Forum: Wissenschaft
Nachhaltigkeit im Alltag: Auto? Ach, nöö!
DER SPIEGEL

Das Auto einfach mal stehen lassen - vor allem in ländlichen Regionen ist das schwer. Im Nachhaltigkeitstraining von SPIEGEL WISSEN lernen Sie, wie es trotzdem klappt.

Seite 2 von 2
akkarin 23.06.2017, 16:23
10. Wichtig

Es ist manchmal schon merkwürdig, daß Änderungsmöglichkeiten vor der eigenen Nase greifbar sind, diese zu sehen aber ein anderes Thema ist, schon daher finde ich die Thematisierung in SPON wichtig und gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomwessel85 23.06.2017, 16:41
11.

Das letzte Mal dass ich den öffentlichen Nahverkehr benutzt habe war auf der Fahrt zur Zulassungsstelle.
Die Zustände haben mir so einen Schreck versetzt, dass ich die nächsten fünf Jahre keine Bahn mehr betreten werde, dazu ist mir mein körperliches Wohl zu teuer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freudentanz 23.06.2017, 17:12
12. Arbeitsflexilibierung abschaffen! Dann geht das.

Wenn alle zum selben Zeitpunkt anfangen zu arbeiten und quasi gleichzeitig aufhören geht das. Haben wir früher auch gemacht. Hat jahrelang prima funktioniert. Aber dann kam auf einmal der Endkunde der zu jeder Zeit immer 100% Service verlangt ... Der Kunde ist schuld und hat viel zu hohe Anforderungen. So ist das. Da können sie diskutieren was sie wollen. Vollkommen überzogene Anforderungen. Manche Träumer verlangen auch Sonntags shoppen gehen zu können .... Da man diese Republik mit brachialer Gewalt zu einer Dienstleistungsgesellschaft zwingen will sehe ich für dieses Vorhaben schlichtweg schwarz. Ursprünglich wollte ich heute um 14:00 Uhr Feierabend machen, sitze aber noch immer hier und muss warten bis der Programmierer die Maschinen gefüttert hat damit ich die Wochenend-Produktion anfahren kann (geht alles nach Griechenland und Ägypten) aber wahrscheinlich liegt der Krams dann den ganzen Montag bei der Spedition rum weil der osteuropäische LKW-Fahrer schon wieder eine Panne hatte. Mein Kollege der 3 Km weiter wohnt hat schon um 12:00 Feierabend gemacht. So muss ich also wieder 30Km alleine nach hause fahren, einkaufen und danach zum Flaschen- und Altpapiercontainer der 6Km von mir entfernt ist. Jottchen, die Probleme unserer urbanen Elite möchte ich haben. Nein, ich streube mich nicht gegen Veränderungen und ich bin auch bereit meinen Anteil zu leisten Das ist jetzt nicht böse gemeint aber genau deshalb hat D.Trump gewonnen: Ihre Realität ist von meiner Lebens- und Arbeitswelt weiter entfernt als der Mond. Ich wünsche Ihnen trotzdem ein schönes Wochenende und vielleicht denken sie mal an solche Figuren wie mich die über das WE malochen & schwitzen und ... das ärgert mich am meisten ... Steuern bezahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Garda 23.06.2017, 17:44
13. Bitte mehr....

Zitat von tomwessel85
Das letzte Mal dass ich den öffentlichen Nahverkehr benutzt habe war auf der Fahrt zur Zulassungsstelle. Die Zustände haben mir so einen Schreck versetzt, dass ich die nächsten fünf Jahre keine Bahn mehr betreten werde, dazu ist mir mein körperliches Wohl zu teuer.
.... was hat Sie denn so geschockt? Etwa die anderen Fahrgäste? Die treffen Sie auch in der Pizzeria oder im Supermarkt - sogar beim Gottesdienst!
Fakt ist, dass unser ÖPNV außerhalt der Ballungsräume nicht funktioniert. Entweder nicht vorhanden, oder auch zu teuer. Man sollte doch etwas von der Schweiz lernen..... da klappt das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
M. Michaelis 23.06.2017, 18:07
14.

Wer solche Tipps verbreitet hat viel Zeit, möglichst keine Familie , kein Haus.

Das ist das Problem mit diesen monothematischen Ansätzen. In der Alltagswirklichkeit geht es nun mal nicht vorrangig um CO2 Ersparnis sondern eine Menge anderer Dinge..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
M. Michaelis 23.06.2017, 18:11
15.

Zitat von kay_ro
Das war aber schon vor 20 Jahren eine bewusste Entscheidung nicht ins zersiedelte Umland zu ziehen und durch eine Menge an Zeit und nerven zu sparen. I
Was soll dieser Unsinn mit der Zersiedelung. Städte sind in jeder Hinsicht eine Katastrophe.

Mehr Lärm, schlechtere Luft, hohe Preise für Immobilien und Mieten, höhere Kriminalität, soziale Brennpunkte und Konflikte, hohe Preise für Gewerbefläche usw.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
katzenminze66 23.06.2017, 18:27
16.

Zitat von bafibo
geht auch die zur Verfügung stehende Zeit mit in die Gleichung ein - und die läßt sich nicht endlos vermehren. Fahrten mit ÖPNV oder Fahrrad benötigen, wenn nicht gerade massiver Stau herrscht oder man mit dem Fahrad den Weg praktisch zur Luftlinie abkürzen kann, viel mehr Zeit als im Auto (normalerweise das Doppelte und mehr). Und Einkäufe zu transprotieren ist auch so eine Sache. Sprudelkisten im Bus? No way.
Selbstverständlich kann man Einkäufe mit dem Rad erledigen
(Packtaschen, Anhänger z.b.). Und Mineralwasser kaufen ist viel unökölogischer als Leitungswasser! Man muss natürlich ein bischen
Bequemlichkeit aufgeben!! Alles Gewöhnungssache.

Und in Städten mittlerer Größe und gutem Radwegenetz wie Oldenburg, Münster ist man mit dem Rad schneller!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dedie 23.06.2017, 18:28
17.

Zitat von Garda
.... was hat Sie denn so geschockt? Etwa die anderen Fahrgäste? Die treffen Sie auch in der Pizzeria oder im Supermarkt - sogar beim Gottesdienst! Fakt ist, dass unser ÖPNV außerhalt der Ballungsräume nicht funktioniert. Entweder nicht vorhanden, oder auch zu teuer. Man sollte doch etwas von der Schweiz lernen..... da klappt das.
Und innerhalb der Ballungsräume nur in der Nebenzeit und selbst da nicht mal zu 80% zuverlässig.

Ich wohne In Stuttgart, wenn man da nur die täglichen Ausfälle und Störungsmeldungen ohne jegliche Verspätung in einem Buch sammeln würde wäre das innerhalb eines Jahres dicker als das Telefonbuch von gesamt New York.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blueberryhh 23.06.2017, 18:36
18. nett gemeint,

aber wenn man nicht in der City wohnt - es reicht schon, am Rande von HH zu wohnen) sind die ÖPNV Verbindungen dermassen mies, dass es einfach zu mühsam und zeitaufwändig ist, nicht ins Auto zu steigen, Wenn man mal jemanden besuchen will, z.B. Vom Einkaufen will ich jetzt garnicht reden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Miere 24.06.2017, 06:05
19. Isch 'abe gar kein Auto.

Dummerweise wird der Supermarkt, wo ich hauptsächlich einkaufe, weil ich da gut zu Fuß hin komme, demnächst schließen, weil an einer Ausfallstraße ein Konkurrent mit großem Parkplatz eröffnet hat. Die Stadt hätte offenbar gern, dass ich mir endlich ein Auto anschaffe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 2