Forum: Wissenschaft
Nachrichten ins All: Was, wenn jemand antwortet?
Swinburne Astronomy Productions/ CSIRO Radiotelescope

Einige Forscher wollen systematisch Botschaften ins Weltall schicken, um außerirdische Zivilisationen zu finden. Andere halten das für sehr gefährlich. Bei einer Tagung sind jetzt beide Fraktionen heftig aneinandergeraten.

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ornitologe 16.02.2015, 09:35
530. Verzicht

Zitat von brotherandrew
... Ihre Behauptung reicht mir leider gar nicht.
ist die Tugend der Weisheit.... :-)

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ornitologe 16.02.2015, 09:45
531. Leider auch daneben

Zitat von P.Delalande
Zwischen "behauptetem Wissen" und echtem Wissen besteht wohl doch ein gewaltiger Unterschied. Der erste 12 Minuten lange Flug eines Menschen fand tatsächlich im Jahr 1783 statt, vor über zweihundert Jahren. Also dürfen Sie ruhig davon ausgehen, dass vor zweihundert Jahren niemand für verrückt erklärt wurde, der die Luftfahrt für machbar hielt.
Zitat Wikipedia: "Drachen sind die ersten historisch nachweisbaren, vom Menschen geschaffenen Fluggeräte (China 5. Jahrhundert v. Chr.)." Zitatende

Nur, ich sprach in meinem Beitrag nicht von einem oder zwei Menschen, sondern von millionen Menschen, welche täglich auf der Erde herumfliegen. Und - solange Sie mir bez. meiner Behauptung nicht das Gegenteil beweisen, ist es legitim, diese Behauptung weiter aufrecht zu erhalten.

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brotherandrew 16.02.2015, 10:38
532. Doch, man ...

Zitat von markus_wienken
An künstlichen Biotopen hat man doch bisher (aus naheliegenden Gründen) kaum ernsthaft geforscht, ...
... hat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biosphäre_2
http://de.wikipedia.org/wiki/Biosphäre_3
Zu beachten ist, daß diese Systeme irrsinnig aufwendig sind. Biosphere 3 wäre als Modell für die Raumfahrt eher geeignet, war aber nur auf drei Personen ausgelegt. Das ist für Generationenraumschiffe viel zu wenig.

Komplett ungeklärt ist, ob sich ein solches System auch in einem Raumschiff aufrecht erhalten wird, da durch die kosmische Strahlung und die Schwerelosigkeit extrem erschwerte Bedingungen vorliegen würden.
Die Schaffung künstlicher Schwerkraft wäre dazu ebenfalls sehr aufwendig und keineswegs unproblematisch. Näheres dazu hier:
http://www.drg-gss.org/typo3/html/index.php?id=68&CSS=1

Als Techniker mögen Sie sagen, das sei technisch lösbar. Als Praktiker hingegen stellt sich schon die Frage, wie groß denn ein Raumschiff sinnvollerweise überhaupt sein kann, das sowohl genügend Raum für ein künstliches Biotop und eine entsprechende Größe für eine annehmbare Rotationsschwerkraft bietet, als auch sich noch angemessen schnell im Raum bewegen kann. Man müsste das Ding in vielen Einzelteilen in den Orbit schießen, dort zusammensetzen (was das Ganze nicht wirklich einfacher macht) und dann von dort aus mit einem entsprechenden Antrieb starten.
Alles sehr aufwendig und sehr teuer.

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knuty 16.02.2015, 10:48
533.

Zitat von ornitologe
Nur, ich sprach in meinem Beitrag nicht von einem oder zwei Menschen, sondern von millionen Menschen, welche täglich auf der Erde herumfliegen. Und - solange Sie mir bez. meiner Behauptung nicht das Gegenteil beweisen, ist es legitim, diese Behauptung weiter aufrecht zu erhalten.
Zwar nicht ganz 200 Jahre her, aber immerhin schon 1843 wurde die erste Fluggesellschaft gegründet: "Henson, Stringfellow, Frederick Marriott und D.E. Colombine gründeten die Aerial Transit Company".
Die Herren hatten zwar nur ein kleines funktionierendes Modell einer Dampfmaschine als Antrieb, waren aber fest davon überzeugt, dass sie es in Kürze schaffen würden, Menschen zu transportieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/William_Samuel_Henson
Heißluftballons gab es zu dem Zeitpunkt übrigens schon seit 70 Jahren.

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totenkopf75 16.02.2015, 10:55
534. Da

hätte das amerikanische Militär mal eine nützliche Aufgabe. Die Verteidigung der Erde im Ernstfall. TDF- Terran Defens Force:-)

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ornitologe 16.02.2015, 11:04
535. Toll

Zitat von knuty
Zwar nicht ganz 200 Jahre her, aber immerhin schon 1843 wurde die erste Fluggesellschaft gegründet: "Henson, Stringfellow, Frederick Marriott und D.E. Colombine gründeten die Aerial Transit Company". Die Herren hatten zwar nur ein kleines funktionierendes Modell einer Dampfmaschine als Antrieb, waren aber fest davon überzeugt, dass sie es in Kürze schaffen würden, Menschen zu transportieren. https://de.wikipedia.org/wiki/William_Samuel_Henson Heißluftballons gab es zu dem Zeitpunkt übrigens schon seit 70 Jahren.
- und was hat das mit dem armen Mann zu tun, der in der Klappse saß weil er verkündete, in 200 Jahren würden TÄGLICH millionen Menschen auf der Erde herumfliegen? Mir ist die Geschichte des Flugwesens auch nicht unbekannt - die hat allerdings nichts mit dem o.g. Umstand zu tun. Es saßen damals Leute in der Psychatrie, welche nicht mal derartige "Ungeheuerlichkeiten" behaupteten. Sogar heute kommen Leute wie Gustl Mollath in die Psychatrie, nur weil er behauptete, eine Bank würde (bewiesenermaßen) Schwarzgeldgeschäfte machen. Also was soll das ganze...

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ornitologe 16.02.2015, 11:15
536. Und sogar

einer der größten Ingenieure und Visionäre des 20. Jahrhunderts, Nicola Tesla, wurde seiner Erfindungen beraubt und anschließend für verrückt erklärt weil seine Arbeit einigen reichen Herren nicht in den Kram passte. Er wird trotz seiner Genialität bis heute von der offiziellen Wissenschaft und an Universitäten weitgehend ignoriert.

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markus_wienken 16.02.2015, 11:20
537.

Zitat von brotherandrew
... hat: http://de.wikipedia.org/wiki/Biosphäre_2 http://de.wikipedia.org/wiki/Biosphäre_3 Zu beachten ist, daß .....
Ja die Biospären Projekte sind mir bekannt. Das war ein kleiner Anfang, aber um ein autarkes System zu entwickeln werden sicherlich hunderte weitere Projekte und hunderte von Milliaren € notwendig (wenns überhaupt reicht).
(Das meine ich, wenn ich schrieb: bisher nicht ernsthaft...)

So ein Generationenraumschiff würde immens groß werden, nicht nur wegen der Nahrungsmittel sondern auch weger vieler Ressourcen die man mitnehmen müsste, man würde neben den Wohnquartieren auch Fabriken benötigen, wo defekte Ersatzteile aller Art hergestellt werden, Krankenhäuser, Forschungseinrichtungen und und und.
Vermutlich würde ein "auch in hunderten von Jahren noch funktionierendes" Generationenschiff die Größe eines kleinen Mondes haben müssen.

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verhetzungsschutz 16.02.2015, 11:25
538. Borg dir einen Parkplatz

Zitat von JaIchBinEs
Ein Frage sollte geklärt werden: Landen die Außerirdischen zufällig in D im Halteverbot und die Politesse kann .. * weder das Nummernschild .......
In diesem Fall wird den Aliens mit gelbem Blinklicht signalisiert, daß die örtliche Presse das Problem assimilieren wird...

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Untertan 2.0 16.02.2015, 11:33
539. Auch Klugscheißen will gelernt sein

Zitat von truthonly
Es ist nicht möglich hier eine Wahrscheinlichkeit zu bestimmen so wie Sie es getan haben, zudem ist Ihre Aussage falsch da wir auf der Erde sehr wohl Spezies übergreifende Krankheiten haben welche auch nicht durch Entfernungen und/oder verwandschaftliche Distanzen verhindert werden..
Ich bestimme keine Wahrscheinlichkeit, ich schätze sie ab. Und meine Aussage IST richtig. Die Tatsache, dass es vereinzelt Krankheiten gibt, die auch auf nicht näher verwandte Spezies übergreifen, ändert nichts daran, dass dies umso seltener geschieht, je weiter die Arten evolutionär auseinander liegen. Der Grund dafür ist auch ziemlich logisch: Krankheitserreger sind eben auch an ihren Lebensraum angepasst und dies ist der jeweilige Wirt.

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