Forum: Wissenschaft
Nachrichten ins All: Was, wenn jemand antwortet?
Swinburne Astronomy Productions/ CSIRO Radiotelescope

Einige Forscher wollen systematisch Botschaften ins Weltall schicken, um außerirdische Zivilisationen zu finden. Andere halten das für sehr gefährlich. Bei einer Tagung sind jetzt beide Fraktionen heftig aneinandergeraten.

Seite 2 von 66
blackjackilluminist 14.02.2015, 08:40
10. äh ja,

genau so etwas steht im Artikel. vielleicht mal lesen?

Beitrag melden
RSt 14.02.2015, 08:43
11.

Wir wissen heute, dass ein Großteil der 200 Milliarden Sterne unserer Galaxis von Planeten umrundet wird. Wir wissen seit einigen Jahren auch, dass es Milliarden Gesteinsplaneten gibt, von denen zahlreiche ihren Stern in der habitablen Zone umkreisen. Auf ihnen finden wir die selben Rohstoffe wie auf der Erde, während mind. 99% von ihnen NICHT von einer "intelligenten" Spezies bewohnt sind. Wenn es also eine hypermoderne Zivilisation nötig hat, Planeten auszubeuten, dann hat sie in unserer Milchstraße doch die freie Auswahl und ist ganz sicher nicht darauf angewiesen, dass wir uns melden. Außerdem wird sie praktisch überall anders auf deutlich weniger Widerstand stoßen.
Diese ganzen Ängste stammen aus einer Zeit, in der die Erde noch als einzigartig in der Milchstraße galt!

Beitrag melden
ratxi 14.02.2015, 08:45
12. Welchen rechtlichen Status...

"Die Folgen eines Kontakts mit Außerirdischen wären gravierend - egal, ob die Aliens nun freundlich seien oder nicht."
Ja, denn wir müssten unbedingt dorthin, um die Wesen zu missionieren.
Denn wie die meisten unserer Religionen wissen, gibt es ja nur einen Gott; und dem müssen sie sich schliesslich unterwerfen, versteht sich.
Und.....Menschen in unserem Sinne dürften es ja nicht sein.
Ausser Menschen kennt unser Rechtssystem aber nur Tiere.
Welchen rechtlichen Status hätten diese Wesen dann, der sie vor uns selbst schützt, wenn sie das nicht selbst könnten?
Wie dem auch sei....wenn es dort draussen entwickelte Wesen gibt, würden sie vermutlich einen Teufel tun, mit uns Kontakt aufzunehmen, und vermutlich eh schon alles wissen, was sie wissen wollen.
So alt können die aber ja auch gar nicht sein, denn--wie wir ja auch wissen--hat Jehova das Universum erst vor 6.000 Jahren erschaffen...

Beitrag melden
Tiananmen 14.02.2015, 08:45
13.

Stephen Hawking erklärt ..."Solche Aliens könnten über die Erde herfallen, sich ihrer Ressourcen bemächtigen, und wenn der Planet ausgelaugt sei, würden sie weiterziehen. ... "Wir müssen nur auf uns selbst schauen, um zu sehen, wie sich aus intelligentem Leben etwas entwickelt, dem wir lieber nicht begegnen möchten."

Ich halte das Senden von Signalen auch für gefährlich. So kann man den nächsten erdähnlichen Planeten Kepler 442b schon in 1100 Lichtjahren erreichen. Eine Antwort hätten wir also schon etwa im Jahr 4250. Und wenn, wie Hawkings andere unsinnige These lautet, die Aliens als Nomaden durchs Weltall ziehen, dann heißt die Rückantwort: "Im Moment ist niemand erreichbar, bitte rufen Sie später noch mal an!"

Beitrag melden
donjeta 14.02.2015, 08:45
14. Macht weiter

Nachrichten unkontrolliert ins All zu schicken ist, wie ein Sandkorn in ein Ozean zu werfen und hoffen, dass es jemand findet.

Beitrag melden
m.d._b 14.02.2015, 08:47
15.

Am besten sind die bedenken, dass Aliens die Ressourcen der Erde plündern. Das macht doch schon der Mensch.

Beitrag melden
phaymima 14.02.2015, 08:50
16.

man stelle sich volgendes scenario vor: wir sind die weiter entwickelte spezies. unsere neuen freunde wären wenige und hätten keine idee vom konzept krieg. wie lange würde es dauern bis wir mit denen das azteken spiel wiederholen?

Beitrag melden
heiner.uecker 14.02.2015, 08:51
17.

Zitat von ulli7
...... dass wir beim Kontakt mit Aliens die weniger entwickelte Zivilisation sein werden.....
Die Begrifflichkeit: weniger oder mehr entwickelt entspringt aus dem Hierarchie Verständnis eines sippenverhafteten Neandertalers. Es ist die zentrale Schwäche unserer menschlichen Zivilisation. Ich denke nicht, dass eventuelle Besucher sich auf dieser primitiven Stufe befinden. Es spricht eher dafür, dass sie alle Kräfte bündeln um eine derartige Leistung zu vollbringen.
Bis es so weit ist, haben wir noch genug zu lernen uns nicht gegenseitig auszurotten, oder Ressourcen zu verschwenden weil jedes Land seine eigenen Gehversuche in Sachen Raumfahrt unternimmt.

Beitrag melden
steffenmaas 14.02.2015, 08:52
18. Aua...

Und wenn diese Aliens dann noch grob geschätzt mehr als 10000 Jahre hier her brauchen (mit deutlich besserer Technologie als wir heute)? Gibt es uns dann überhaupt noch? Woher sollen die Aliens wissen, wie groß ihr technologischer Fortschritt ist, wenn sie mal da sind oder ob sie mittlerweile sogar unterlegen wären? Diese Debatte ist doch wieder nur beschränkt. Ohne Wissen in der Suppe herumgestochert. Die Dimensionen des Alls lassen "ein mal kurz rüber fliegen" gar nicht zu. Selbst mit Überlichtgeschwindigkeit und Wurmloch. ;)

Beitrag melden
scooby11568 14.02.2015, 08:52
19. Wenn ich mir die Kommentare mancher ...

Pegida-Jünger, Putin-Versteher und/oder Allenaiven für Sumpfland Wähler hier so durchlesen, hoffe ich inständig, dass andere Zivilisationen weiter sind als wir.

Beitrag melden
Seite 2 von 66
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!