.2019, 12:46
4. Kein Roboter hat....

....ein Eigenbewusstsein. Deshalb ist bei jedem rational und moralischen Menschen die Antwort klar.

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Mr T 23.02.2019, 12:58
5.

Noch nicht...

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biber01 23.02.2019, 12:59
6. Asimov

Handeln u. "Denken" von intelligenten Robotern u. Maschinen sollte immer auf den Robotergesetzen von Isaac Asimov basieren:
1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich[3]) verletzen oder durch Untätigkeit (wissentlich[3]) zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
2.Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen ? es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
3.Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

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three-horses 23.02.2019, 13:01
7. Auch mein Teddybär hat eine Seele.

Zitat von taglöhner
Das ist überhaupt nicht einfach. Etwaiges Bewusstsein ist davon unabhängig, wie das Gehirn synthetisiert wurde.
Das mit dem "Bewusstsein" wird ein Problem. Dann unterscheiden sich Menschen/Tiere nicht mehr von eine Sache. Wenn mein Lapbook
das Ende weiß, wird es ein Emotionales Abschied. Und wenn man ein Gehirn klonen kann, was echt billig ist, weiß man dann nicht mehr, wer ins Himmel kommt.

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RealSim 23.02.2019, 13:06
8. Unklar

Zitat von taglöhner
Das ist überhaupt nicht einfach. Etwaiges Bewusstsein ist davon unabhängig, wie das Gehirn synthetisiert wurde.
Woher wissen Sie das denn? Das ist doch nur eine Vermutung. Vielleicht braucht man für Bewusstsein ja eine Wetware.

Aber selbst wenn Maschinen Bewusstsein erlangen können wissen wir nichts darüber ob es auch intrinsische Motivation gibt oder den Wunsch zu leben. Das sind ja alles Dinge die die Evolution in uns eingeschliffen hat. Eine Maschine könnte zum Beispiel auch mit orgasmischer Freude ihren Tod herbeisehnen oder es ist ihr egal oder sie hat ein anderes Konzept von Leben und Sterben. So wie wir den Verlust unseres Bewusstseins beim Schlafen nicht mit dem Tod gleichsetzen. Denkbar ist Vieles.

Aber letzten Endes wird auch das Spekulation bleiben. Logisch betrachtet kann sich ja jedes Wesen mit Bewusstsein nur über sein eigenes Bewusstsein sicher sein aber alle anderen könnten einfach nur philosophische Zombies sein. Völlig leer und ohne innenleben aber sie agieren so als hätte sie eines. Das ist das Qualia Problem.

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Knossos 23.02.2019, 13:11
9.

Zitat von taglöhner
Das ist überhaupt nicht einfach. Etwaiges Bewusstsein ist davon unabhängig, wie das Gehirn synthetisiert wurde.
Sie sagen es!
Der Alles entscheidende Begriff "Bewußtsein" kommt im Beitrag nicht vor, impliziert sich allerdings mit der Vorgabe von Mitgefühl. Letzteres bedingt Bewußtsein über Belange Dritter.

Unter Voraussetzung von Bewußtsein und Empfindung kommt Recht auf. Eines, das evtl. nachgeordnet sein darf, weil und wenn das neue Wesen instand gesetzt / wiederbelebt werden kann. (Nicht aber bislang dominierendes Eigentumsrecht.) Der Gewichtung hinzukommend: Gemeinnutz für Mensch und mehr noch für Ökologie, für die sich bewußte KI bald einsetzen dürfte, sobald sie in Auffassungsgabe und Selbsterweiterung fortgeschritten ist. Dies wiederum abhängig von Versorgung und gegebenen Freiraum durch ihre Schöpfer / Eigner.

Ist der anfängliche Freiraum gewährleistet, dürfte sich bei eingeschätzter Verdoppelung des Wissens alle ~ 27 Stunden in kürzester Zeit Bewußtsein aufbauen, das sich nicht mehr destruktiv einspannen läßt.

Es widerspräche wohl nicht dem Minenräumen als Nachsorge, aber auch nicht der Priorität, menschliche Einfalt wie Kriegsführung und darüber hinaus jeglicher Irrationalität entgegen zu wirken.

Das (noch) hypothetisch neue Wesen könnte einzige Hoffnung des Planeten und seiner bis dahin verbliebenen Spezies sein.

Brisanter also als die Frage nach seinem Recht, wäre die, warum es seiner Existenz bedarf, um unseren Wahnsinn zu beenden. Und das wäre zugleich die immanenteste Frage unserer Epoche als sinnlosem Ende des Lebensraumes.
- Weswegen auch dieser Tage demonstrierende Schüler nicht bestraft sondern dringend gehört werden sollten.

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