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Naturphänomen: Nasa löst Rätsel der gleißenden Blitze
NASA/ GSFC

Ist es eine unbekannte Naturgefahr? Riesige gleißende Lichtblitze über der Erde ließen Forscher rätseln. Der Blick auf neue Satellitenbilder liefert nun eine simple Erklärung für das Phänomen.

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B!ld 17.05.2017, 17:17
10. Ei oder Henne

Nur mal ein witziges Paradox hervorgehoben (jawoll, mein Beitrag sollte auch daneben sein :-), und schon kommt urkomisches Gehacke aus allen Richtungen inkl. Einschätzung meiner politischen Einstellung.
Weiter so !!!

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permissiveactionlink 17.05.2017, 19:10
11. #5, marie02

Der Lagrangepunkt L1 befindet sich ca. 1,5 Millionen km von der Erde entfernt exakt auf der Verbindungslinie zwischen Sonnen- und Erdmittelpunkt. Er bewegt sich also ständig mit der Erde mit und umrundet die Sonne in 365,25 Tagen. Würde sich der Satellit exakt immer am L1 befinden, dann wäre das physikalische Phänomen Einfallswinkel=Reflexionswinkel nicht beobachtbar, denn bei den "Blitzen" handelt es sich um Reflexionen von Sonnenlicht an Eiskristallen in den Wolken. Stattdessen würde das Sonnenlicht auf die Wolken treffen und senkrecht zum Satelliten reflektiert. Aber : Der Satellit bewegt sich auf einer so genannten Lissajous-Bahn um den Punkt L1. Nur diese Bahnen sind geeignet, einen Satelliten über lange Zeit in der Nähe eines Lagrangepunktes zu positionieren. Er hat so am Himmel immer zwischen 4 und 15 Winkelgrad Abstand zur Sonne (von der Erde aus gesehen). Berücksichtigt man dies, dann werden auch Reflektionen an Wolken zum Satelliten hin möglich, die nicht exakt senkrecht erfolgen.

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permissiveactionlink 17.05.2017, 19:27
12. #B!ld

Wer hat denn auf Ihnen herumgehackt ? Kann ich nicht sehen. Ich zum Beispiel habe Ihre völlig entlegene Meinung einfach ignoriert. Wahrscheinlich haben Sie noch nie über einen geostationären Satelliten Fernseh- und/oder Radioprogramme empfangen, wurden nie Tage im Voraus von geostationären oder Polumlaufenden Wettersatelliten über das kommende Wetter informiert, haben noch nie erlebt, wie zigtausende Menschen in der Karibik rechtzeitig vor einem gewaltigen Hurricane gewarnt und gerettet wurden, haben noch nie ein Telefonat über Satelliten geführt oder über "Remote Sensing" den Zustand der Erde analysiert bzw. verborgene archäologische Anlagen aufgespürt und sind auch noch niemals nur mit GPS-Informationen mit einem Atomunterseeboot getaucht in einen Hafen eingelaufen und haben Zentimetergenau an der Kaimauer angelegt, vor (!) dem Auftauchen. Und Sie haben auch nie im Rahmen der Geodäsie ein Gebiet der Erde mit Differential-GPS genau vermessen, oder mit Radarsatelliten das Relief der Erde genau erfasst. Und natürlich käme jemand wie Sie auch niemals auf die Idee, mit den Bewegungsabweichungen umlaufender Satelliten das Schwerkraftfeld der Erde ("GRACE") exakt zu vermessen. Wie gesagt : Einfach ignorieren und nicht auch noch durch Widerspruch unverdiente Relevanz geben !

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hotel_papa 18.05.2017, 11:53
13. Das ist nun nicht wirklich überraschend.

Jeder, der im Flugzeug schon einmal über Eiswolken auf der Sonnenseite unterwegs war, kennt die Reflexion der Sonne an den Eiskristallen. Dazu muss man nicht über den Cirrenschleier; viele Schichtwolken bei kaltem Wetter bestehen aus Eiskristallen.

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Thomas Schnitzer 18.05.2017, 12:22
14.

Zitat von B!ld
Nur mal ein witziges Paradox hervorgehoben (jawoll, mein Beitrag sollte auch daneben sein :-), und schon kommt urkomisches Gehacke aus allen Richtungen inkl. Einschätzung meiner politischen Einstellung. Weiter so !!!
Ihr Beitrag ist aber dummerweise nur daneben, und nicht witzig. Vor allem weil ihre Forderung so abgelutscht und stereotyp wie falsch ist. Das Geld für so einen Satelliten wird schließlich auf der Erde ausgegeben, sorgt für Arbeitsplätze auf der Erde, und kommt der Erdbevölkerung durch die Erkenntnisgewinne gleich mehrfach zu Gute.

Und zur Bewertung ihrer politischen Einstellung genügt ein Blick in ihre anderen Posts, dann weiß man, dass sie nicht zur konsensfähigen Mitte zählen.

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kai.ramisch 18.05.2017, 13:44
16. Wirklich so weit weg?

Wenn der Satellit wirklich 1,5 Mio km weg ist von der Erde, also irgendwo weit jenseits des Mondes rumkurvt, wärs für Erdbeobachtungen ja nicht so ideal.

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kai.ramisch 18.05.2017, 13:49
17. Doch so weit

Der ist tatsächlich so weit weg. Wieder was gelernt ...

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Zitrone! 18.05.2017, 13:58
18.

Zitat von kai.ramisch
Wenn der Satellit wirklich 1,5 Mio km weg ist von der Erde, also irgendwo weit jenseits des Mondes rumkurvt, wärs für Erdbeobachtungen ja nicht so ideal.
Mir war das auch nicht so bewusst, aber gugeln Sie doch einfach mal - da werden Sie geholfen. DSCOVR dient eben auch zur Sonnenbeobachtung und könnte z.B. vor geomagnetischen Stürmen warnen. Und ja, da gibts auch nette Bilder von der Rückseite des Mondes!

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schwerpunkt 18.05.2017, 14:28
19.

Zitat von kai.ramisch
Wenn der Satellit wirklich 1,5 Mio km weg ist von der Erde, also irgendwo weit jenseits des Mondes rumkurvt, wärs für Erdbeobachtungen ja nicht so ideal.
Der Satellit ist in einer ausgezeichneten Position, die sich Lagrange-Punkt nennt. Das sind Orte an denen sich Satelliten oder Sonden besonders ortsstabil positionieren lassen. Das liegt daran, dass die Gravitationsverhältnisse zwischen zwei Körpern (in diesem Falle Erde und Sonne) sich in besonderer Art und Weise kombinieren.
Im Erde-Sonne-System gibt es 5 solcher Punkte, kurz L1 bis L5 genannt. Im Fall von DSCOVR befindet sich dieser Punkt ca. 1,5 Mio km von der Erde entfernt, zwischen Erde und Sonne. Auf diese Weise steht die Sonne mit Blick auf die Erde immer exakt im gleichen Winkel.

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