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Naturrisiken: Die gefährlichsten Länder der Welt
AFP

Eine Rangliste zeigt, wie stark Länder von Naturgewalten bedroht sind. Vor allem Pazifikstaaten sind gefährdet. Doch auch manch hochentwickelter Staat liegt in heikler Position.

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cindy2009 16.09.2014, 16:56
1. Tsunami

im Mittelmeer?

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cassandros 16.09.2014, 17:03
2. Platz ist in der kleinsten Wanne

Zitat von cindy2009
im Mittelmeer?
Warum nicht?
Eine Tsunami kann es auch in einer Talsperre im Harz geben, wenn z.B. durch einen Bergrutsch eine große Menge Material plötzlich in den See strömt.

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mars55 16.09.2014, 17:44
3. Gab es alles schon mal

Zitat von cindy2009
im Mittelmeer?
"Beginn der Antike: Santorin explodierte 100 Jahre früher"

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/beginn-der-antike-santorin-explodierte-100-jahre-frueher-a-413451.html

auch in der Nordseee sind zumindest 2 Tsunamis bekannt. Der letzte Mitte des 19.Jahrh.


"Historische Belege: Forscher warnt vor Nordsee-Tsunami"
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/forscher-warnt-vor-tsunami-in-der-nordsee-a-826009.html

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cindy2009 17.09.2014, 09:06
4. Eieieiei

Da hat die Forensoftware aber mein Grübeln unterschlagen;-)

http://www.tsunami-alarm-system.com/phaenomen-tsunami/vorkommen-mittelmeer.html

Und das auch gleich dazu:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tsunami-simulation-gefahr-von-den-kanaren-1194921.html

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doclocke 17.09.2014, 09:28
5. 'Der Schwarm'

ist ein ehemaliger Bestseller von Frank Schätzing. Allein schon um die Naturgewalten zu verstehen, lohnt sich das Buch wirklich (also ich hab's verschlungen ;)) Entstehung und Auswirkungen eines Tsunamis (z.B. in der Nordsee) beschreibt der Autor darin sehr präzise und 'einfühlsam'.

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Zitrone! 17.09.2014, 13:01
6. Don't panic!

Zitat von doclocke
ist ein ehemaliger Bestseller von Frank Schätzing. Allein schon um die Naturgewalten zu verstehen, lohnt sich das Buch wirklich (also ich hab's verschlungen ;)) Entstehung und Auswirkungen eines Tsunamis (z.B. in der Nordsee) beschreibt der Autor darin sehr präzise und 'einfühlsam'.
Sie wissen aber schon, dass das ein Roman ist und keine wissenschaftliche Arbeit?

Ich finde es immer wieder ärgerlich, wenn Autoren als die "besseren Experten" dargestellt werden. Besonders bei Dokus aus US-Produktion, die oft auf N24 usw. laufen, ist das zu beobachten.

Die in Beitrag 3 erwähnten katastrophalen Tsunamis waren in der Spitze (!) ca. 6 m hoch. Damit sind natürlich schon extreme Strömungen verbunden, die auch Land mitreißen können, aber mit z.B. dem "Fukushima-Tsunami" ist das nicht vergleichbar. (Zumal ein Großteil der Küste auch eingedeicht ist.)

Der Begriff "Tsunami" ist im wissenschaftlichen Bereich eben nicht mit einer bestimmten Höhe verbunden. Ich habe auch schon mal in einem Paper von einem Nordsee-Tsunami gelesen, der in der Deutschen Bucht die gewaltige Höhe von 1 m hatte.

Mini-"Tsunamis" gibt es auch schon an der Unterelbe, wenn mal wieder ein besonders dicker Pott vorbeifährt. Mein Sohn und ein Freund sind mal fast in Schwierigkeiten geraten, weil sie dem zurückweichenden Wasser hinterhergelaufen sind und wenige Sekunden später bis zum Hals im Wasser standen. Zum Glück hatte der Vater des Freundes aufgepasst ...

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Zitrone! 17.09.2014, 13:45
7.

Zitat von cassandros
Warum nicht? Eine Tsunami kann es auch in einer Talsperre im Harz geben, wenn z.B. durch einen Bergrutsch eine große Menge Material plötzlich in den See strömt.
Da gab es ja 1963 in Italien den Fall, dass ein Stausee durch so einen Bergrutsch übergelaufen ist. Das Wasser hat gleich mehrere Dörfer weggeschwemmt. Ist sowas eigentlich auch als Tsunami zu werten? Oder doch eher als "einfache" Flutwelle?

Das ist wie mit den Hurrikans, die wir neuerdings auch in D haben. Früher hießen die Windhosen, was viel zu harmlos klingt ;-), haben die doch auch schon Schneisen in Wälder geschlagen.

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Stefan_G 18.09.2014, 10:36
8. zu #7

Zitat von Zitrone!
Das ist wie mit den Hurrikans, die wir neuerdings auch in D haben. Früher hießen die Windhosen, was viel zu harmlos klingt ;-), haben die doch auch schon Schneisen in Wälder geschlagen.
Nicht ganz korrekt, als "Windhosen" wurden/werden Stürme bezeichnet, die international Tornados heißen.
Der Ausdruck klingt auch nur harmlos wenn man ihn auf das Kleidungsstück "Hose" bezieht. Das Wort "Hose" hat aber auch die Bedeutung "(senkrechtes) röhren-oder schlauchförmiges Gebilde". Davon(!) ist die Bezeichnung für das Kleidungsstück abgeleitet.
Merke: Für eine(!) Hose sagt man gelegentlich auch "die Hosen" weil sie für jedes der Beine eine Hose hat.

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dat_fretchen 18.09.2014, 10:50
9. Unwissenheit...

Zitat von Zitrone!
Sie wissen aber schon, dass das ein Roman ist und keine wissenschaftliche Arbeit?
Und sie wissen doch sicherlich, dass ein zweites Buch, über die wissenschaftlichen Recherchen zu diesem Buch rausgekommen sind oder? ;-)

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