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Nasa-Studie: Gletscher in Grönland wächst plötzlich wieder
John Sonntag / OIB / NASA

Über Jahrzehnte ist der Jakobshavn-Gletscher in Grönland geschrumpft. Nun nimmt seine Eisdecke auf einmal wieder zu. Forscher sind dem Rätsel auf die Spur gekommen.

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Cugel 29.03.2019, 11:22
1. Ein Schelm

Die NASA ist sehr engagiert in der Klimaforschung. Ob sie dafür weiterhin die nötigen Ressourcen haben wird, wenn sie alles daran setzen muss, in fünf Jahren auf dem Mond zu sein?

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peterka60 29.03.2019, 12:29
2. Genauer gesagt: Man spekuliert weiter

Das Motto heisst: Nachher ist man immer gescheiter als vorher, wenigstens in der Regel. Wenn man den Artikel liest, hat man immer das Gefühl "Zuerst konnten wir es gar nicht glauben" dass die Forscher eher raten.

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boscoverde 29.03.2019, 12:34
3. Langfristig

wird der Gletscher wieder schrumpfen.
Wenn es die NASA damals schon gegeben hätte, wäre ihr das auch in Norwegen aufgefallen. Ich frage mich immer, wer, was und warum sich in vielen Fragen die Menschen derart polarisieren (lassen)? Ich möchte, Nein ich will mich bei solch kontrovers betrachteten Angelegenheiten schlicht und ergreifend sachlich und fachlich informieren können, einen fairen Diskurs feststellen können. Offensichtlich alles nicht möglich. Steckt hinter "Klimawandel" tatsächlich nur das Wetter in all seinen Spielarten an sich, oder ist eine fast schon hysterische Panik angemessen?
Wo ist der befriedende Mediator auf diesem Schlachtfeld der Meinungen?

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nwz86 29.03.2019, 12:44
4. Langfristige Betrachtungen

Langfristig wird der Gletscher schrumpfen. Kein Wunder, langfristig geht auch der aktuelle Eiszeit-Zyklus seinem Ende zu und es wird wieder wärmer. Ob der Mensch das vielleicht beschleunigt? Mag sein. Kann er es verhindern? Nein. Genausogut könnte man die Plattentektonik aufhalten wollen oder den Weg der Erde um die Sonne. Da kann Gretchen noch soviel goldene Kameras abstauben, es wird nichts daran ändern, dass der Mensch der Erde ausgeliefert ist und nicht umgekehrt.

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mats1963 29.03.2019, 14:07
5. teilweise Widerspruch zu #2, #3, #4

@peterka60: Wissenschaft geht immer zuerst vom Nichtwissen aus, von der Spekulation eben. Aber je präziser die Messungen und die Modelle, desto kleiner die Spekulationen, auch wenn noch Reste davon bleiben. Das Raten bleibt, wird kleiner, aber die Gewissheit wächst. @boscoverde: Ja, leider sollten wir die Panik langsam mal wirklich in unser Handlungsrepertoire einkehren lassen, wie z.B. Greta Thunberg empfiehlt. Allerdings nicht hysterisch, sondern gezielt auf Nachhaltigkeit und Überleben auf unserer blauen Murmel ausgerichtet. @nwz86: Plattentektonik liegt wahrscheinlich nicht in unserem Einflussbereich, aber die Luft die wir atmen und durch unsere Technik fließen lassen, ist durchaus verbesserbar. Insofern ist das Schmelzen vielleicht gerade noch zu verhindern.

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kamax 29.03.2019, 14:31
6. #4 - Langfristige Betrachtungen

Langfristige Betrachtungen sind tatsächlich hilfreich. Die zeigen nämlich, dass sich die Änderungen der Eis- und Warmzeiten im Bereich Tausender Jahre abspielen. Und derzeit schmelzen die Gletscher innerhalb von ein paar Jahrzehnten. Erkennen Sie den Unterschied?

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betonklotz 29.03.2019, 14:48
7. Wir steuern zur Zeit eigentlich auf eine Eiszeit zu

Zitat von nwz86
Langfristig wird der Gletscher schrumpfen. Kein Wunder, langfristig geht auch der aktuelle Eiszeit-Zyklus seinem Ende zu und es wird wieder wärmer. Ob der Mensch das vielleicht beschleunigt? Mag sein. Kann er es verhindern? Nein. Genausogut könnte man die Plattentektonik aufhalten wollen oder den Weg der Erde um die Sonne. Da kann Gretchen noch soviel goldene Kameras abstauben, es wird nichts daran ändern, dass der Mensch der Erde ausgeliefert ist und nicht umgekehrt.
Der Höhepunkt der aktuellen Warmphase ist nämlich schon überschritten. Durch die massive und immer noch anhlatende Freisetzung von Kohelnstoff (durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas) haben wir diesen Prozeß allerdings abgewürgt. Es kann sogar gut sein, daß wir der Epoche der Eiszeiten insgesamt ein Ende bereitet haben.

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endspieltechnik 29.03.2019, 15:30
8. IR-Spektruskopie

Jeder Chemielaborant der ein IR-Spektrometer zur Verfügung hat kann sich dem Thema Treibhauseffekt auf sehr einfache art nähern. Man nehme eine Kuvette mit Luft und Messe die Transmission und vergleiche den Werte mit einer Probe die etwas mehr Kohlendioxid enthält. (CO2 Erzeugung evtl. mit Backpulver, sollte für ein Qualitatives expermiment ausreichen) Wer das schon mal nachvollziehen kann sollte dann über Wasserdampf nachdenken und im nächsten Schritte dann mehr denken und vor allem genau rechnen. Dann nochmal denken und dann seine Meinung Kundtun. Aber vorsicht, jedem einzelnen Menschen gehört ein gleich großer Luftanteil !

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kloppononstoppo 29.03.2019, 16:23
9. nicht ganz nicht ganz...

Zitat von Nonvaio01
die gletscher schmelzen seit jahrtausenden, ca 11.700.
Das ist so leider nicht korrekt. Zwar sind natürlich die Gletscher seit dem Ende des letzten großen Eisvorstoßes des jüngsten Stadials (eben vor knapp 12.000 Jahren) gewaltig abgeschmolzen, aber bei weitem nicht kontinuierlich! So gab es im Atlantikum vor ca 6000 Jahren eine deutlich geringere Vergletscherung als heute. Danach schwankte die Vergletscherung über Jahrtausende. "Unsere" Alpengletscher sind in ihrer Ausdehnung im wesentlichen ein Ergebnis der "Kleinen Eiszeit", d.h. ein Prozess der letzten 500-700 Jahre.

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