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Nachhaltigkeit im Alltag: Obst und Gemüse klüger einkaufen
DER SPIEGEL

Die Kiwis schmecken so lecker, die Äpfel aus Südafrika auch! Aber ist es gut, sie zu essen? Im Nachhaltigkeitstraining von SPIEGEL WISSEN erfahren Sie, wie Sie Frisches einkaufen und zugleich Ressourcen schonen.

taglöhner 26.05.2017, 11:43
1. Fake News

Bio heißt nicht keine Pestizide, sondern andere Pestizide. Wichtig heutzutage, korrekt zu bleiben.
Bei mehrfach höherem Landschaftsverbrauch übrigens.

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Zitrone! 26.05.2017, 12:09
2.

Deutsche Tomaten Ende Mai ohne beheiztes Gewächshaus? Das ist doch wohl ein Witz. Selbst beim Blumenkohl habe ich Zweifel. Wann soll denn der gewachsen sein? Na, vielleicht am Oberrhein, wir jedenfalls hatten kürzlich noch Nachtfrost. Vielleicht ist italienischer Blumenkohl (Freiland) doch nicht so viel schlechter als deutscher (Gewächshaus oder Folie). Aber der Grundgedanke, lokal und saisonal einzukaufen, ist natürlich richtig. Und man könnte natürlich auch überlegen, ob europäischer Leinsamen nicht mindestens genauso gut ist wie mexikanische Chiasaat ...

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wdiwdi 26.05.2017, 12:20
3. Äpfel aus Lagerbeständen?

Ich dachte, es wäre mittlerweile geklärt, dass gegenüber einer mehr als halbjährigen Kühlhauslagerung hierzulande ein frischer Apfel sogar aus Neuseeland die bessere Ökobilanz hat...

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cindy2009 26.05.2017, 12:29
4. So isses

Zitat von wdiwdi
Ich dachte, es wäre mittlerweile geklärt, dass gegenüber einer mehr als halbjährigen Kühlhauslagerung hierzulande ein frischer Apfel sogar aus Neuseeland die bessere Ökobilanz hat...
Genau so ist es. Es gibt keine endgültigen Regeln. Selbst der Bauer im Nachbarhaus kann für seine Sau "schweinischer" produzieren, als der nächste Nachbar in Großraumställen.
Ach Moment - es ging ja um Obst und Gemüse. Sorry für den Vergleich;-)

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joernthein 27.05.2017, 00:51
5. Anstoß

Ich war neugierig auf Euer Nachhaltigstraining. Eigentlich habe ich nichts Besonderes erwartet. Bin also überrascht ob der Güte eurer Empfehlungen.
Ihr schreibt mir nicht vor, was richtig und falsch ist.
Ihr gebt mir "nur" die Anleitung hinzusehen, nachzudenken und Bewusstsein zu entwickeln um ressoucenschonende/nachhaltige zu leben.
Also, auch eine soziale und somit gemeinschaftliche Lebensweise zu "betreiben". Zu begreifen.

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grado 28.05.2017, 13:30
6. Ich mach....

.....mir die Welt wie sie mir gefällt! Das funktioniert in Lindgrens Welt! Ich bin immer wieder erstaunt über sogenannte "Ratgeber" die scheinbar in die richtige Richtung gehen, aber tatsächlich, durch schlechte Recherche, das Gegenteil bewirken würden. Die von der Autorin genannten "Pestizide" (ja es klingt dramatisch) heißen nicht umsonst fachlich Pflanzenschutzmittel! Sie sind nämlich dazu da unser Getreide, Gemüse, Obst etc. zu "schützen" und dafür zu sorgen daß unsere Körper, die mit den Jahrhunderten sehr empfindlich geworden sind, vor Keimen, Pilzen etc. zu schützen. Wenn die Welt nur noch ökologisch-biologische Lebensmittel (ich erlaube mir zu erwähnen daß es sehr viele verschiedene "Anbauvariationen" gibt) anbauen würde, würden wir dem dadurch entstehenden Krankheitsdruck nicht überleben. Aber kommen wir zurück zum Thema - wie war das mit dem Öko-Fußabdruck? Es ist schlichtweg falsch daß, von der Autorin sogenannte "überlagerte" Lebensmittel aus der Region einen besseren ökologischen Nutzen aufweisen, als zu bestimmten Jahreszeiten auf Importe zurückzugreifen! Ich bitte hier besser zu recherchieren ab wann und wie wieviel CO2 in die Welt geblasen wird. Kurz gesagt - nicht alles Öko hilft der Welt.

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