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Neu entdeckter Exoplanet: Nasa bejubelt Cousin der Erde
REUTERS / NASA / Ames / JPL-Caltech / T. Pyle

Er umkreist einen Stern, der unserer Sonne recht ähnlich sieht - und zwar in genau dem richtigen Abstand: Astronomen sind begeistert, über einen neu entdeckte Exoplaneten. Nun spekulieren sie wieder einmal, ob es dort Leben geben könnte.

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Wotan 279 24.07.2015, 10:34
140. Was für ein Unsinn

Abgesehen davon, dass das Vorhandensein menschlichen oder menschenähnlichen Lebens ohnehin höchst unwahrscheinlich - wenn nicht sogar ausgeschlossen ist, finde ich diese Berichte und "Entdeckungen" wegen ihrer Sinnlosigkeit amüsant. Warum machen wir uns Gedanken über einen "Planeten", der 1400 Lichtjahre entfernt ist? Wir werden niemals in der Lage sein, diesen Planeten zu erreichen oder damit zu kommunizieren, so dass jede damit verbundene "Forschung" vollkommen unsinnig ist.

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Tiananmen 24.07.2015, 10:38
141.

Zitat von irobot2
Das würde ich so nicht sagen. Wer sich sehr schnell bewegt, bei dem geht die Zeit auch messbar langsamer rum. ...
Ja, aber die eigene Masse steigt unermesslich an. Und meine Frau würde es nicht schätzen, wenn der Messbereich der Waage im Bad nicht mehr ausreicht.

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ed_tom_bell 24.07.2015, 10:42
142. Ganz weit aus dem Fenster lehnen

Zitat von 0815jrb
Von weitem betrachtet hat der Mars auch einen interessanten Abstand zur Sonne, aber wie wir wissen hat dieser keine geeignete Atmosphäre. Was soll das bringen? Dieser Planet ist unerreichbar. Selbst bei Lichtgeschwindigkeit (nach heutigem Wissensstand nicht erreichbar) würde es 1400 Jahre dauern. Was genau wird da bejubelt? Das man einen Planeten gefunden hat, der einen aus unsere Sicht günstigen Abstand zur Sonne hat? Das reicht bei weitem nicht aus! Statt Unsummen in solch nutzlose Projekte zu investieren, sollte man lieber den Erhalt unseres Planeten vorantreiben!
Ich glaube nicht, dass man vorhat in absehbarer Zeit eine Mission dorthin zu starten. Schon gar keine bemannte. Der bemannten insterstellaren Raumfahrt stehe ich persönlich ohnehin sehr skeptisch gegenüber. Bis Menschen das überstehen können und es wirtschaftlich überhaupt sinnvoll und vertretbar sein kann würde sicher noch einige Zeit vergehen, falls überhaupt jemals. Selbst die geplante "Mars 1"-Mission halte ich schon für eine völlig unausgegorene, unverantwortliche Wahnsinnstat, eine absehbare Tragödie, die hoffentlich noch abgewendet wird.

Bei solchen Entdeckungen wie dieser hier geht es, denke ich, zunächst mal um reinen Erkenntniszuwachs. Alles was darüber hinaus geht kann nur in sehr ferner Zukunft stattfinden und erfordert bahnbrechende neue Erkenntnisse und Techniken, von denen wir heute noch keine Ahnung haben und die es womöglich auch nie geben wird. Und wer weiß ob bis dahin nicht auch Astronauten von der GDL vertreten werden. Dann zöge es sich sowieso alles noch ein bisschen hin.

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Tiananmen 24.07.2015, 10:42
143.

Zitat von zitzewitz
Na ja, wenn es innerhalb der nächsten 20 Jahre gelingt, ein Raumschiff zu bauen, dass annähernd auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen (und wieder runterbremsen) kann, könnten Sie das als Passigier dieses Raumschiffs doch noch erleben. Der Flug des Raumschiffs würde für den Aussenstehenden zwar immer noch 1400 Jahre dauern, für Sie an Bord aber aufgrund der Einsteinschen Zeitdilatation aber nur ca. 10 Jahre. Die kann man doch locker absitzen.
Kommt drauf an, wie teuer das Ticket ist. Die Scheidungskosten spart man sich dabei auf jeden Fall, wenn man SIE zuhause lässt.

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RenegadeOtis 24.07.2015, 10:43
144.

Zitat von antelatis
Wenn sie vor 15 Mio Jahren da waren, dann wären wir seit dem auf ihrem Schirm/in ihrem System. Das wäre denen seit dem nicht mehr entgangen, wenn hier was passiert wäre. So wie hier auf der Erde auch nicht mehr viel passieren kann, ohne dass es von Satellit beobachtet wird. Wer bestreitet denn, mit welchen Argumenten, dass Intelligenz ein evolutionärer Vorteil ist (interessiert mich wirklich)? Der Mensch interessiert sich auf der Erde brennend für jedes noch so belanglose 08/15 Baketrium. Und sucht jeden Tag mit unermüdlichem Eifer nach neuen. Höchst unwahrscheinlich, dass die Aliens nicht wenigstens genau so viel Interesse an uns haben.
Ich glaube nicht, dass "wir" dann auf dem Schirm wären - bis zum Homo erectus fehlen noch 13 Millionen Jahre. ;) Was die potentiellen Beobachter gesehen hätten, wäre eine "Gartenwelt" mit vielen Tieren und Grünzeug. Und wenn sie das auf 1.400 ly Entfernung gemacht haben.... nunja, dann dürfte das nur eine von vielen Gartenwelten sein.

Man kann argumentieren, dass Intelligenz uns durchaus zu erstaunlichen Leistungen befähigt hat - evolutionär erfolgreicher dürften jedoch Bakterien sein. Oder Algen, die haben einige Massensterben überlebt. Es hängt davon ab, wie man "evolutionären Erfolg" definiert. Wenn es Überlebensfähigkeit und -dauer als Spezies ist, haben wir noch ein paar Rekordhalter vor uns.

Warum ist das unwahrscheinlich?

Otis,
sich evolutionär recht erfolgreich fühlend.

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s-n-a-f-u 24.07.2015, 10:54
145.

Zitat von Wotan 279
... Warum machen wir uns Gedanken über einen "Planeten", der 1400 Lichtjahre entfernt ist? Wir werden niemals in der Lage sein, diesen Planeten zu erreichen oder damit zu kommunizieren, so dass jede damit verbundene "Forschung" vollkommen unsinnig ist.
Das ist ein Geschäftsmodell!

Nichts funktioniert besser als z.B. mit der Religion, der Esoterik oder eben der Suche nach Außerirdischen unbedarften Trotteln das Geld aus der Tasche zu ziehen...

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Tiananmen 24.07.2015, 10:55
146.

Mal ganz im Ernst. Ich bin ein begeisterter Anhänger all dessen, was wir heute als "Raumfahrt" bezeichnen. Ich liebe sogar (einen Teil von) Science Fiction. Wenn ich die Prämissen der Story akzeptieren kann.

Die Suche nach "fremden Erden" geht mir aber vollständig am A..Rücken vorbei. Die ganzen Vorstellungen über eine Reise über 1.400 LJ mit Wurmlöchern, Raumkrümmung und Überlichtgeschwindigkeit ist für mich einfach gaga. Das kommt mir vor, wie wenn ein Wurm am Stammtisch verkündete, dass er morgen nach Griechenland in Sommerurlaub geht.

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robert.denschlag 24.07.2015, 10:58
147. Srt

Zitat von WwdW
Bei manchen Rechnungen hier bei den Kommentaren bezweifle ich ernsthaft, dass es Physikunterricht in der Schule gibt. Entweder das oder es waren alle Leute krank als gerade die Lichtgeschwindigkeit das Thema war ...
Lieber WwdW,
die Physik, die man benötigt, um die 14 Jahre Flugzeit zu verstehen, lernt man nicht in der Schule. Wenn Sie die 14 Jahre verstehen wollen, so sollten Sie sich mit der Speziellen Relativitätstheorie beschäftigen. Aber Achtung: um diese Theorie zu verstehen benötigen auch kluge Menschen sehr viel Zeit.

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Tiananmen 24.07.2015, 10:58
148.

Zitat von RenegadeOtis
Die Schwerkraft hängt vornehmlich auch mal von der Dichte des Planeten ab. Und 60% mehr wäre durchaus machbar - auch ohne zu knien.
Vielleicht. Aber abends hätten Sie Muskelkater, als ob sie Marathon gelaufen wären.

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gideon_zaunreiter 24.07.2015, 11:02
149. Hausaufgabe

Als Kind musste ich immer erst meine Hausaufgaben machen, bevor ich zum spielen raus durfte.
Also warum dürfen Forscher spielen, wenn sie doch die Hausaufgaben (Atommüll beseitigen zum Beispiel) noch nicht gemacht haben??

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