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Naturschutz: Vom Mauerblümchen zum Mainstream-Thema
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Für Politiker kann es sich rächen, die Warnungen von Wissenschaftlern zu ignorieren. Das zeigt das erfolgreiche Volksbegehren für Bienenschutz in Bayern.

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Freidenker10 13.02.2019, 18:08
1.

Das es nicht angehen kann jegliches Leben auf den Feldern und Äckern mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln abmetzeln zu können dürfte doch selbst den Bauern einleuchten?! Und das wir geschützte Flächen brauchen auf denen noch Leben möglich ist ebenso! Bin durchaus dafür die Bauern zu entschädigen wenn durch die Reduzierung von Chemie die Umsätze sinken, aber grundsätzlich müssen die Bauern sich bewegen bevor da gar nichts mehr lebt. Die Vögel sind mangels Nahrung laut Studien schon um 80 reduziert und wer sich an früher erinnert weiss um die Frontsscheiben an Autos die mit Insekten übersät waren und heute?

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Leonia Bavariensis 13.02.2019, 18:12
2. Es stellt sich eine erste Entspannung ein . . .

... nun, nachdem klar ist, dass unsere Mühe sich gelohnt hat. Bei Eiseskälte auf dem örtlichen Markt Flyer zu verteilen, an der S-Bahn am Abend Flyer zu verteilen und die Menschen anzusprechen, aber auch mal giftige, gehässige Anmache zu parieren.
Aber das ist nur Schritt 2. Erst die nächsten Schritte werden zeigen, ob die Mühen dann wirklich zu einem echten Ergebnis führen. Wir werden weiter dafür arbeiten.

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alfred_epunkt_neumann 13.02.2019, 18:21
3.

Julia Klöckner ist die Fehlbesetzung überhaupt. Es ist mir unmöglich zu verstehen, wie eine solche Lobbyistin, mit einer derartigen Vergangenheit, in dieser Position noch tragbar ist. Aber was rege mich noch auf …

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m_s@me.com 13.02.2019, 18:27
4. Max Stratmann heißt tatsächlich Martin Stratmann

Ich muss es schließlich wissen :-)

- - - - - Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert... MfG Redaktion Forum

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poseidon1966 13.02.2019, 18:30
5. Eine Hoffnung für Umweltschutz?

Es bleibt abzuwarten, ob der grandiose Erfolg der Bürgerinitiative tatsächlich Erfolg haben wird. Die Agrarlobby läuft schon Amok, der bay. Ministerpräsident und die bay. Landesregierung hat bereits durchläuten lassen, dass sie hinter den "Landwirten" steht. Solange sich die gewählten Politiker ihre Order aus den Lobbyzentralen der Agrarindustrie oder den Führungsetagen der Grossindustrie wie München oder Ingolstadt abholen wird sich nichts ändern. Da bräuchte es noch viel mehr Druck vom "Mob" der Straße. Und das nicht nur in Bayern...

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DJ Bob 13.02.2019, 18:33
6. aber ja

Zitat von Freidenker10
Das es nicht angehen kann jegliches Leben auf den Feldern und Äckern mittels Schädlingsbekämpfungsmitteln abmetzeln zu können dürfte doch selbst den Bauern einleuchten?! Und das wir geschützte Flächen brauchen auf denen noch Leben möglich ist ebenso! Bin durchaus dafür die Bauern zu entschädigen wenn durch die Reduzierung von Chemie die Umsätze sinken, aber grundsätzlich müssen die Bauern sich bewegen bevor da gar nichts mehr lebt. Die Vögel sind mangels Nahrung laut Studien schon um 80 reduziert und wer sich an früher erinnert weiss um die Frontsscheiben an Autos die mit Insekten übersät waren und heute?
Absolut! Dummerweise haben Bauern das Land! Eine relativ kleine "Grossgrundbesitzertum" hat ein Riesen Lobby! Und diese Lobby wird ständig gepämpert mit Subventionen so das sie zb "Billig Huhn" nach Afrika exportieren können. Ständig wird aber der "arme Bauer" in die Presse präsentiert der auf seinen Milch sitzenbleibt weil er diese nicht mit Gewinn verkaufen kann. Natürlich kann er ein paar "Groschen" dazu verdienen wenn er ein WKA auf seinen Land aufstellt natürlich mit Riesen Subventionen
Sie sprechen das den Bauern was "einleuchtet"? Für ihn "leuchtet" nur den goldenen Euro in Form von "Extrem Subventionen" auf Kosten der "Nicht Grossgrundbesitzertum"
Ich bin NICHT dafür ständig die Bauern zu entschädigen! Wer entschädigt 55% der Bevölkerung die KEINEN Land oder eine Immobilie besitzen die aber den Mist bezahlen müssen in Form von horrenden Steuern?
Entweder sie kommen in die Hufe oder es gibt eine "Strafe" Ständig wird der Autofahrer bestraft. Warum nicht eine Strafe wenn die Bauern die Tatsache ignorieren das ihr Handeln dramatische Wirkungen haben können?

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Freidenker10 13.02.2019, 18:36
7.

Zitat von alfred_epunkt_neumann
Julia Klöckner ist die Fehlbesetzung überhaupt. Es ist mir unmöglich zu verstehen, wie eine solche Lobbyistin, mit einer derartigen Vergangenheit, in dieser Position noch tragbar ist. Aber was rege mich noch auf …
Agrarminister waren schon immer Lobbyisten der Bauernverbände, bei diesem Thema wäre der/die Umweltminister eher zuständig! Was mich aber wudert ist, Bayern macht immer so einen auf Naturverbunden, blockiert aber wirklich jeden Schutz der Natur durch ihre politischen Einflussmöglichkeiten. Keine Ahnung wie die dieses Verhalten vereinbaren können...

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käthe 13.02.2019, 18:40
8. Schau her, die Bayern

stimmen die einfach für mehr Naturschutz und Biodiversität ab. Bei SPON eine Meldung darunter: München will den Radverkehr mehr fördern und eine autofreie Innenstadt. Daran sieht man, dass den Menschen andere Themen auf den Nägeln brennen als immer nur die Migrationsfrage. Weiter so.

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georgkeckl 13.02.2019, 18:45
9. Populismus führt zum Erfolg

ZITAT: "Das Missverständnis, auch die Honigbiene sei gefährdet - was nicht zutrifft - nutzten Naturschutzverbände in ihren Kampagnen aus. Auf Biene Maja als Maskottchen wollten sie nicht verzichten." ZITAT ENDE. Der überall propagiert Slogan war "Rettet die Bienen", diesen Kernslogan zum "Maskottchen" kleinzureden, ist dern nächste Schwindel. Viele gingen in die Rathäuser zum "Bienenretten". Bienenrettung stand drauf, Öko-Planwirtschaft, eine Aufblähung von Bürokratie, Kosten und eine Teuerung ist drin. Die einen erfinden auf der Basis bewußter Lügen Geschichte, die anderen Kampagnen, und kassieren Preise, Quoten und Posten. Laut Duden ist Populismus eine „von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen zu gewinnen". Berichten "was ist", Vergangenheit. Campaignen ist die Gegenwart. Das ist das Prinzip "Waldsterben" oder "Brent Spar".

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