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Nach missglücktem Andock-Manöver: Russisches Raumschiff erreicht ISS

Erfolg erst beim zweiten Anlauf: Ein unbemannter russischer Weltallfrachter sollte der Internationalen Raumstation ISS Proviant bringen, flog aber drei Kilometer am Ziel vorbei - TV-Signale störten die Systeme. Erst 48 Stunden später gelang das Andock-Manöver.

albert schulz 04.07.2010, 22:29
1. "jetzt müßte es funktionieren"

Zitat von sysop
Erfolg erst beim zweiten Anlauf: Ein unbemannter russischer Weltallfrachter sollte der Internationalen Raumstation ISS Proviant bringen, flog aber drei Kilometer am Ziel vorbei - TV-Signale störten die Systeme. Erst 48 Stunden später gelang das Andock-Manöver.
Sollte aber keinen verwundern, der einen Computer sein eigen nennt. Die sind ja so was von eigensinnig. Zum Glück sind sie nicht ganz so eigenwillig wie ihre Programmierer, sogar gehorsam. Sie können also, wenn man ihnen gut zuredet, oder ihnen völlig falsche Vorgaben macht was bei den Softwarefetischisten als ausgeschlossen gelten muß.

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maloo 05.07.2010, 07:41
2. Millionenpanne?

"Was als Routinemission geplant war, ist für die Raumfahrtnationen Russland und USA zu einer peinlichen Millionenpanne geworden."

Warum Millionenpanne? Das wäre doch vermutlich nur der Fall gewesen, wenn der Weltallfrachter verloren gewesen wäre. Es hat zwar etwas länger gedauert als geplant, aber das wird doch nicht gleich Millionen gekostet haben.

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dh7fb 05.07.2010, 13:29
3. Beinahe-Katastrophe und Geldverschwendung?

Zitat von maloo
"Was als Routinemission geplant war, ist für die Raumfahrtnationen Russland und USA zu einer peinlichen Millionenpanne geworden." Warum Millionenpanne? Das wäre doch vermutlich nur der Fall gewesen, wenn der Weltallfrachter verloren gewesen wäre. Es hat zwar etwas länger gedauert als geplant, aber das wird doch nicht gleich Millionen gekostet haben.
Volle Zustimmung! Es war keine Millionenpanne. Das Progress-Raumschiff hat mit einiger Verspätung ohne zusätzlichen Aufwand angedockt. Mir ist auch nicht klar, wieso eine kleinere Fehlfunktion gleich "peinlich" ist. Ausserdem wird nicht deutlich, dass das erste Andock-Manöver "gescheitert" ist. Semantisch kann ein Schiff auf Klippen scheitern, dann ist es verloren! Das war nicht der Fall.
Wenn die NASA "beschwichtigt" dann findet man für dieses Verb folgende Synonyme: bagatellisieren, herunterspielen, verharmlosen, unterbewerten. Aber es wurde ja nix weiter als die Realität durch die NASA verkündet. Sie hat nicht beschwichtigt!
Dann nochmal dieser Satz im Artikel: "Der peinliche Zwischenfall kommt für Russen und Amerikaner gleichermaßen zur Unzeit."
Was soll dieser journalistische Mist? Tatsache war: eine automatischen Funktion hat nicht funktioniert, das Manöver wurde kurze Zeit später wiederholt, es ist nix passiert dabei. Ein Autor auch des SPON sollte der ehrliche Mittler sein und nicht versuchen, durch semantische Akrobatsakte eine Meinung zu suggerieren. Mit gleicher Münze heimgezahlt könnte man rufen: "Ein Lehrstück in Demagogie statt sachlicher Berichterstattung!"
DH7FB

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obi wan 05.07.2010, 21:09
4. Auf Thema antworten

Zitat von dh7fb
Volle Zustimmung! Es war keine Millionenpanne. Das Progress-Raumschiff hat mit einiger Verspätung ohne zusätzlichen Aufwand angedockt. Mir ist auch nicht klar, wieso eine kleinere Fehlfunktion gleich "peinlich" ist. Ausserdem wird nicht deutlich, dass das erste Andock-Manöver "gescheitert" ist. Semantisch kann ein Schiff auf Klippen scheitern, dann ist es verloren! Das war nicht der Fall. Wenn die NASA "beschwichtigt" dann findet man für dieses Verb folgende Synonyme: bagatellisieren, herunterspielen, verharmlosen, unterbewerten. Aber es wurde ja nix weiter als die Realität durch die NASA verkündet. Sie hat nicht beschwichtigt! Dann nochmal dieser Satz im Artikel: "Der peinliche Zwischenfall kommt für Russen und Amerikaner gleichermaßen zur Unzeit." Was soll dieser journalistische Mist? Tatsache war: eine automatischen Funktion hat nicht funktioniert, das Manöver wurde kurze Zeit später wiederholt, es ist nix passiert dabei. Ein Autor auch des SPON sollte der ehrliche Mittler sein und nicht versuchen, durch semantische Akrobatsakte eine Meinung zu suggerieren. Mit gleicher Münze heimgezahlt könnte man rufen: "Ein Lehrstück in Demagogie statt sachlicher Berichterstattung!" DH7FB
Es geht darum zu zeigen, daß die die Raumfahrt keinen wirklichen Zweck erfüllt. Die Millionen, die diese Panne gekostet hat hätten viel besser dafür eingsetzt werden können den Hunger auf der Welt zu bekämpfen. Das ist doch klar!!!!

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dh7fb 05.07.2010, 23:20
5. Hunger auf der Welt und ISS

Zitat von obi wan
Die Millionen, die diese Panne gekostet hat hätten viel besser dafür eingsetzt werden können den Hunger auf der Welt zu bekämpfen. Das ist doch klar!!!!
Gut, also erfüllt die Berichterstattung einen missionarischen Auftrag? Und nun sagen Sie doch mal: Wieviel Millionen hat die Panne denn gekostet? Ich sage es Ihnen: die Panne kostete keinen EINZIGEN Euro! Um den Hunger auf der Welt zu bekämpfen wüsste ich sehr viele Quellen, was die Forschung in Richtung Grundlagen und Technologie in Verbindung mit der ISS damit zu tun hat bleibt Ihr Geheimnis. Aus hohlen, uninformierten und konfusen "Gutmenschparolen" werden keine ernsthaften Argumente durch 4 Ausrufezeichen.

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obi wan 06.07.2010, 09:48
6. Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf

Zitat von dh7fb
Gut, also erfüllt die Berichterstattung einen missionarischen Auftrag? Und nun sagen Sie doch mal: Wieviel Millionen hat die Panne denn gekostet? Ich sage es Ihnen: die Panne kostete keinen EINZIGEN Euro! Um den Hunger auf der Welt zu bekämpfen wüsste ich sehr viele Quellen, was die Forschung in Richtung Grundlagen und Technologie in Verbindung mit der ISS damit zu tun hat bleibt Ihr Geheimnis. Aus hohlen, uninformierten und konfusen "Gutmenschparolen" werden keine ernsthaften Argumente durch 4 Ausrufezeichen.
Ich hätte meinen Beitrag explizit als Ironie kennzeichnen sollen ;)
Ich bin da ganz bei Ihnen. Mich hatte nur gewundert, daß sich zu diesem Artikel bis dato noch keiner mit von mir persiflirten Pseudo-Argument gemeldet hatte. Ich weiß auch nicht ganz inwieweit da Millionen gekostet haben soll. Ein bißchen mehr sicher, wegen der angefallenen Überstunden fürs Bodenpersonal. Aber daß es bei der ISS ähnlich wie im Logistkgewerbe Abschläge oder ähnliches bei verspäteter Lieferung zu zahlen gibt halte ich für eher unwahrscheinlich...

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mustermannfrau 06.07.2010, 10:44
7. Mh.

Zitat von obi wan
Ich hätte meinen Beitrag explizit als Ironie kennzeichnen sollen ;)
Ja, das hätten Sie wohl ;o
Zitat von obi wan
Ich bin da ganz bei Ihnen. Mich hatte nur gewundert, daß sich zu diesem Artikel bis dato noch keiner mit von mir persiflirten Pseudo-Argument gemeldet hatte...
Wahrscheinlich sind diese Kandidaten gerade in ihrem wohlverdienten Urlaub auf Mauritius, bei der Fussball-WM zu Besuch in Südafrika oder ahlen sich auf Hawai.

Btw. konnte mir bisher noch keiner erklären, warum die umlaufenden Geldscheine nahrhaft genug sein sollen, um alle Hungermäuler zu stopfen – bei dem bisschen Papier oder Baumwolle...

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