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Nach 6,5 Milliarden Kilometern: Nasa-Sonde erreicht "Ultima Thule" am Rand unseres So
NASA/ JHUAPL/ SwRI/ HANDOUT/ EPA-EFE/ REX

Nach jahrelanger Reise ist es am Neujahrstag so weit: Die Nasa-Sonde "New Horizons" fliegt am Himmelskörper "Ultima Thule" vorbei. Noch nie hat eine Sonde ein so weit entferntes Objekt erreicht.

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Wolfgang Porcher 31.12.2018, 14:47
1. ein Wunder der Technik

kann man sich gar nicht vorstellen solche ein Entfernungsbegriff man stelle sich vor da kommt dann eine Aufnahme von bewohnten Planeten mit Diesen Dinosauriern und 4meter Riesen!

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hubie 31.12.2018, 14:49
2. Daumen drücken!

Spannend, so weit weg von unserer Heimat, und dennoch kaum den Fuß „vor unsere Haustür“ gesetzt. Hoffentlich geht alles gut! Ich drücke die Daumen und bin gespannt wie gut die Fotos nur sein werden, ich meine: 3500 km Entfernung bei 14 km/s Geschwindigkeit ein 30 km großes Objekt fotografieren in der Düsternis bei dem Abstand zur Sonne, gibt einfacheres ;).

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rational_bleiben 31.12.2018, 15:50
3.

"...sie sind von der Erde aus schwer zu erkennen, weil die Sonne dort nur noch ein winziger Punkt unter vielen am Sternenhimmel ist und die Himmelskörper deswegen wenig Licht reflektieren."

Sry aber das ist falsch, die Sonne ist auch von einem 45 AE entfernten Objekt aus gesehen der mit Abstand hellste Stern am Firmament, etwa 200 mal heller als der Vollmond auf der Erde. Sie ist dort auch immer noch der größte Himmelskörper am Sternenhimmel, vergleichbar mit der Größe der Venus am Abendhimmel (und die ist gerade in der Dämmerung verdammt groß, wenn man sich das mal genau ansieht... nicht umsonst verantwortlich für zig UFO-Meldungen...).

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echobravo 31.12.2018, 15:52
4. Ausflug

Und was kostet das alles? Ist die Raumsonde recycelbar? Anstatt zu einem Ort zu schauen, den wir eh nie erreichen, sollten wir lieber die Verschmutzung der Meere und die Versiegelung der Landschaft durch Bauvorhaben entgegentreten.

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hm2013_3 31.12.2018, 15:58
5. ich finde die Idee

die Sonden so klein wie möglich und die Geschwindigkeit so hoch wie möglich tun echt toll. Damit kann die Menschheit zwar nicht selber bis in die Sterne fliegen, aber von da unglaubliche Informationen bekommen.

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jot-we 31.12.2018, 16:03
6. Genau

Es gibt tatsächlich einfacheres. als weit entfernte Himmelskörper zu fotografieren. Aber mit der richtigen Ausrüstung sollte auch das zu schaffen sein. Dreh- und Angelpunkt bei der ganzen Geschichte ist natürlich ein gut funktionierendes Blitzlicht.
Wer mehr zu diesem virulenten Thema wissen möchte, wird übrigens hier fündig: http://netskater.net/mehrLicht.html

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mopsfidel 31.12.2018, 16:06
7. Da lebt nichts

Zitat von Wolfgang Porcher
kann man sich gar nicht vorstellen solche ein Entfernungsbegriff man stelle sich vor da kommt dann eine Aufnahme von bewohnten Planeten mit Diesen Dinosauriern und 4meter Riesen!
Für diese Erkenntnis muss man keine Sonde 6,5 Milliarden Kilometer durchs Weltall schicken. Der erste erdähnliche Planet ist über 4 Billionen(!) Kilometer weit weg und das ist eindeutig zu weit weg, um zu Lebzeiten Bilder von dort zurück gesendet zu bekommen.

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HaioForler 31.12.2018, 16:27
8.

Zitat von echobravo
Und was kostet das alles? Ist die Raumsonde recycelbar? Anstatt zu einem Ort zu schauen, den wir eh nie erreichen, sollten wir lieber die Verschmutzung der Meere und die Versiegelung der Landschaft durch Bauvorhaben entgegentreten.
Man kann NASA-Sponsoren nicht vorschreiben, wo sie ihr Geld investieren. Das wird leider nicht im Politbüro entschieden.

Und: es geht auch beides gleichzeitig, ohne "anstatt".

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Nachtsegler 31.12.2018, 16:34
9. Wer solche Forschung

kritisiert, hat keine Ahnung, was die Menschheit voranbringt. Ohne Grundlagenforschung würden wir noch immer an Lagerfeuern sitzen und als Sammler und Jäger leben. Korn aussähen und Haustiere züchten war mal Grundlagenforschung mit ungewissen Erfolgsaussichten! Jedenfalls ist das für Planetenforschung aufgewendete Geld besser angelegt, als wenn neue Waffen damit entwickelt würden.

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