Forum: Wissenschaft
Naturkatastrophen - wie kann besser geholfen werden?

Wie bei vielen Katastrophen zuvor verlaufen in Erdbebengebieten die Rettungsarbeiten oft nur stockend. Es gibt zu wenig technische Hilfsmittel. Das verringert die Überlebenschancen der Verschütteten. Was kann getan werden, damit zügiger geholfen werden kann?

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ThomasGB 02.10.2009, 12:36
1. Garnicht !

Zitat von sysop
Wie bei vielen Katastrophen zuvor verlaufen auch im Erdbebengebiet von Indonesien die Rettungsarbeiten nur stockend. Es gibt zu wenig technische Hilfsmittel wie Bagger oder Generatoren. Das verringert die Überlebenschancen der Verschütteten. Was kann getan werden, damit zügiger geholfen werden kann?
Es ist nämlich eine Eigenschaft von Naturkatastrophen, daß man niemals weiß, an welchem Ende der Welt diese als nächstes auftreten. Helfen müssen sich die betroffenen Länder schon selber. Oder wollen Sie in jedem Dorf der Welt zehn Bagger für den Eventualfall stationieren ?

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Nonvaio01 02.10.2009, 13:41
2. Das ist halt Pech

Hallo,

es klingt zwar hard aber das ist pech. Wenn man in einem Erdbeben gebiet lebt muss man halt mit Erdbeben rechnen.

Die jeweilige Regierung muss halt dafuer sorgen das vorgesorgt ist sogut es halt geht. Japan mach das auch so und trozdem passieren Erdbeben von einer staerke mit der man nicht gerechnet hat, durch gute vorsortge koennen die opferzahlen aber auf das minimum gehalten werden. San Francisco z.b. Da weiss man das es hochgradig Erdbeben gefaehrlich ist und trozdem baut man dort eine Millionen Stadt. Man beschliesst gewisse Baumasnahmen um Gebaeude Erdbebensicher zu bauen, nur verhindern kann man es nicht.

Wenn die jeweilige regierung es nicht fuer noetig haelt oder es wegen korruption und pfusch zu mehr zerstoerung kommt als noetig, ist das ein problem der regierung, nun kann man sagen die armen buerger haben keine wahl, dazu sage ich nur das jeder eine wahl hat, wenn mein Haus zusammen bricht wegen pfusch werde ich mir das nicht bieten lassen. Wenn ich mir alles gefallen lasse habe ich es nicht besser verdient...sorry aber das ist meine meinung.

Gruss
Bernd

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reuanmuc 02.10.2009, 13:57
3.

Zitat von ThomasGB
Es ist nämlich eine Eigenschaft von Naturkatastrophen, daß man niemals weiß, an welchem Ende der Welt diese als nächstes auftreten.
.. und wann und wie sie auftreten.
Zitat von
Helfen müssen sich die betroffenen Länder schon selber. Oder wollen Sie in jedem Dorf der Welt zehn Bagger für den Eventualfall stationieren ?
Früher oder später, wahrscheinlich später, wird man erkennen, dass eine von der UNO organisierte, ständige Hilfstruppe für Katastrophenfälle sinnvoll wäre. Dagegen steht einzig der Stolz und die Autorität vieler Staatsregierungen. Je mehr Katastrophen noch kommen, desto eher steigt jedoch der Druck auf die Regierungen, mit Einsicht ist dagegen nicht zu rechnen.

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DefTom 02.10.2009, 16:23
4. Immer dasselbe Spiel...

Jetzt ist dieses Beben gerade mal eine Tag her, und schon fällt der versammelten Weltpresse dort nichts mehr anderes ein, als über Einzelschicksale und sog. Wunder zu berichten. Und der Spiegel spielt mit.
Ich könnte kotzen.

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wudi 02.10.2009, 21:44
5.

Zitat von reuanmuc
.. und wann und wie sie auftreten. Früher oder später, wahrscheinlich später, wird man erkennen, dass eine von der UNO organisierte, ständige Hilfstruppe für Katastrophenfälle sinnvoll wäre. Dagegen steht einzig der Stolz und die Autorität vieler Staatsregierungen. Je mehr Katastrophen noch kommen, desto eher steigt jedoch der Druck auf die Regierungen, mit Einsicht ist dagegen nicht zu rechnen.
Ich sehe das Problem aehnlich.
Aber Druck auf die Regierungen? Wird in vielen Laendern wenig
helfen. Nehmen wir nur das Beispiel Burma. Gerade Katastrophengebiete liegen oft in undemokratischen Staaten.

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UfSi 02.10.2009, 21:58
6. zynisch, aber richtig

Zitat von Nonvaio01
Hallo, es klingt zwar hard aber das ist pech. Wenn man in einem Erdbeben gebiet lebt muss man halt mit Erdbeben rechnen. Die jeweilige Regierung muss halt dafuer sorgen das vorgesorgt ist sogut es halt geht. Japan mach das auch so und trozdem passieren Erdbeben von einer staerke mit der man nicht gerechnet hat, durch gute vorsortge koennen die opferzahlen aber auf das minimum gehalten werden. San Francisco z.b. Da weiss man das es hochgradig Erdbeben gefaehrlich ist und trozdem baut man dort eine Millionen Stadt. Man beschliesst gewisse Baumasnahmen um Gebaeude Erdbebensicher zu bauen, nur verhindern kann man es nicht. Wenn die jeweilige regierung es nicht fuer noetig haelt oder es wegen korruption und pfusch zu mehr zerstoerung kommt als noetig, ist das ein problem der regierung, nun kann man sagen die armen buerger haben keine wahl, dazu sage ich nur das jeder eine wahl hat, wenn mein Haus zusammen bricht wegen pfusch werde ich mir das nicht bieten lassen. Wenn ich mir alles gefallen lasse habe ich es nicht besser verdient...sorry aber das ist meine meinung. Gruss Bernd
Sumatra und Java, der Tiefseegraben, die vorgelagerten Inseln, die nachgelagerte Flachsee, die Vulkanketten auf Sumatra und Java sind der Klassiker aller Subduktionszonen: Eine 'Erdscholle' taucht unter einen anderen Kontinent, verursacht durch Konvektionen im Erdmantel. Es ist schlicht dämlich, wenn heutzutage "Experten" behaupten, die Erdbeben vor Sumatra ständen in keiner Beziehung zu denen westlich von Samoa. Siehe hierzu die ursprünglichen Verunglimpfungen Alfred Wegeners zu seiner Theorie der Kontinentaldriften... - oder schau' einfach in Google Earth Details an.

Lange Rede, kurzer Sinn: Auf den indonesischen Inselbögen sind schwere Erdbeben normal, Flutwellen (Tsunamis) sind an allen Küstenlinien, die den Tiefseegräben zugewandt sind, jederzeit zu erwarten.
So, wie hier relativ rigorose Eingriffe in die Freiheit der ADAC-Bürger die Verkehrstoten von 20.000 auf 5.000 pro Jahr schrumpfte, muss auch Indonesien gezwungen werden: Vogel friss oder stirb!

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Joachim Baum 02.10.2009, 22:05
7.

Zitat von sysop
Wie bei vielen Katastrophen zuvor verlaufen auch im Erdbebengebiet von Indonesien die Rettungsarbeiten nur stockend. Es gibt zu wenig technische Hilfsmittel wie Bagger oder Generatoren. Das verringert die Überlebenschancen der Verschütteten. Was kann getan werden, damit zügiger geholfen werden kann?
Irgendwie ja auch ein bisschen absurd, ähnlich nach der Forderung von mehr Rettungskräften entlang einer gefährlichen Rennstrecke.

Prävention wäre ja möglich (und einzig sinnvoll), sowohl in Erdbeben- als auch in Überflutungsgebieten. Es gibt erdbebensichere Bauverfahren und ein Raumordnungsverfahren bei Überflutungsgebieten könnte dort Abhilfe schaffen. Beides scheitert aber am Profitstreben und am Kurzzeitgedächtnis.
Da sind wir hier in "zivilisierten" Gegenden keineswegs besser, die letzte große Flut in Deutschlands Osten, 2002, hätte bei entsprechender konsequent überwachter Raumordnung und "Naturpfusch" nicht diese Auswirkungen gehabt. Es war beileibe nicht die erste schwere Flut, und trotzdem wurden Überflutungsgebiete besiedelt. Und auch heute müssen sich die Kommunen, trotz der noch nicht weit zurückliegenden Katastrophe, Bauwünschen in eben solchen Gebieten erwehren, mal sehen wie lange sie durchhalten ...

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Irek 02.10.2009, 22:06
8.

Zitat von sysop
Wie bei vielen Katastrophen zuvor verlaufen auch im Erdbebengebiet von Indonesien die Rettungsarbeiten nur stockend. Es gibt zu wenig technische Hilfsmittel wie Bagger oder Generatoren. Das verringert die Überlebenschancen der Verschütteten. Was kann getan werden, damit zügiger geholfen werden kann?
Die einzige richtige Hilfe ist die Menschen zu informieren, dass die Erdbeben nicht zufällig im Jahr verteilt sind sondern sich 17 bis 7 Tagen vor dem Perigäum, 17 bis 27 tage nach dem Perigäum, 43 bis 33 Tage vor Apogäum, 43 bis 53 Tage nach dem Apogäum vermehrt auftreten. Schon diese einfache Maßnahme würde die Menschen und die örtliche Verwaltung sensibilisieren und so bestimmt vielen das Leben retten.

Und die Situation ist nach bevor ernst. Bis jetzt war hauptsächlich östliche Bereich des Sonnenfinsternis vom 22.07.2009 betroffen. Ich befürchte aber, dass schon bald die Erdbeben sich Richtung Westen verlagern werden und dann Dicht besiedelte Gebiete in Japan China und Indien treffen. Besonders Indien und Zentral China sehe ich als gefördert. Je Länger hier die Erdbeben ausbleiben desto stärker werden sie ausfallen.
Dazu wird die Sonnenfinsternis am 15.01.2010 die Situation noch verschlimmern und eine regelrechte Welle der Erdbeben und Vulkanausbrüchen auslösen.
Die Erdbeben haben die Ursachen in dem Mechanismus der Synchronisation der Raumoszillationen .

Ff

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Irek 02.10.2009, 22:08
9.

Die Sonnenfinsternisse haben dabei sehr große Bedeutung weil sie so zu sagen den Weg für die späteren Erdbeben vorbereiten. Man kann leicht beweisen dass die Erdbeben immer nach einer Sonnenfinsternis auftreten. Nur selten passiert das Zeitnah. Je länger es dauert bis sich auf dem betroffenen Gebiet die Spannungen abbauen können desto verhörender fallen dann die Erdbeben aus.

Sonnenfinsternis 12.10.1958
http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEgoogl...12Tgoogle.html
Erdbeben Chile 22.05.1960, Stärke 9,5

Sonnenfinsternis 20.07.1963
http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEgoogl...20Tgoogle.html
Erdbeben Prince William Sound, Alaska 27.03.1964, Stärke 9,2

Sonnenfinsternis 14.12.1955
http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEgoogl...14Agoogle.html
Erdbeben Inseln Andreanof Alaska 09.03.1957, Stärke 9,1

Sonnenfinsternis 25.02.1952
http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEgoogl...25Tgoogle.html
Erdbeben Kamtschatka 4.11 1952, Stärke 9,0

Sonnenfinsternis 20.07.1963
http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEgoogl...20Tgoogle.html
Erdbeben Inseln Rat, Alaska, 04.02.1965, Stärke 8,7

Sonnenfinsternis 09.03.1948
http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEgoogl...09Agoogle.html
Erdbeben Indien 15.081950, Stärke 8,6

Sonnenfinsternis 30.03.1984
http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEgoogl...30Agoogle.html
Erdbeben Mexiko 19.09.1985, Stärke 8,1


Die Pharisäer die jetzt das Mitleid mit den Opfern bekunden in der Wirklichkeit aber alles darauf setzen die Aufklärung der Menschen zu verhindern müssen an Ihrer Wirkung gehindert werden.
Die Menschen die die Opfern verhindern wollen und nicht nur nach hinein Überlebende bemitleiden, könnten jetzt etwas erreichen in dem sie auch meine Theorie unterstützen und verbreiten. Je mehr Menschen wissen, dass die Erdbeben sich vorhersagen lassen desto wahrscheinlich ist dass auch die offiziellen Stellen sich mit der Thema befassen müssen.
Es muss ein Druck von Unten kommen sonst werden diese Zauberlehrlinge (Physiker) weiter nur Unheil verbreiten.

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